Samstag, 28.03.2015

March Madness - Sweet 16

Schilling und MSU träumen weiter

Gavin Schilling steht mit den Michigan State Spartans im Elite Eight. Dort geht es gegen Duke, das Utah besiegte. Die Kentucky Wildcats haben gegen West Virginia einen mehr als souveränen Sieg eingefahren. Dabei war ein Tweet des Gegners besonders motivierend. Auch Notre Dame ist ins Elite Eight eingezogen, und das zum ersten Mal seit 36 Jahren. Wisconsin, Arizona, Gonzaga und Louisville komplettieren die besten Acht.

Gavin Schilling (l.) spielt für die Juniorennationalmannschaft des DBB
© getty
Gavin Schilling (l.) spielt für die Juniorennationalmannschaft des DBB

Midwest Region

Kentucky (1) - West Virgina (5) 78:39

Topscorer: Trey Lyles (14) - Juwan Staten (14)

Ein blick auf den Endstand sagt im Grunde alles. Kentucky ist mit einer mehr als dominanten Vorstellung ins Elite Eight eingezogen. Viel spannender war da schon eher, was vor und nach dem Spiel passierte. Denn vor der Partie gegen Kentucky zeigte sich besonders West Virginias' Daxter Miles Jr. selbstbewusst. Er twitterte: "Chapeau das sie bei 36-0 stehen. Aber morgen endet ihre Saison mit 36-1."

Die Antwort kam auf dem Feld und im nachhinein bei Twitter. Andre Harrison (13 Punkte) antwortete zum Beispiel: "Viel Gequatsche, viel bei Twitter, bis sie spielen." Auch der ehemalige Kentucky Center und jetzige 76er Nerlens Noel ließ seiner Schadenfreude freien Lauf.

West Virginia-Coach Bob Huggins hingegen erkannte an, dass Kentucky nicht zu schlagen war: "Ich habe noch nie gegen ein so gut verteidigendes Team gecoached. Und wenn sie dann auch noch ihre Würfe treffen, wird keiner sie schlagen." Ach, und übrigens, Miles Jr. gelang gegen die Wildcats nicht ein Punkt. Nach dem Spiel gab er sich kleinlaut und antwortete auf jede Frage "Kentucky hat gut gespielt." Damit ist alles gesagt.

Notre Dame (3) - Wichita State (7) 81:70

Topscorer: Demetrius Jackson (20) - Fred VanFleet (25)

Die Fighting Irish stehen zum erstem Mal seit 36 Jahren wieder im Elite Eight. Auf dem Weg dorthin mussten aber die Wichita State Shockers aus dem Weg geräumt werden. Und das war leichter gesagt als getan. Bis 16:37 Minuten vor Schluss war das Spiel immer eng und Wichita konnte durch einen Layup von Darius Carter sogar die Führung übernehmen. Was danach passierte, war jedoch außergewöhnlich. Notre Dame setzte zum spielentscheidenden Lauf an und überrannte die Shockers mit einem 38:18-Run förmlich.

"Das habe ich noch nie gesehen, dass eine Ein-Punkt-Führung so schnell aus der Hand gegeben wurde", sagte ein überraschter Wichita-State Coach Gregg Marshall nach dem Spiel. In der zweiten Hälfte traf Notre Dame unfassbare 75 Prozent (18/24) Prozent aus dem Feld. Dabei fiel auch der Dreier extrem gut und die Passstafetten der Fighting Irish erinnerten teilweise an das And1-Mixtape.

Neben dem überragenden Jackson, scorten auch Zach Auguste (15) und Steve Vasturia (15) zweistellig. Pat Connaughton gelang mit 16 Punkten und 10 Rebounds ein Double-Double. Für die Shockers überzeugte neben VanFleet und und Darius Carter (22 Punkte, 8 Rebounds) niemand.

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