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Derrick Rose macht Fortschritte auf seinem Weg zum Comeback bei den Chicago Bulls
Derrick Rose macht Fortschritte auf seinem Weg zum Comeback bei den Chicago Bulls
© Getty

NBA: News und Gerüchte

Donnerstag, 03.01.2013

Comeback in Sicht: Rose mit den Bulls auf Reisen

Derrick Rose von den Chicago Bulls begleitet erstmals seit seinem Kreuzbandriss wieder die Mannschaft. Die Sacramento Kings können wieder auf Tyreke Evans bauen. Utahs Mo Williams fällt lange aus. Und: Die Los Angeles Clippers erschüttert ein Trauerfall.

Rose macht Fortschritte: Derrick Rose hat erstmals seit seinem Kreuzbandriss im April letzten Jahres das Team bei einem Auswärtsspiel begleitet und nahm am Shootaround mit den Kollegen teil.

Bulls-Coach Tom Thibodeau dämpfte vor dem 96:94-Sieg bei den Orlando Magic allerdings die Erwartungen. "Er ist die ganze Zeit dabei. Ihr seht ihn nicht immer, aber das Team tut es. Deswegen ist es keine große Sache. Es ist der nächste Schritt für ihn", sagte der Coach den Journalisten.

Bis zur Rückkehr auf das Spielfeld wird es allerdings noch ein bis zwei Monate dauern. Die Bulls haben keinen genauen Zeitpunkt für eine Rückkehr des Point Guards festgelegt.

"Der Zeitpunkt ist dann, wenn er bereit ist. Daran hat sich seit Saisonbeginn nichts verändert", berichtete Thibodeau: "Er absolviert weiter seine Übungen und trainiert ohne Körperkontakt. Der nächste Schritt ist ein reguläres Teamtraining, wenn er das eine Weile ohne Probleme überstanden hat, dann wird er wieder spielen."

Am Freitag spielen die Bulls bei Meister Miami. Rose ist wieder dabei - als Zuschauer.

Evans wieder fit: Die Rückkehr von Tyreke Evans steht dagegen unmittelbar bevor. Der Guard der Sacramento Kings hat seine Knieverletzung überstanden und wird beim Spiel in Toronto am Freitag wieder zum Team stoßen.

Allerdings soll der ehemalige Rookie des Jahres erst am Montag zu Hause gegen die Memphis Grizzlies wieder ins Geschehen eingreifen. Evans verpasste aufgrund der Verletzung insgesamt 13 Spiele.

Clippers trauern: Große Trauer bei den Los Angeles Clippers. Der 32 Jahre alte Sohn von Teambesitzer Donald Sterling wurde am Mittwoch tot in seinem Haus in Malibu aufgefunden. Ein Freund alarmierte die Polizei, nachdem er tagelang nichts von Scott Sterling gehört hatte.

In einem Statement des Los Angeles County Sheriff's Department heißt es: "Die Mordkommission und der Gerichtsmediziner gehen zu diesem Zeitpunkt davon aus, dass Sterling vermutlich an einer Überdosis starb."

Sterling litt an Diabetes. Inwieweit das mit seinem Tod zusammenhängen könnte, ist nicht bekannt. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache klären. Die Familie des Verstorbenen bedankte sich in einer Erklärung für die Anteilnahme, bat aber auch um Privatsphäre.

"Alle unsere Gebete und Gedanken sind bei Familie Sterling", sprach auch Clippers-Coach Vinny Del Negro den Sterlings sein Mitgefühl aus.

Lange Pause für Williams: Mo Williams wird den Utah Jazz etwa sechs Wochen fehlen. Der Point Guard musste sich einer Daumen-Operation an der rechten Hand unterziehen.

Zuvor war der Veteran nach New York gereist und hatte sich bei einem Handspezialisten einer weiteren Computertomographie unterzogen. Die OP erfolgte dann in Absprache mit den Medizinern der Jazz. Die Verletzung zog sich der Ex-Clipper am 22. Dezember im Spiel gegen die Miami Heat zu. Williams muss nun sechs Wochen einen Gips tragen und wird in der Zeit von Jamaal Tinsley und Earl Watson vertreten.

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