Aufregung vor Finale der NCAA

Diskussion um Anti-Schwulen-Gesetz

SID
Donnerstag, 02.04.2015 | 11:55 Uhr
Vom 4. bis 6. April steigt das Final Four in der NCAA im Lucas Oil Stadium
© getty
Advertisement
NHL
Lightning @ Blue Jackets
NBA
Knicks @ Thunder
NFL
Chiefs @ Raiders
NBA
Cavaliers @ Bucks
MLB
Yankees @ Astros (Spiel 6)
NBA
Warriors @ Grizzlies
NFL
RedZone -
Week 7
NBA
Hawks @ Nets
NHL
Canucks @ Red Wings
NFL
Falcons @ Patriots
NBA
Warriors @ Mavericks
NFL
Redskins @ Eagles
NHL
Oilers @ Penguins
NBA
Knicks @ Celtics
NBA
Pacers @ Thunder
NBA
Celtics @ Bucks
NFL
Dolphins @ Ravens
NHL
Stars @ Oilers
NBA
Thunder @ Timberwolves
NBA
Cavaliers @ Pelicans
NFL
RedZone -
Week 8
NBA
Spurs @ Pacers
NHL
Ducks @ Hurricanes
NFL
Steelers @ Lions
NHL
Bruins @ Blue Jackets
NBA
Spurs @ Celtics
NFL
Broncos @ Chiefs

Kurz vor dem Finale der NCAA ist in den USA eine hitzige Diskussion um ein umstrittenes Gesetz "zur Wiederherstellung der religiösen Freiheit" im Bundesstaat Indiana entbrannt. Kritiker sehen darin die rechtliche Legitimierung, Homosexuelle in Zukunft ohne Strafe zu diskriminieren. Prominente und bekannte Sportler sind empört über den Vorstoß des konservativen Gouverneurs Mike Pence.

"In jedem Staat, in dem es Anti-Schwulen-Gesetze gibt, sollte es keine Großveranstaltungen wie den Super Bowl oder das Final-Four geben", sagte Basketball-Legende Charles Barkley. In Indianapolis, der Hauptstadt von Indiana, steigt vom 4. bis zum 6. April das Finale der sogenannten "March Madness".

"Inklusion und Respekt"

Zu den Partien im Kampf um den Titel im College-Basketball im Lucas Oil Stadium, der Heimstätte des NFL-Football-Teams Indianapolis Colts, werden rund 70.000 Fans erwartet, Millionen von Amerikanern sitzen vor den TV-Geräten.

"Wir werden alles tun, damit die Spieler und Besucher nicht unter diesem Gesetz leiden", sagte NCAA-Präsident Mark Emmert. In Indianapolis haben zahlreiche US-Sportverbände ihren Sitz, zudem gibt es Profi-Teams im Football und Basketball. Die NBA teilte mit, dass Gesetz widerspreche den Prinzipien von "Inklusion und gegenseitigem Respekt" des Basketballs.

Unter dem Deckmantel "religiöse Freiheit" könnten ab dem 1. Juli, wenn das Gesetz in Kraft treten soll, Homosexuelle in Indiana ohne juristische Folgen benachteiligt werden. So dürften sich etwa Ladenbesitzer weigern, Schwule oder Lesben zu bedienen. Unternehmer könnten ihnen einen Job verwehren.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung