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Knicks-Kollaps gegen Cavs

Von SPOX
Carmelo Anthony und die New York Knicks müssen mehr denn je um die Playoffs bangen
© getty
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Sacramento Kings (25-45) - Milwaukee Bucks (13-57) 124:107 (BOXSCORE)

Tanking galore in der Eastern Conference! Die sechs schlechtesten Teams im Osten übertrumpfen sich derzeit auf der Jagd nach der nächsten Niederlage, Milwaukee verteidigt eifrig die schlechteste Bilanz der Liga gegen den Ansturm der 76ers. Gegen Sacramento - wahrlich kein Schwergewicht der NBA - war das Spiel schon zur Halbzeit gelaufen (44:70), DeMarcus Cousins (32 Punkte, 12 Rebounds), Isaiah Thomas (30) und Rudy Gay (24) konnten schalten und walten, wie es ihnen beliebte.

Bei den Bucks hübschten O.J. Mayo (21), Ramon Sessions (13) und Jeff Adrien (13) ihre Statistik noch etwas auf, als es um nichts mehr ging. Doch das vermeintlich moderate Ergebnis kann nicht darüber hinwegtäuschen: Die Bucks sind in einem desolaten Zustand.

New York Knicks (29-41) - Cleveland Cavaliers (27-44) 100:106 (BOXSCORE)

Die Raptors hatten Vorarbeit geleistet und die Hawks besiegt, die Knicks konnten einen wichtigen Schritt Richtung Playoffs machen. Es war angerichtet für ein Fest im Madison Square Garden, besonders nachdem das Heimteam im Verlauf der ersten Hälfte schon mit 17 Punkten in Führung lag.

Aber nach der Halbzeit ging es langsam aber sicher dahin. Plötzlich sah man wieder den Knicks-Basketball vor dem jüngsten Streak von acht Siegen in Folge: One-on-One-Gezocke, miese Wurfauswahl usw. Während New York strauchelte, fing Cleveland Feuer. Und keiner war heißer als Jarrett Jack, der in Abwesenheit von Kyrie Irving das Kommando im Backcourt der Cavs übernommen hat und 31 Punkte (13/19 Field Goals) sowie 10 Assists einstreute.

Die Playoff-Chancen der Gäste sind im Prinzip minimal, wenn nicht gar nicht mehr vorhanden. Und doch zeigten sie den Kampf, den sich die Knicks-Fans von ihrer Mannschaft gewünscht hätten. Carmelo Anthony erzielte zwar 32 Punkte, versemmelte im Schlussviertel aber alle fünf seiner Würfe.

Angesichts der Tatsache, dass New York noch gegen Miami, Chicago und je zwei Mal gegen Brooklyn und Toronto spielen muss, war das Spiel gegen die Cavs eigentlich ein Must-Win-Spiel.

Los Angeles Lakers (23-46) - Orlando Magic (19-52) 103:94 (BOXSCORE)

Es ist noch gar nicht so lange her, um genau zu sein exakt fünf Jahre, da spielten die beiden Teams noch in den NBA Finals gegeneinander. Mit Dwight Howard in Orlando und Kobe Bryant in seiner Blüte. Die NBA ist aber bekanntlich ein schnelllebiges Geschäft und so traten nun zwei der schlechtesten Team der NBA in Los Angeles gegeneinander an.

Während Steve Nash nach seiner starken 11-Assists-Leistung am Freitag gegen Washington dieses Mal wieder auf der Bank Platz nahm, setzte Jordan Hill seine verrückte Saison fort. Der Power Forward schwankt extrem in seinen Leistungen. Während er im Dezember noch Monster-Spiele in Serie ablieferte, fiel er danach in ein Loch, machte dann doch hin und wieder mal ein tolles Spiel und war eigentlich den gesamten März über verletzt. Jetzt schenkte er den Magic 28 Punkte (Karriererekord) und 13 Rebounds ein.

Zudem machte Nick Young ein starkes Spiel von der Bank. 26 Punkte erzielte Swaggy-P. Auf der Gegenseite stach Rookie Victor Oladipo mit einigen beeindruckenden Moves auf und kam am Ende auf ein starkes Double-Double (21 Punkte, 10 Assists, 6/11 FG), leistete sich aber auch 8 Ballverluste.

Die Lakers konnten somit wenigstens ihre Niederlagenserie von vier Spielen beenden, Orlando schloss dagegen sein letztes Auswärtsspiel im Westen ab und gewann in dieser Saison kein einziges Spiel bei West-Teams (0-16).

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