NCAA: College-Basketball-Preview

Keine NBA? Die USA im College-Fieber!

Von Florian Regelmann
Donnerstag, 10.11.2011 | 14:53 Uhr
Jared Sullinger von den Ohio State Buckeyes ist der beste Big Man des Landes
© Getty
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Die NBA spielt wegen des andauernden Lockouts (noch) nicht, aber dafür wird College-Basketball die USA rocken. Warum muss US-Präsident Barack Obama dabei sein? Wer sind die Favoriten? Wer sind die kommenden NBA-Stars? Und was machen die Deutschen? Ein Überblick.

1. Warum es die beste Saison seit langem wird?!

Weil es kein normales Jahr ist. Es ist an Unnormalität kaum zu überbieten. Normalerweise würde jetzt schon die NBA-Saison laufen. Tut sie aber wegen des Lockouts nicht. Ob es zu einer verkürzten Saison kommen wird, oder ob die komplette Spielzeit ins Wasser fällt, steht in den Sternen, aber eines ist Fakt: Die College-Basketball-Saison wird rocken!

Durch den NBA-Lockout wird viel mehr Aufmerksamkeit auf College Ball liegen - und passenderweise wird sich das gerade jetzt so lohnen wie lange nicht. Nach einer Periode, in der viele Stars direkt von der High School in die NBA gegangen sind, war der Ablauf in den letzten Jahren eigentlich immer der gleiche.

Supertalente bleiben am College

Die besten Talente blieben gerade mal ein Jahr am College und ließen sich nach ihrem Freshman-Jahr draften. Das war der normale Weg. Und es war wohl auch der für ihre Karriere vernünftige Weg. Aber wie bereits erwähnt, haben wir kein normales Jahr.

Dieses Mal haben sich viele der besten Talente im Sommer dazu entschieden, angesichts des drohenden Lockouts noch ein zweites Jahr am College dranzuhängen. Die Poster-Boys für diesen Weg: Jared Sullinger (Ohio State), Harrison Barnes (North Carolina), Terrence Jones (Kentucky) und Perry Jones III (Baylor). Alles Jungs, die ganz weit oben gedraftet worden wären.

Jetzt müssen alle Fans zwar warten, bis man sie in der NBA sieht, aber dafür werden sie in der NBA-losen Zeit für beste Unterhaltung am College sorgen. Hinzu kommt, dass es eine extreme Tiefe an neuen aufregenden Freshmen gibt, die sofort einschlagen sollten. Kurzum: So viel Basketball-Talent ist in einer Saison schon länger nicht mehr an den Universitäten herumgelaufen.

"Carrier Classic" der erste Höhepunkt

Das ist aber nicht der einzige Grund, warum sich in den USA viele Fans auf den Start der Saison freuen. Man darf sich auf einige große Highlights freuen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Da wäre gleich zum Saisonstart am Freitag das sogenannte "Carrier Classic", in dem sich North Carolina und Michigan State gegenüberstehen. Der Clou an der Geschichte: Das Spiel findet auf einem Flugzeugträger statt! Auf der USS Carl Vinson, die im Hafen von San Diego liegt. US-Präsident Barack Obama ist selbstverständlich vor Ort.

Die meisten Zuschauerplätze gehen an das US-Militär, die Teams werden spezielle Camouflage-Jerseys tragen. Wer da nicht den TV anschaltet...

Und dann gibt es wie in jeder Saison natürlich zum Abschluss noch das Final Four (Championship Game am 2. April 2012). Austragungsort 2012? Der riesige altehrwürdige Louisiana Superdome in New Orleans. Als das Final Four 1982 zum ersten Mal in diesem Louisiana Superdome ausgetragen wurde, traf im Übrigen ein gewisser Michael Jordan den Game-Winner.

1. Warum es die beste Saison seit langem wird?!

2. Die Favoriten

3. Die kommenden Superstars

4. Die Top-Deutschen

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