Dienstag, 21.10.2014

Preseaon, 17. Spieltag

Cavs-Sieg im Superstar-Duell

Die Cleveland Cavaliers haben das Aufeinandertreffen der Ost-Favoriten gegen die Chicago Bulls für sich entschieden. Die Atlanta Hawks gewannen nach Overtime gegen die Charlotte Hornets. Dennis Schröder zeigte eine gute Leistung. Auch die Dallas Mavericks und Dirk Nowitzki fuhren eine Erfolg gegen die Memphis Grizzlies ein.

Kyrie Irving (l.) und Derrick Rose lieferten sich ein spannendes Duell
© getty
Kyrie Irving (l.) und Derrick Rose lieferten sich ein spannendes Duell

Washington Wizards (4-3) - New Orleans Pelicans (4-2) 84:88 (BOXSCORE)

Punkte: Kevin Seraphin (14) - Anthony Davis (14)

Rebounds: Marcin Gortat (9) - Ömer Asik (11)

Assists: Garrett Temple (5) - Tyreke Evans (7)

Es ist noch Preseason und so gingen beide Trainer das Spiel an. Wizards-Coach Randy Wittman verzichtete auf seine beiden Stars John Wall (Sehnenentzündung im Knie) und Paul Pierce (Knieprellung) und ließ dafür Andre Miller und Otto Porter Jr. starten. "Wir nehmen auf alles Rücksicht, was gerade passiert", erklärte der Coach, schickte aber gleich hinterher, dass Wall am Dienstag wieder trainieren werde und es keine Restriktionen für ihn gäbe.

Auch auf Seiten der Pelicans ließ man Vorsicht walten. Anthony Davis verletzte sich am Anfang des dritten Viertels am Handgelenk und kam danach nicht mehr wieder. "Ich habe ihn draußen gelassen, er wollte weiterspielen, also ist es nichts Ernstes", erklärte Coach Monty Williams. Auf die Frage hin, ob Davis gespielt hätte, wenn es ein Regular-Season-Spiel gewesen wäre, grinste der Trainer und erwiderte: "Wenn das die Regular Season wäre, hätte ich wahrscheinlich so einige Jungs wieder ins Spiel gebracht."

Das sieht bei Tyreke Evans ein wenig anders aus. Der Allrounder stand zum zweiten Mal nach seiner Oberschenkelverletzung wieder auf dem Parkett und legte in 20 Minuten 10 Punkte, 7 Assists, 5 Rebounds und 5 Steals auf. Die Pelicans wollen aber nichts überstürzen. "Bei Tyreke sind die Minuten immer noch ein wenig begrenzt. Wir wollen nichts überstürzen", erklärte Williams.

Das Spiel selbst schien schnell entschieden, die Pelicans führten Ende des ersten Viertels bereits mit 16 Punkten und lagen zeitweise mit 29 Zählern in Front. 18 Sekunden vor dem Ende war Washington allerdings wieder auf drei Punkte dran. Zum Sieg reichte es dennoch nicht für die Hauptstädter.

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Cleveland Cavaliers (5-1) - Chicago Bulls (4-3) 107:98 (BOXSCORE)

Punkte: Kyrie Irving (28) - Derrick Rose (30)

Rebounds: Kevin Love (13) - Pau Gasol (8)

Assists: Kyrie Irving (7) - Joakim Noah (5)

Es war das Duell der beiden vermeintlich besten Teams im Osten und dementsprechend wollten die Stars auch ein Ausrufezeichen setzen. Erst zum zweiten Mal in der Preseason standen die neuen Big 3 LeBron James, Kyrie Irving und Kevin Love gemeinsam auf dem Platz.

"Was ich wirklich richtig gut finde, ist, dass wir Kevin, Kyrie und LeBron heute zur gleichen Zeit auf dem Court hatten. Wir konnten uns einen Eindruck verschaffen und ich glaube, das sah schon gut aus", freute sich Coach David Blatt. In der Tat. James (18 Punkte in 30 Minuten) und Love (9 Punkte, 13 Rebounds) hielten sich zwar ein wenig zurück, aber dafür drehte Irving auf.

Der Spielmacher erzielte 20 seiner 28 Punkte nach der Pause und sorgte mit neun Punkten bei einem einem 11:0-Run für die vorentscheidende Führung. Von seiner Knöchelverletzung war dabei nichts mehr zu sehen. Immerhin drei Spiele musste der Guard damit aussetzen. Im letzten Preseason-Spiel wird dies James tun. "Ich möchte, dass meine Jungs gesund und happy in die Saison gehen und wenn LeBron dafür ein Spiel pausieren muss, ist das so", erklärte Blatt.

Auf Seiten der Bulls ließ auch ein lange vermisster Star aufhorchen. Derrick Rose legte in nur 24 Minuten 30 Punkte auf und zeigte damit die beste Leistung seit seinem Comeback. Da zollte auch der Gegner Respekt. "Als Basketball-Fan ist es toll, dass er wieder da ist. Das bedeutet einiges für die Liga. Das ist gut für die NBA. Ich weiß aber nicht, ob das gut für uns ist", sagte Coach Blatt. Während Rose überzeugte, mussten die Bulls auf Jimmy Butler verzichten. Der Swingman hatte sich gegen Charlotte den Daumen verstaucht und konnte nicht mitwirken.

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Brooklyn Nets (4-1) - Philadelphia 76ers (2-5) 99:88 (BOXSCORE)

Punkte: Mason Plumlee (20) - Tony Wroten, Henry Sims (beide 13)

Rebounds: Mason Plumlee (17) - Drew Gordon (9)

Assists: Jarrett Jack (8) - Brandon Davies (5)

Die Nets waren im Frontcourt mal wieder arg gehandicapt. Brook Lopez fehlt bekanntlich aufgrund seiner neuerlichen Fußverletzung und Kevin Garnett musste wegen Magen-Darm-Problemen pausieren. Also schlug die Stunde von Weltmeister Mason Plumlee.

Der legte in 30 Minuten mal eben 20 Punkte und 17 Rebounds hin und beeindruckte damit auch seinen Trainer Lionel Hollins: "Das ist Aggressivität und Härte, die wir jeden Abend von ihm brauchen. Das sind die Erwartungen an ihn. Nicht 17 oder 20 Punkte, aber rausgehen und aggressiv sein."

Dabei ging es bis ins vierte Viertel hinein sehr eng zu. Dann übernahmen Plumlee und Jerome Jordan für Brooklyn und sorgten so für den Sieg. Allerdings fehlten auf Seiten der Sixers weiterhin die Megatalente. Michael Carter-Williams (Schulter-Verletzung), Joel Embiid (Fußbruch) und Nerlens Noel (Infektion der Atemwege) mussten allesamt zusehen.

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Seite 2: Schröder spielt stark, Mavs gewinnen

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