Suche...

World Series: Dodgers - Astros, Game 3: Ergebnis, Analyse und die Highlights

Brillanter Peacock stellt Dodgers kalt

Samstag, 28.10.2017 | 06:08 Uhr
Brad Peacock brachte die Dodgers zur Verzweiflung
Advertisement
NBA
Bulls @ Lakers
NBA
Warriors @ Thunder
NFL
Vikings @ Lions
NHL
Penguins @ Bruins
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
NBA
Pelicans @ Warriors
NFL
RedZone -
Week 12
NHL
Canucks @ Rangers
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NFL
Packers @ Steelers
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NFL
Redskins @ Cowboys
NHL
Maple Leafs @ Oilers
NBA
Timberwolves @ Thunder
NBA
Clippers @ Mavericks
NFL
RedZone -
Week 13
NBA
Magic @ Knicks
NHL
LA Kings @ Blackhawks
NFL
Eagles @ Seahawks
NHL
Sharks @ Capitals

Die Houston Astros haben Spiel 3 der World Series gegen die Los Angeles Dodgers mit 5:3 gewonnen und damit die Führung in der Serie übernommen. Bereits im zweiten Inning sorgten die Texaner mit vier Runs für die Vorentscheidung, wovon sich die Gäste trotz größter Chancen nicht mehr erholten.

Lance McCullers Jr. traf auf Yu Darvish und obwohl der Japaner auf dem Papier der bessere Pitcher gewesen sein mag, hatte eben jener schon früh Probleme. Er überstand nicht mal das zweite Inning, nachdem Yuli Gurriel sein Team mit einem Homerun in Führung geschlagen hatte und die Kollegen noch drei weitere Runs nachlegten. Direkt nach dem Homerun sorgte Gurriel dann jedoch für einen Eklat, da er sich eine rassistische Geste in Richtung des Japaners leistete. Die MLB könnte darauf mit einer Strafe reagieren.

Die Dodgers hatten direkt im Anschluss im dritten Inning die Chance auf den Ausgleich, doch Corey Seager schlug bei geladenen Bases in ein Double Play und vergab somit die Chance auf die große Aufholjagd. Los Angeles bot sich dann im sechsten Inning noch eine weitere gute Gelegenheit, doch mehr als zwei Runs gelangen dank einer überragenden Relief Appearance von Brad Peacock nicht mehr.

Spiel 4 der Serie findet direkt in der Nacht zum Sonntag erneut in Houston statt. Für die Astros startet Charlie Morton, während die Dodgers auf Linkshänder Alex Wood setzen werden. Das Spiel seht Ihr Sonntag um 2 Uhr im LIVESTREAM FOR FREE.

Die wichtigsten Statistiken

World Series, Spiel 3: Houston Astros - Los Angeles Dodgers 5:3 - Serie 2-1 BOXSCORE

  • Astros-Starter Lance McCullers Jr. hielt 5 1/3 Innings durch und schaffte ganze drei Strikeouts - allesamt gegen Cody Bellinger. Insgesamt ließ er drei Earned Runs zu, die meisten jemals für ihn in einem Postseason-Auftritt.
  • Die nur 1 2/3 Innings, die Yu Darvish durchgehalten hat, waren gleichbedeutend mit seinem kürzesten Auftritt überhaupt in seiner MLB-Karriere. Bislang lag sein kürzestes Outing bei drei Innings gegen San Diego im letzten September.
  • Das Spiel war kein Spaß für Leute, die Topleistungen mit Runners-in-Scoring-Position erwarten: Die Dodgers waren in diesen Situationen 0-7, während es die Astros immerhin auf 3 Hits in 14 At-Bats brachten.
  • Yuii Gurriel schlug einen Homerun und war 2-5. Zudem stellte er einen Rekord auf: Er hat nun 18 Hits in dieser Postseason und somit mehr als jeder andere Kubaner in einer einzelnen Postseason in der Geschichte der MLB. Er überholte damit Bert Campaneris und dessen 16 Hits 1973 für die Oakland A's.

Das entscheidende Duell: "Balls in Play" vs. Astros-Defense

Die Defensive der Astros machte einen starken Job und fabrizierte Outs selbst in ganz schwierigen Situationen. Selbst im vierten Inning, als Yasiel Puig ein Single schaffte, gelang noch ein Out: Third Baseman Alex Bregman lenkte den Ball ab, sodass Shortstop Carlos Correa erst nicht dran kam. Doch als Puig dann doch noch zur zweiten Base startete, war Correa zur Stelle und warf den Kubaner aus. Das Double Play im dritten Inning bei geladenen Bases mit Corey Seager an der Platte war zudem sehenswert.

Der Knackpunkt: Seagers Double Play im dritten Inning

Die Astros hatten gerade erst vier Runs im zweiten Inning erzielt und damit Yu Darvish aus dem Spiel genommen, da drohten die Dodgers gewaltig, ihrerseits Schaden anzurichten. Nach der langen Pause durch das große Inning Houstons hatte McCullers seinen Rhythmus verloren und verteilte drei Walks in Folge. Doch mit geladenen Bases schlug Corey Seager in ein Double Play - ein 3-6-1 Double Play, das auf hervorragender Defense basierte - was zwar einen Run ermöglichte, eine große Rally jedoch verhinderte.

Der Star des Spiels: Brad Peacock

Der Rechtshänder übernahm für McCullers im sechsten Inning bei einem Out und zwei Läufern auf Base. Er ließ dann zwar diese zwei Runs zu - per RBI-Groundout von Puig sowie einem Wild Pitch - doch anschließend schlug er eindrucksvoll die Tür zu. Ähnlich wie McCullers bei seinem 4-Inning-Save gegen die Yankees in Spiel 6 der ALCS dominierte Peacock den Gegner komplett. Über die finalen 3 2/3 Innings ließ er keinen Hit und nur einen Walk (4 SO) zu.

Der Flop des Spiels: Yu Darvish

Im ersten Spiel der drei Partien in Houston enttäuschte der Japaner auf ganzer Linie. Für ihn war bereits nach 1 2/3 Innings und vier Runs (6 H) Schluss. Nicht nur buddelte er damit für sein Team ein großes Loch, sein frühes Ausscheiden hatte auch zur Folge, dass Manager Dave Roberts dadurch schon früh und letztlich oft auf den Bullpen zurückgreifen musste. Das wiederum könnte auch die kommenden zwei Spiele des Wochenendes kompromittieren.

Taktische Besonderheiten

  • American-League-Ballpark heißt auch: Es gibt wieder den Designated Hitter! Astros-Manager A.J. Hinch setzte auf Evan Gattis, obwohl es gegen einen Rechtshänder ging, und ließ daher Carlos Beltran draußen. Die Dodgers wiederum besetzten ihren DH-Spot mit Joc Pederson, Kike Hernandez übernahm Left Field. Zudem durfte Logan Forsythe an der zweiten Base ran, nachdem Chase Utley in Spiel 2 mit seiner Defense einen Run mit verschuldet hatte.

  • Dodgers-Manager Dave Roberts war mal wieder sehr aktiv. Er nahm gleich drei - von vier möglichen - Offensivwechsel vor und zeigte sich erneut sehr aggressiv, was das Bullpen-Management angeht - er brachte auch aus der durch Darvishs Auftritt kreierten Not heraus fünf Relief Pitcher.

  • Ganz anders A.J. Hinch: Er vertraute wie gewohnt seinem Starting Lineup. Auf der Pitching-Seite wechselte er mit Brad Peacock für Starter McCullers erneut lieber einen etatmäßigen Starter ein als auf seine Reliever zu vertrauen. Und der gab den Ball nicht wieder her.

Dieser Artikel wurde ohne vorherige Ansicht durch die Major League Baseball veröffentlicht.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung