Mittwoch, 31.12.2014

NBA-Schlaglichter

Mavs deklassieren müde Wizards

Einen Tag nach ihrem Erfolg in Houston kommen die Wizards müde nach Dallas und geraten so gegen stark aufspielende Mavs unter die Räder. Dirk Nowitzki und die anderen Starter erhalten wichtige Schonzeit, weil Villanueva und Jefferson von der Bank einspringen und das Spiel früh entschieden ist. Kobe Bryant legt beim Lakers-Sieg gegen die Nuggets ein Triple-Double auf, leistet sich aber enorm viele Ballverluste. Und: Drama in Portland, Klassenunterschiede in Oakland.

Dirk Nowitzki (r.) erhielt gegen die Wizards wichtige Schonzeit
© getty
Dirk Nowitzki (r.) erhielt gegen die Wizards wichtige Schonzeit

Orlando Magic (13-22) - Detroit Pistons (8-23) 86:109 (BOXSCORE)

Drei Siege am Stück. Die meisten Pistons wissen gar nicht mehr, wie sich das anfühlt. Eine ähnliche Serie gab es zuletzt vor fast einem Jahr. Im Februar gelang Detroit dieses Kunststück das letzte Mal. Nun gewann man mal wieder drei Spiele in Folge. Dabei musste Orlando dem intensiven und kräftezehrenden Spiel gegen die Heat gestern Tribut zollen und stand bereits gegen Anfang des letzten Viertels als Verlierer fest.

Weil das Spiel am Ende so klar war, saß Andre Drummond die letzten 14 Minuten auf der Bank. Dabei war der Center auf persönlichem Rekordkurs. Neben seinen 17 Punkten und 3 Blocks sammelte Dre nämlich auch 22 Rebounds und schrammte damit wegen der fehlenden Spielzeit an seinem Karriererekord von 26 knapp vorbei. Drummond war dabei der einzige Starter, der zweistellig punktete.

Von der Bank kommend legte D.J. Augustin mit 11 Punkten und 10 Rebounds ein Double-Double auf, doch der überragende Mann neben Drummond war ein anderer: Jodie Meeks. Der Shooting Guard knallte alles rein, was ihm vor die Linse kam und so stand Meeks am Ende bei 34 Punkten (9/11 Dreier). Damit traf Meeks mehr als doppelt so viele Dreier wie alle Magic zusammen (4/20 Dreier). Top-Scorer bei Orlando war Victor Oladipo mit 16 Punkten, Tobias Harris sammelte 15 Punkte und 8 Rebounds.

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Chicago Bulls (22-10) - Brooklyn Nets (15-16) 82:96 (BOXSCORE)

Die Siegesserie der Bulls wackelte bereits gestern gegen die Pacers bedenklich, als Chicago einen sehr großen Vorsprung hergab. Gegen die formstarken Nets musste Chicago dann erstmals seit sieben Spielen wieder eine Niederlage einstecken. Die Pleite war dabei absolut verdient. Bereits zur Hälfte führte Brooklyn mit 10 Punkten, im dritten Viertel bauten die Nets den Vorsprung noch aus.

Dabei probierte Nets-Coach Lionel Hollins eine neue Variante in der Startformation aus. Brook Lopez startete an der Seite von Mason Plumlee (6 Punkte, 8 Rebounds) und machte seine Sache sehr gut. 29 Punkte (13/21) und 5 Rebound legte Lopez auf und war damit neben Joe Johnson (20 Punkte, 11 Rebounds) der entscheidende Mann aufseiten der New Yorker.

Bei Chicago lief dagegen eher wenig zusammen. Lediglich 38,4 Prozent ihrer Würfe trafen die Bulls. Entscheidenden Anteil an der schlechten Team-Wurfquote hatte Derrick Rose. Der Point Guard wirkte im Back-to-Back-Game von der Rolle und stand am Ende bei 4 Punkten (2/15 FG), 5 Assists und 4 Ballverlusten. Auch Jimmy Butler (8 Punkte) blieb blass. Lediglich Mike Dunleavy (23) und Joakim Noah (12) punkteten zweistellig.

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Memphis Grizzlies (23-8) - San Antonio Spurs (19-14) 95:87 (BOXSCORE)

Genau zwei Wochen ist es her, da lieferten sich die Grizzlies und Spurs das wohl denkwürdigste Spiel dieser nicht mehr ganz so jungen Saison. Dreifache Overtime mitsamt mehrerer Buzzer-Beater. Drama und Playoff-Atmosphäre pur. Das insgesamt dritte Duell beider Teams in dieser Saison war dann nicht mehr ganz so knapp. Memphis führte zur Halbzeit mit 14 Punkten Vorsprung, weil der Champion offensiv einfach nicht zu seinem Spiel fand.

Nur 22,7 Prozent der Spurs-Dreier fanden ihren Weg in die Reuse. Gerade Danny Green (1/6) und Patty Mills (0/4) versuchten es vergeblich. Ganz anders sah das bei Memphis' Spielmacher aus. Mike Conley erwischte einen absoluten Sahnetag, schenkte dem Meister 30 Punkte (10/13 FG) ein und sammelte zudem 7 Rebounds und 6 Assists. Daneben machte auch Marc Gasol (17 Punkte, 9 Rebounds, 5 Assists) ein gutes Spiel.

Dabei waren die Spurs dank Parker-Vertreter Cory Joseph (18 Punkte, 9/13 FG), der 10 Punkte im letzten Spielabschnitt auflegte, im letzten Viertel sogar auf drei Punkte ran. Dann fehlten dem verletzungsgeplagten Champ allerdings der letzte Punch. Memphis brachte das Spiel nach Hause und feierte so den zweiten Sieg in Folge nach zuvor vier Niederlagen am Stück.

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