Freitag, 19.12.2014

Schlaglichter

Jimmy Buckets trumpft auf

Da weder Derrick Rose noch Carmelo Anthony beim Spiel der Bulls gegen die Knicks antreten können, nimmt halt Jimmy Butler das Heft in die Hand und führt Chicago zum Sieg - inklusive Karrierebestwert in Sachen Scoring. Währenddessen zerlegt Anthony Davis die Rockets und DeMarcus Cousins feiert sein Comeback - muss dabei aber eine Niederlage gegen Milwaukee einstecken.

Jimmy Butler (r.) trumpfte gegen die New York Knicks groß auf
© getty
Jimmy Butler (r.) trumpfte gegen die New York Knicks groß auf

Chicago Bulls (16-9) - New York Knicks (5-23) 103:97 (BOXSCORE)

Da die absoluten Top-Stars auf beiden Seiten - Carmelo Anthony (Knöchelprobleme) bei den Knicks und Derrick Rose (Krankheit) bei den Bulls - nicht dabei sein konnten, musste ja jemand deren Rolle übernehmen. Diese Gelegenheit ließ sich Jimmy Butler nicht entgehen. Der 25-Jährige kam auf einen Karrierebestwert von 35 Punkten und führte Chicago damit zum Sieg.

"Alles, was ich sagen kann ist: danke Gott für Jimmy Butler", meinte Bulls-Coach Tom Thibodeau nach der Partie und ergänzte: "Man kann ihn nicht genug loben." Das ist durchauchs richtig, denn immerhin traf "Jimmy Buckets" 11 seiner 21 Würfe aus dem Feld (davon 4/7 3FG), verteilte 7 Assists, schnappte sich 5 Rebounds und hatte 4 Steals vorzuweisen.

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"Er spielt extrem gut, mit viel Selbstbewusstsein und einer Menge Aggressivität", erklärte Pau Gasol, der 20 Zähler zum Erfolg über die Knicks beisteuerte. Die machten es Chicago aber definitiv nicht leicht und kämpften sich immer wieder in Schlagdistanz zu den Bulls. So verkürzte Amar'e Stoudemire (16 Punkte, 6 Rebounds, 4 Blocks) gut eine Minute vor Schluss den Rückstand sogar bis auf 1 Zähler.

Doch dank Gasol, der in der letzten Spielminute einen wichtigen Korb machte und sich einen noch viel wichtigeren Offensiv-Rebound holte, setzte sich Chicago am Ende durch. "Chicago ist ein gutes Team. Sie haben am Ende der Partie einfach mehr gute Aktionen gehabt als wir", musste auch Knicks-Coach Derek Fisher anerkennen. Zufrieden kann der aber definitiv mit Tim Hardaway Jr. sein, der auf 23 Punkte sowie 5 Assists kam.

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Houston Rockets (19-6) - New Orleans Pelicans (13-12) 90:99 (BOXSCORE)

Im Duell zweier MVP-Kandidaten, konnte sich Anthony Davis vielleicht etwas überraschend durchsetzen. Mit 30 Punkte, 14 Rebounds und 5 Blocks führte der gerade mal 21-Jährige New Orleans zum Sieg. James Harden konnte mit 21 Punkten und einer Wurfquote von 34,7 Prozent (8/23 FG) dagegen eher nicht überzeugen.

Immerhin verteilte "The Beard" noch 5 Assists und holte sich 7 Rebounds. Um die sechste Saisonniederlage zu verhindern, half das aber ebenso wenig wie die 17 Zähler, 13 Rebounds und 3 Blocks von Dwight Howard. Dafür war "The Brow" einfach zu stark und außerdem kam Davis ja nicht allein.

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Jrue Holiday (16 Punkte, 10 Assists) lieferte genau wie Ryan Anderson (16) oder Dante Cunningham (15) eine gute Partie ab und unterstützte seinen Superstar damit auf dem Weg zum zweiten Erfolg in Serie. "Wir sind in einem Reifeprozess und es geht darum, als Team zu wachsen", so Davis. "Wir müssen realisieren, dass wir ein defensiv-eingestelltes Team sind. Wenn wir gut verteidigen, dann sind wir sehr schwer zu schlagen."

Das mussten auch die Rockets spüren, die nur 6 ihrer 25 Distanzwürfe im Korb unterbringen konnten (24 Prozent). Mit einer Bilanz von 19 Siegen und 6 Niederlagen stehen die Rockets aber immernoch auf Platz 5 der Western Conference, New Orleans liegt auf dem achten Rang.

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Sacramento Kings (11-15) - Milwaukee Bucks (14-13) 107:108 (BOXSCORE)

Die aus Sicht der Kings erfreuliche Nachricht: DeMarcus Cousins ist zurück. Und wie! Im ersten Spiel nach seiner Hirnhautentzündung kam der 24-Jährige gleich mal auf 27 Punkte, 11 Rebounds und 5 Assists und traf dabei 8 seiner 12 Würfe aus dem Feld sowie 11 seiner 13 Freiwürfe. Die schlechte Nachricht? Dennoch reichte es nicht zum Sieg gegen die Bucks.

Und das, obwohl Milwaukke auf einige Leistungsträger wie Jabari Parker (Kreuzbandriss) oder Larry Sanders (Suspendierung nach einem Flagrant Foul gegen Nicolas Batum) verzichten mussten. "Wir mussten heute aus der Distanz treffen, wenn wir eine Chance haben wollten, zu gewinnen", wusste auch Bucks-Coach Jason Kidd. Offenbar nahmen sich seine Spieler das zu Herzen.

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Angeführt von einem starken Brandon Knight (20 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists) verwandelten die Bucks hervorragende 56,5 Prozent von Downtown (13/23 3FG) und glichen so ihre gewaltige Unterlegenheit in der Zone aus (48:26 Points in the Paint für die Kings). O.J. Mayo steuerte 19 Zähler bei, Jared Dudley ebenso. Jerryd Bayless kam noch auf 17 Punkte.

Auf Seiten der Kings wussten neben Cousins auch Ben McLemore (22 Punkte, 8/10 FG) und Rudy Gay (20 Punkte, 9 Rebounds) zu überzeugen. Am Ende war es aber Boogie, der bei einem Punkt Rückstand den finalen Wurf zum möglichen Sieg nur an den Ring setzte und damit die fünfte Niederlage in Folge nicht verhindern konnte.

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