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Ein NBA-Star in München

Von Interview: Haruka Gruber
Sonntag, 09.10.2011 | 17:56 Uhr
Boston Celtics-Forward Jeff Green war zu Besuch beim FC Bayern München
© Getty
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Lockout-Zeit ist Urlaubs-Zeit: Boston-Celtics-Forward Jeff Green war Überraschungsgast beim Heimdebüt des FC Bayern und Zeuge eines knappen 90:87-Erfolgs der Gastgeber über Braunschweig.

Green besucht gerade seinen besten Freund Jon Wallace, Topscorer mit 25 Punkten. Ein Wechsel von Green nach München ist trotz der Verbundenheit mit Wallace jedoch kein Thema. "Das wäre großartig, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das passiert", sagt Wallace.

SPOX: Was macht ein NBA-Star beim BBL-Spiel zwischen dem FC Bayern und den New Yorker Phantoms Braunschweig?

Jeff Green: Ich bin wegen meinem Kumpel Jon Wallace hier. Wir haben am Georgetown College drei Jahre lang ein Apartment geteilt und zusammengespielt, so eine lange Zeit verbindet. Entsprechend cool ist es, mal nach München zu kommen und ihn zu sehen.

SPOX: Wie sieht Ihr üblicher Kontakt aus?

Green: Wir telefonieren sehr oft. Er ist einer der, wenn nicht der beste Freund, von daher ist es mir sehr wichtig, immer zu wissen, wie es bei ihm läuft.

SPOX: Wie lange bleiben Sie in München?

Green: Ich bin erst am Freitag aus den Staaten angekommen. Ich bleibe für eine Woche und fliege dann zurück.

SPOX: Wie gefällt Ihnen die Stadt?

Green: Es ist mein allererstes Mal in Europa, entsprechend bin ich sehr beeindruckt von allem. Die Landschaft rund um München ist unglaublich und auch das Essen soll richtig gut sein. Mal sehen, was ich noch ausprobiere. Nur auf das bayerische Bier werde ich verzichten, ich mag keinen Alkohol.

SPOX: Was sagen Sie zu der Stimmung im Audi Dome?

Green: Nur ein Wort: fantastisch. Ich hätte nicht gedacht, dass hier so eine Energie ist. Es hat mich sehr an meine College-Zeit erinnert, jeder Fan geht voll mit.

SPOX: Und wie beurteilt ein NBA-Spieler die Qualität der Bayern?

Green: Die Bayern brauchen noch etwas Zeit, aber das Team ist großartig besetzt. Über Jon habe ich ohnehin nur Gutes zu sagen. Von Ben Hansbrough war ich im letzten Jahr am College von Notre Dame sehr beeindruckt, auch Spieler wie Je'Kel Foster sind stark.

SPOX: Haben Sie sich mit Coach Dirk Bauermann getroffen?

Green: Wir hatten noch keine Gelegenheit, aber das wird wohl kommen.

SPOX: Bauermann sucht nach wie vor einen Big Man. Wäre es reizvoll, mit dem besten Freund die Zeit bis zum Lockout-Ende zu überbrücken? Die Bayern können 700.000 Euro, umgerechnet rund 950.000 Dollar, bieten.

Green: Dazu kann ich leider nichts sagen. Ich lasse alles auf mich zukommen.

SPOX: Wie gehen Sie generell mit der ungewissen Lockout-Zeit um?

Green: Es ist für jeden von uns schwer. Basketball ist unser Job, den wir auf einmal nicht mehr ausüben dürfen. Ich halte mich mit Jogging und Fitnessübungen einigermaßen in Form und versuche parallel, mich im Internet auf dem Laufenden über die Verhandlungen zu halten. Mehr kann man leider nicht machen. Ich hoffe, diese Phase geht endlich vorbei.

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