Knicks vs. Spurs im LIVE-STREAM FOR FREE

Das Treffen der Gegensätze

Sonntag, 10.11.2013 | 13:01 Uhr
Tony Parker wurde im Sommer MVP der EuroBasket 2013 in Slowenien
© getty
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Die NBA im LIVE-STREAM FOR FREE bei SPOX! Zur besten Sendezeit (ab 18 Uhr) treffen die New York Knicks auf die San Antonio Spurs. Im Big Apple wird von Carmelo Anthony und Co. der Titel erwartet, aber ist das Team wirklich stark genug? Hoffnung macht die Rückkehr von J.R. Smith. Bei den Spurs läuft dagegen alles wie immer. Heimlich, still und leise steht San Antonio wieder oben.

Ausgangslage

New York Knicks: Die Erwartungshaltung bei den Knicks ist auch in dieser Saison wieder unfassbar hoch. Eigentlich wird von der Truppe nichts anderes als der Titel erwartet. Doch das dürfte ein unmögliches Unterfangen werden. Den ersten Rückschlag musste das Team von Mike Woodson bereits einstecken. Center und Defensivmonster Tyson Chandler fällt mit einem Wadenbeinbruch mindestens sechs Wochen aus.

New York ist unter den Brettern ohnehin eher dünn aufgestellt. Amar'e Stoudemire muss sich nach seiner langen Verletzung erst einmal wieder einfinden und Neuzugang Andrea Bargnani gilt nicht gerade als Defensivanker. Zudem muss Woodson sehen, dass er alle Egos unter einen Hut bekommt.

Schwacher Saisonstart: Geduld? Mit diesen Knicks?

An selbstbewussten Charakteren mangelt es den Knicks wahrlich nicht. Auch wenn Carmelo Anthony der unumstrittene Star ist, fordern Spieler wie J.R. Smith, Metta World Peace und Iman Shumpert eine Menge Aufmerksamkeit. Selbst Rookie Tim Hardaway Jr. ist keiner, der sich gerne hintenanstellt.

Da ist Theater vorprogrammiert. Zudem wird Melos Ankündigung, nach der Saison Free Agent zu werden, die ganze Saison für Unruhe im Big Apple sorgen. Die Vorzeichen könnten besser sein. Der Saisonstart verlief mit zwei Siegen und drei Niederlagen auch eher durchwachsen. Die Rückkehr nach fünf Spielen Sperre von Sixth Man Smith verspricht dagegen Hoffnung.

San Antonio Spurs: Die Spurs sind da natürlich das genaue Gegenteil. Unruhe gibt es eigentlich selten im Team von Gregg Popovich. Meistens ist es sogar so ruhig, dass San Antonio unter dem Radar durchfliegt und kaum Beachtung findet. Zu langweilig, zu alt. Die Story ist seit Jahren bekannt.

Am Ende mischen die Spurs dann doch wieder oben mit. Tim Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker setzen auch in dieser Saison zum nächsten "letzten Punch" an. Dabei dürfte vor allem Frankreichs EM-Titel die Texaner beflügeln. Gleich drei Europameister hat Popovich im Kader und die haben die Euphorie mit in die Saison gerettet. Parker präsentiert sich bislang großartig und Boris Diaw erlebt seinen dritten Frühling.

Die Wandlung des Boris Diaw: Der X-Faktor der Spurs

Mit einer Bilanz von 5-1 ist der Saisonstart mehr als gelungen. San Antonio grüßt von der Spitze der Western Conference. Popovic' größte Aufgabe wird es sein, seinen Altstars genug Pausen zu verschaffen. Doch das gelang ihm bereits in der Vorsaison großartig. Daher muss man San Antonio auch in diesem Jahr wieder auf der Rechnung haben.

Der Star des Teams

Carmelo Anthony: Der Forward sorgte bereits vor Saisonbeginn für viel Unruhe im Big Apple. Per Option kann der Superstar nach der Saison aus seinem Vertrag aussteigen und davon möchte Melo auch Gebrauch machen. "Ich denke, jeder in der NBA träumt davon, einmal in seiner Karriere Free Agent zu sein. Es ist toll, dass man Zeit hat, sich Gedanken zu machen und du in der Halle bist und alle Coaches und GMs zu dir kommen und du quasi auswählen kannst. Ja, diese Erfahrung will ich", sagte Anthony und machte sich dabei wenig Gedanken darüber, welches Echo diese Aussage bewirken würde.

Coach Woodson mahnte Melo gleich, sich auf die Saison zu konzentrieren und das tat er dann auch. Anthony spielt bislang eine gute Spielzeit und beweist, dass der Wirbel um seine Person keine Belastung darstellt. Ohnehin ruderte er etwas zurück und sagte, dass er sich auch ein Karriereende bei den Knicks vorstellen kann.

Die Knicks sind auf ihren Star angewiesen, sollte es in dieser Saison mit einem tiefen Playoff-Run klappen. Anthony plagte sich in den letzten Jahren immer wieder mit Verletzungen herum und verpasste in den letzten beiden Spielzeiten 37 Partien. Zudem ist seine Wurfquote (40,5 % FG, 31,8 % Dreier) immer wieder ein Thema - auch aktuell.

Tony Parker: Der Point Guard konnte in diesem Sommer endlich den Makel ablegen, im Nationalteam ohne Titel zu sein. Die Goldene Generation der Franzosen holte sich den Titel bei der EuroBasket in Slowenien und Parker wurde zum MVP des Turniers gewählt.

In San Antonio freute man sich natürlich für den Franchise-Player, machte sich aber auch Sorgen, wie Parker die Belastungen verkraften würde. Immerhin steht der Superstar fast jeden Sommer für sein Land auf dem Parkett. Doch bislang zehrt Parker von der Euphorie und spielt eine richtig gute Saison.

Nachdem in den letzten Finals der vierte Titel für Parker bereits zum Greifen nahe war, will der Guard nun ein weiteres Mal sein Team ins Finale führen. Sollten die Spurs von Verletzungen verschont bleiben, ist das sicher nicht völlig unrealistisch.

Das Schlüsselduell

Vor Chandlers Verletzung hätte das interessanteste Matchup sicher auf der Small-Forward-Position stattgefunden. Carmelo Anthony gegen den defensivstarken Kawhi Leonard. Jetzt dürfte Melo allerdings auf der Power-Forward-Position starten und es vornehmlich mit Tim Duncan zu tun bekommen.

Doch das dürfte nicht unbedingt leichter werden. Am Brett wird Anthony gegen den erfahrenen Duncan sicherlich den Kürzeren ziehen. Daher wird es sein Ziel sein, den Veteranen aus der Zone zu locken und von außen zu punkten. Wenn Melos Wurf fällt, könnte das ein Schlüssel sein. Anthony wird dadurch für eine Menge Platz in der Zone sorgen, die die schnellen Guards in der Small-Ball-Formation der Knicks dann nutzen müssen.

Da sich Bargnani auch eher am Perimeter heimisch fühlt, könnte New York ziemliche Probleme beim Rebound bekommen. Ein Grund mehr, hochprozentig zu treffen.

Geschichte

An das Jahr 1999 werden sich die Spurs sicher gerne zurückerinnern. Nach einer aufgrund des Lockouts verkürzten Regular Season marschierte San Antonio gerade zu durch die Playoffs und stand nach Sweeps gegen die Lakers und die Blazers in den Finals. Gegner dort waren die Knicks, die sich als erstes achtplatziertes Team überhaupt in die Finals kämpfen konnten.

Das Knicks-Märchen fand allerdings kein Happy End. Durch Verletzungen waren Center-Star Patrick Ewing und Power Forward Larry Johnson gehandicapt. Bei den Spurs erlebten die Twin Tower David Robinson und Sophomore Tim Duncan ihre Blütezeit. Duncan wurde dann auch zum MVP der Finals gekührt. Die Spurs gewannen die Serie 4-1 und wurden zum ersten Mal NBA Champion.

Die Rookies

Im Kader der Knicks stehen zwei Rookies und beide haben eine interessante Vita aufzuweisen. Tim Hardaway Jr. wurde von New York in der ersten Runde an Position 24 gedraftet. Das wird seinem Vater sicherlich zuerst nicht gefallen haben. Hardaway Sr. lieferte sich im Trikot der Miami Heat etliche Schlachten mit den Knicks und sagte damals: "Ich hasse die Knicks mit allem Hass, den man nur haben kann."

Jetzt supportet auch er die Knicks und sieht dabei seinen Sohn, der ordentliche Leistungen abliefert. Der Guard erzielt in knapp 19 Minuten 6 Punkte. Seine Quoten sind dabei sicherlich noch ausbaufähig, aber Hardaway Jr. hat bereits nachgewiesen, dass er ein solider NBA-Spieler sein kann, auch wenn seine Minuten mit der Rückkehr von J.R. Smith weniger werden dürften.

Anders verhält es sich mit dem zweiten Rookie. Chris Smith ist der jüngere Bruder von J.R. und böse Zungen behaupten, dass er auch nur deswegen im Kader steht. Gerüchten zufolge ließ sich der Sixth Man of the Year sogar vertraglich zusichern, dass auch sein Bruder einen Kontrakt bekommt. Spielen durfte Chris zumindest noch nicht und selbst in der Preseason lief er nur 20 Minuten auf.

Die Suche nach Rookies im Kader der Spurs erübrigt sich. Den in Runde 1 gepickten Franzosen Livio Jean-Charles ließen sie für eine weitere Saison in Europa. Second-Round-Pick Deshaun Thomas packte es nicht in den Kader und spielt nun ebenfalls in Frankreich.

Die Stimmen

Mike Woodson (Coach Knicks) zur Rückkehr von J.R. Smith: "Wir müssen sichergehen, dass er mental bereit ist und dürfen ihn nicht verheizen. Er wird einfach reinkommen und das machen, was nötig ist, damit wir gewinnen."

...über Tony Parker: "Parker ist eine Verstärkung für jedes Team. Man braucht defensiv eine richtig gute Einstellung als Team, um ihn zu stoppen. Wenn du es nur im 1-on-1 versuchst, kannst du es vergessen."

Manu Ginobili (Spurs): "Es ist besser, mit Siegen als mit Niederlagen zu starten, aber ich glaube nicht, dass wir schon guten Basketball spielen. Wir haben noch einen richtig langen Weg vor uns."

Prognose

Sicherlich läuft bei den Spurs noch nicht alles rund, aber der Saisonstart ist dennoch geglückt. Daher sollte San Antonio auch im Madison Square Garden das Rennen machen. Gerade unter den Brettern sollte das Team dominieren und auch Parker dürfte gegen Raymond Felton und Pablo Prigioni seine Stärken ausspielen können. Zumal Defensivspezialist Iman Shumpert an anderer Stelle gebraucht wird.

Die Knicks brauchen eine Gala von Anthony und müssen zudem hoffen, dass Bargnani seine Partie gegen die Bobcats wiederholt. Und was kann man von Smith erwarten? Legt er direkt seinen Rost ab?

Der NBA-Spielplan im Überblick

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