Montag, 10.11.2014

NBA-Schlaglichter

Thomas überrennt die Warriors

Nachdem Phoenix gegen die Warriors gewinnt, gibt es kein ungeschlagenes Team mehr in der Liga. Die Lakers feiern derweil ihren ersten Sieg, Philly verliert weiter und OKC schlägt dank Reggie Jackson die Kings. Detroit verliert daheim gegen einen Angstgegner und die Blazers fertigen Denver ab.

Isaiah Thomas drehte gegen die Golden State Warriors in der Crunchtime auf
© getty
Isaiah Thomas drehte gegen die Golden State Warriors in der Crunchtime auf

Detroit Pistons (2-4) - Utah Jazz (3-4) 96:97 (BOXSCORE)

Sowas nennt man dann wohl einen Angstgegner. Seit der Championship 2004 hat Detroit gegen Utah eine Bilanz von 3-17 - inklusive diesem Spiel, dass sie eigentlich hätten gewinnen müssen. Früh im dritten Viertel hatten die Pistons noch zweistellig geführt, und auch im vierten vergab man mehrere Chancen, den Sack zuzumachen - und holte stattdessen Gordon Hayward zurück ins Spiel. Der Jazz-Swingman hatte in 43 Minuten bloß sechs Punkte gemacht, doch in der Schlussphase wurde er zum Matchwinner.

Mit 11 Punkten in den letzten 5 Minuten brachte Hayward sein Team in Front - sehr zum Ärger von Stan Van Gundy: "Er hat ein paar schwere Würfe getroffen, aber ein paar mal haben wir ihm auch geholfen. So kann man nicht gewinnen", kommentierte der Pistons-Coach. Und trotzdem hatte Brandon Jennings (23 Punkte, 5 Assists) in den letzten Sekunden noch einen offenen Floater zum Sieg, den er aber weit daneben legte.

Bei den Jazz glänzte neben Matchwinner Hayward vor allem das Big-Men-Duo Derrick Favors (16 Punkte, 12 Rebounds) und Enes Kanter (14 und 11). Auch Rookie Dante Exum zeigte von der Bank sein Potenzial und lieferte 9 Punkte sowie 5 Assists. Bei den Pistons, denen nun vier Auswärtsspiele in sechs Tagen bevorstehen, zeigten Greg Monroe (19 Punkte, 11 Rebounds) und Andre Drummond (11 Punkte, 18 Rebounds) neben Jennings die besten Leistungen.

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Oklahoma City Thunder (2-5) - Sacramento Kings (5-2) 101:93 (BOXSCORE)

Wer trotz der Ausfälle von Kevin Durant und Russell Westbrook optimistisch im Hinblick auf die Thunder geblieben ist, hatte wohl ein Szenario wie in diesem Spiel im Sinn. Die Mannschaft hielt zusammen, und in der Crunchtime übernahm einer, der sich schon seit längerem nach einer größeren Rolle sehnt: Reggie Jackson. 11 seiner 22 Punkte machte der Guard im letzten Viertel, allein 8 davon in den letzten zwei Minuten, und war damit der Sieggarant gegen die Kings. "Ich gebe immer mein Bestes und versuche, mich auf genau solche Momente vorzubereiten", sagte der Held des Tages.

Unterstützung hatte Jackson vor allem von Rückkehrer Jeremy Lamb (17 Punkte, 9 Rebounds) bekommen, auch Serge Ibaka, Sebastian Telfair und Nick Collison punkteten zweistellig. Neben der geschlossenen Mannschaftsleistung war es aber vor allem die Defense gegen DeMarcus Cousins, die OKC zum zweiten Saisonsieg verhalf. Boogie, der zuletzt bei fünf Kings-Siegen in Folge alles und jeden überragt hatte, kam diesmal "nur" auf 16 Punkte und 7 Rebounds, und hatte zudem mit Foul-Problemen zu kämpfen.

Die beste Leistung bei den Kings zeigte Rudy Gay, der sein Team mit 23 Punkten, 10 Rebounds und 6 Assists überhaupt erst im Spiel hielt, nachdem Sacramento zur Pause bereits mit 13 Punkten zurückgelegen hatte. "Wir haben uns selbst ein Loch gegraben", sagte der Veteran, "wir können daraus nur lernen. Egal, gegen wen es geht, so kann man ein Spiel nicht beginnen."

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Toronto Raptors (6-1) - Philadelphia 76ers (0-7) 120:88 (BOXSCORE)

Auf die Sixers ist Verlass! In einer Nacht, in der mehrere Serien rissen, wahrte zumindest Philadelphia seinen Status als wohl schwächstes Team der Liga, und steht nun bei einer Bilanz von 0-7. Gegen starke Raptors hatte das Team von Coach Brett Brown von Anfang an nichts zu bestellen. "Wir wurden überrumpelt", sagte Brown, und auch Guard Tony Wroten (18 Punkte) konnte nur hinzufügen: "Sie sind momentan eins der besten Teams im Osten."

Bei Toronto herrschte derweil Freude darüber, dass man auch gegen die Sixers, bei denen Nerlens Noel (Knöchel) fehlte, von Anfang an konzentriert und professionell auflief. DeMar DeRozan, der mit 24 Punkten Topscorer der Partie war, lobte sein Team: "Wir haben nie locker gelassen. Wir haben ihnen keinen Grund zur Hoffnung gegeben."

Die Raptors-Fans konnten sich zudem über viel Show freuen. Vor allem DeRozan und Terrence Ross (17 Punkte) setzten das eine oder andere Mal zur Flugstunde an. Kein Starter musste mehr als 29 Minuten ran, insgesamt sechs Raptoren punkteten zweistellig.

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