Kyle Anderson im Interview

"Habe riesigen Respekt vor Nowitzki"

Sonntag, 19.10.2014 | 17:03 Uhr
Kyle Anderson wurde mit dem 30. Pick von den Spurs ausgewählt
© getty
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In der Preseason sorgt Kyle Anderson für Furore, gegen die Miami Heat zeigte er seine Allrounder-Qualitäten: 17 Punkte, 7 Rebounds und 4 Assists legte der Rookie auf. SPOX traf den 21-Jährigen vor dem Spiel gegen Alba in Berlin zum Exklusiv-Interview und sprach mit ihm über seine Rolle im Team des Meisters, die Beziehung zu Dirk Nowitzki und seine erste Unterhaltung mit Tim Duncan.

SPOX: Mister Anderson, in der Highschool und am College haben Sie von Point Guard bis Power Forward schon alle Positionen gespielt. Wo auf dem Spielfeld fühlen Sie sich am wohlsten?

Kyle Anderson: Das kann ich gar nicht genau sagen. Glücklicherweise habe ich immer für Coaches gespielt, die kein allzu starres Konzept hatten und bei denen die Positionen auch mal gewechselt wurden. Hier in San Antonio ist es genauso. Man weiß nie, was der Coach von einem verlangt und ich habe einfach keine feste Position. Ich fühle mich wohl, ein kompletter Spieler zu sein und bin gerne unter dem Korb, spiele Point Guard und mag es auch, auf den Flügelpositionen eingesetzt zu werden.

SPOX: Sie sind 2,06 Meter groß und haben sehr gute Ballhandling-Skills. Daher werden Sie immer wieder mit dem jungen Magic Johnson verglichen. Können Sie in seine Fußstapfen treten?

Anderson: (lacht) Nein, auf keinen Fall. Es wird niemals wieder jemanden wie Magic Johnson geben. Ich bin einfach nur ein großer Guard, der mit dem Ball umgehen kann und danach habe ich mein Spiel ausgerichtet. Aber Magic ist und bleibt einzigartig.

SPOX: Seit ihrer Kindheit nennt man Sie "Slow Mo". Woher kommt der Spitzname?

Anderson: Der entstand damals auf dem Freiplatz in der Schulzeit als ich noch in New York war. Ich spielte nicht immer schnell, sondern auch mal langsam - daher "Slow Mo". Ich finde den Namen übrigens ziemlich cool und er hat sich bis heute gehalten. Auch einige der Jungs hier in San Antonio nennen mich schon so.

SPOX: Was hatte es für Sie für einen Stellenwert, von den Spurs gedraftet zu werden?

Anderson: Das war wie in einem Film. Am Abend des Drafts dachte ich, dass ich träume. Das beste Team der Welt, der Champion, nutzt seinen Pick, um mich auszuwählen. Das bedeutet mir wirklich viel. Ich bin echt aufgeregt und gespannt auf die neue Saison.

SPOX: Als Trikotnummer haben Sie sich für die Eins entschieden. Gibt es dafür einen besonderen Grund?

Anderson: Tracy McGrady trug die Eins in seiner Zeit bei den Spurs, also habe ich diese Nummer ausgewählt. Er war zu meinen Teeniezeiten einer meiner absoluten Lieblingsspieler.

SPOX: T-Mac war ja im Herbst seiner Karriere bei den Spurs. Was glauben Sie, welche Rolle werden Sie in der nächsten Saison im Team einnehmen?

Anderson: Das ist schwer zu sagen. Ich hoffe natürlich, einen festen Platz in der Rotation zu bekommen. Das ist etwas, wofür ich hart arbeiten und was ich mir verdienen muss. Und wenn ich die Möglichkeit bekomme, dann werde ich meine Chance nutzen.

SPOX: Was haben denn die Coaches in San Antonio gesagt: An welchem Teil ihres Spiels müssen Sie am meisten arbeiten?

Anderson: Wichtig war ihnen, dass ich mein Dribbling verbessere - vor allem, dass ich den Ball dabei möglichst flach halte. Sie sagten, dass ich noch viel zu hoch dribble und das stimmt auch. Daran muss ich noch feilen.

SPOX: Apropos harte Arbeit: Es wird oft gesagt, als Rookie muss man sich erst den Respekt von Tim Duncan verdienen, bevor er mit einem spricht. Haben Sie sich schon mit ihm unterhalten?

Anderson: Ja, wir haben schon miteinander gesprochen und es war ein nettes Gespräch. Ehrlich gesagt, so hart war er gar nicht. Er war ziemlich cool (lacht).

SPOX: Die Preseason ist auch die Zeit für die ersten kleinen Späße auf Kosten der Rookies. Was haben ihre Teamkollegen mit Ihnen angestellt?

Anderson: Im ersten Spiel ließen mich die anderen beim Einlaufen als erstes aus dem Gang in die Halle rennen. Sie sagten mir, ich müsste für die Fans richtig sprinten, was ich natürlich auch tat. Ja, und dann ließen sie mich allein in der Mitte des Spielfelds stehen. Ich wusste nicht, dass sie nicht hinterher kommen würden. Das war schon peinlich, aber bisher war es das Einzige.

SPOX: In weniger als zwei Wochen beginnt die Saison. Sind die Spurs in der Lage den Titel zu verteidigen?

Anderson: Wir haben definitiv ein Team, das die Qualität mitbringt und die Chance dazu hat. Es hat sich ja im Vergleich zum letzten Jahr kaum etwas verändert. Aber ob der Repeat möglich ist, wird sich erst im Laufe der Saison zeigen. Natürlich werden wir alles daran setzen, es wieder in die Finals zu schaffen.

SPOX: Sicher haben Sie von der Rivalität zwischen den Spurs und den Dallas Mavericks gehört. Aber was halten Sie von Dirk Nowitzki?

Anderson: Eine ganze Menge! Er ist einer der Spieler, denen ich am liebsten zuschaue. Und ich habe riesigen Respekt vor seiner Leistung, ohne einen anderen Star im Team die Meisterschaft zu gewinnen. Dazu hat er so viele Allstar-Nominierungen - er ist einfach unglaublich.

Kyle Anderson im Steckbrief

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