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Houston verpasst Aiken-Frist

Von Adrian Bohrdt
Samstag, 19.07.2014 | 16:00 Uhr
Die Houston Astros gehen von fairen Verhandlungen aus
© getty
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Die Houston Astros haben es nicht geschafft, Brady Aiken, der erste Pick des vergangenen Drafts, bis zur Deadline am Freitag unter Vertrag zu nehmen. Wie es jetzt für den Linkshänder weitergeht, ist komplett offen.

Die Players Association teilte mit, dass der Pitcher derzeit alle rechtlichen Optionen prüfen lasse. Auch Houstons Fünftrunden-Pick Jacob Nix unterschrieb nicht bis Fristende. "Heute sollten zwei junge Männer eigentlich ihrem Traum, MLB-Spieler zu werden, einen Schritt näher sein. Aber wegen der Vorgehensweise der Houston Astros sind sie das nicht", kritisierte MLBPA-Direktor Tony Clark.

Aiken hatte ursprünglich einen Vertrag mit einem Unterschriftsbonus über 6,5 Millionen Dollar vorgelegt bekommen. Doch weil die Astros nach genaueren Untersuchungen wegen Aikens Ellbogen besorgt waren, wurde das Angebot für den 17-Jährigen angeblich auf fünf Millionen Dollar reduziert. Daraufhin soll die Spieler-Seite die Verhandlungen auf Eis gelegt haben.

Astros wehren sich

Houston bestand allerdings in einem Statement darauf, "hinsichtlich all der Faktoren in diesem Fall extrem fair" gewesen zu sein: "Wie immer, gehen wir diese Verhandlungen mit gutem Willen und mit den besten Interessen für unser Team im Hinterkopf an, kurzfristig genau wie langfristig. Während des gesamten Prozesses haben wir uns an die Regeln der Liga gehalten."

Auch von MLB-Seite aus gab es dementsprechend Rückendeckung. Vizepräsident Dan Halem erklärte bereits am Dienstag, dass die Liga die Astros voll unterstütze: "Wir glauben, dass sie sich korrekt verhalten haben."

Durch die verpasste Frist wird sich Aiken dieses Jahr definitiv nicht mehr den Astros anschließen, die im Gegenzug den zweiten Pick im kommenden Draft erhalten. Ob sie damit ein größeres Talent als den hochgelobten Pitcher finden, erscheint aber zweifelhaft. Aiken und Nix könnten jetzt auf ein Junior College gehen, um im nächsten Draft wieder verfügbar zu sein.

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