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Gefangen in der NFC East

Von SPOX
Sonntag, 28.09.2008 | 11:43 Uhr
NFL, Cowboys, Redskins
© Getty
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Wenn man so richtig Pech hat in der NFL, gehört man zur NFC East. Zur mit Abstand stärksten Division, die man sich nur vorstellen kann.

Nach drei Spieltagen könnte man ohne Probleme behaupten, dass die drei besten Teams der Liga alle aus einer Division kommen: Dallas, New York und Philadelphia.

Vollkommen verrückt macht die Sache, dass das vierte Team in der NFC East, die Washington Redskins, sich aufmacht, ebenfalls zur Elite zu gehören.

Campbell gegen Romo 

Bei der Auftaktniederlage bei den Giants zeigten die Redskins noch nicht ihr wahres Gesicht. Doch seitdem hat man sich mit Heimsiegen gegen New Orleans und Arizona zurückgemeldet. Nun könnte man mit einem Erfolg beim Erzrivalen aus Dallas für einen Paukenschlag sorgen.

Grundvoraussetzung dafür: Quarterback Jason Campbell muss seine guten Leistungen aus den letzten Wochen nicht nur bestätigen, er muss sogar noch was drauflegen.

Denn um die Cowboys schlagen zu können, muss eine perfekte Leistung her. Und selbst dann ist nicht gesichert, dass es reicht. Zu überzeugend waren die ersten drei Auftritte von Tony Romo und Co.

Cowboys vs. Redskins - es ist das Spiel der Woche in der NFL.

Die weiteren Spiele:

Chicago Bears (1-2) - Philadelphia Eagles (2-1)

Wie glücklich müssen die Eagles-Verantwortlichen sein, dass sie Donovan McNabb nicht getradet haben. Womöglich sogar in seine Heimat nach Chicago. McNabb ist der Hauptgrund, warum Philly wieder ein absolutes Top-Team ist. Zurzeit plagt den Quarterback eine Brustverletzung, zudem ist Running Back Brian Westbrook (Sprunggelenk) angeschlagen. Können beide in Chicago spielen, sollten die Eagles die Partie dominieren. Die ach so gute Bears-Defense gab in der letzten Woche gegen Tampa Bay über 400 Passing Yards ab. Und das war gegen Brian Griese. Nicht gegen McNabb.

Tennessee Titans (3-0) - Minnesota Vikings (1-2)

In Tennessee werden Erinnerungen an 1999 wach. Damals starteten die Titans ebenfalls mit einer Bilanz von 3-0 Siegen. Der Weg führte am Ende bis in den Super Bowl, der allerdings gegen die St. Louis Rams verloren wurde. "Es ist noch viel zu früh, so weit nach vorne zu schauen", sagt Coach Jeff Fisher. Doch mit dieser Defense ist vieles möglich. Kein anderes Team kassiert weniger Punkte (9,7), dazu kommen noch jeweils 7 Interceptions und Sacks.

Nun gilt es, Adrian Peterson zu stoppen. Wie sich der bärenstarke Running Back der Vikings gegen die Titans-Defense schlägt, wird das Spiel entscheiden. Auch das Quarterback-Duell ist interessant: Kerry Collins vs. Gus Frerotte. Sollte ja eigentlich Vince Young vs. Tarvaris Jackson heißen, aber für die absehbare Zukunft muss die Jugend warten. Collins und Frerotte sind momentan in ihren Teams klar die Nummer eins.

Kansas City Chiefs (0-3) - Denver Broncos (3-0)

Ein laues Lüftchen trifft auf geballte Offensiv-Power. Während die Chiefs gerade einmal auf 32 Punkte kommen, liefen die Broncos bislang richtig heiß (114). Alles spricht für das Team aus Denver. Vorhang auf für Quarterback Jay Cutlers (914 Yards, 8 TD, 2 INT) Spektakel.

St. Louis Rams (0-3) - Buffalo Bills (3-0)

Noch so eine klare Sache. Die St. Louis Rams sind bislang die Lachnummer der NFL. Sage und schreibe 116 Punkte hat das Team von Headcoach Scott Linehan in den ersten drei Spielen kassiert. Es gibt viele Schuldige, einer der eher wenig dafür kann, ist Quarterback Marc Bulger. Dennoch wurde er nun von Linehan auf die Bank beordert. Dafür darf nun Trent Green ran. Man kann nur hoffen, dass Green das Spiel unbeschadet übersteht. Angesichts der katastrophalen Offensive Line der Rams und angesichts der Vergangenheit von Green - Stichwort Gehirnerschütterungen - kann einem Angst und Bange werden.

New Orleans Saints (1-2) - San Francisco 49ers (2-1)

Die 49ers legten bislang einen überraschend guten Saisonstart hin. Quarterback J.T. O'Sullivan überzeugte und entlastet Running Back Frank Gore. Dagegen ist man in New Orleans nicht zufrieden, was auch mit Verletzungen zu tun hat. Jetzt fällt auch noch Tight End Jeremy Shockey (weiche Leiste) für drei bis sechs Wochen aus. Eine völlig offene Partie.

New York Jets (1-2) - Arizona Cardinals (2-1)

Zwei Wurfmaschinen treffen aufeinander: Brett Favre vs. Kurt Warner. Entscheidend wird sein, welcher der beiden Quarterbacks weniger Fehler macht, sprich Turnovers fabriziert. Favres Einsatz ist wegen einer Sprunggelenksverletzung etwas fraglich. Doch der 38-Jährige hat 256 Spiele in Folge gemacht, natürlich wird er wieder spielen. Vor allem, weil es ein Must-Win-Game für die Jets ist.

Tampa Bay Buccaneers (2-1) - Green Bay Packers (2-1)

Die Packers haben mit Al Harris (Milzriss) einen ihrer besten Pass-Verteidiger verloren und bei den Bucs muss man befürchten, dass Brian Griese wirft, bis ihm der Arm abfällt. 67 Mal warf Griese beim Sieg in Chicago. Noch vor einer Woche hätte man ganz klar die Packers favorisiert, nun sollte man vorsichtig sein. Kann ein hoch interessantes Spielchen werden.

Carolina Panthers (2-1) - Atlanta Falcons (2-1)

Okay, wir wissen jetzt, dass die Falcons schlechte Teams (Detroit, Kansas City) schlagen können. Soweit ist Rookie-Quarterback Matt Ryan schon. Aber um auf sich aufmerksam zu machen, müsste ein Sieg bei einem anständigen Team her - in Carolina zum Beispiel.

Jacksonville Jaguars (1-2) - Houston Texans (0-2)

Ein hart erkämpfter Sieg in Indianapolis und schon sieht die Welt doch wieder gleich ganz anders aus. Die Jaguars sind in der Saison angekommen. Houston sollte kein Problem darstellen.

Cincinnati Bengals (0-3) - Cleveland Browns (0-3)

Hochbrisanter Ohio-Showdown zwischen den sieglosen Bengals und Browns. Celeveland-Quarterback Derek Anderson bekommt seine allerletzte Chance. Noch eine Niederlage und es ist endgültig Zeit für Brady Quinn.

Oakland Raiders (1-2) - San Diego Chargers (1-2)

Es ist fast ein Wunder, aber Lane Kiffin ist noch immer der Headcoach der Oakland Raiders. Jeden Tag rechnet man damit, dass ihn Klub-Besitzer Al Davis feuert, aber es passiert nichts. Wohl auch deswegen, weil man hofft, dass Kiffin irgendwann selbst aufgibt. Die Raiders-Führung ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Zuletzt griff ein Offizieller sogar einen Kolumnisten an. Die Chargers sind mit dem Sieg gegen die Jets in Fahrt gekommen und werden gegen die Raiders nachlegen.

Monday Night Game: Pittsburgh Steelers (2-1) - Baltimore Ravens (2-0)

Steelers vs. Ravens: Das ist eine der größten Rivalitäten in der NFL. Heinz Field wird rocken! Die größte Steelers-Sorge: Wie bleibt Quarterback Ben Roethlisberger heil? In Philadelphia musste Big Ben kräftig einstecken, und die Ravens-Defense ist verdammt ähnlich gestrickt wie die der Eagles... Außerdem fällt Running Back Willie Parker aus. Nun muss Rookie Rashard Mendenhall zeigen, was er kann.

Will er auch und hat er einem guten Freund auch schon kommuniziert. Dummerweise spielt dieser gute Freund (Running Back Ray Rice) bei den Ravens. Rice teilte Mendenhalls Ankündigung, dass er ein großes Spiel abliefern werde, sofort seiner Defense mit. Diese freute sich über die unerwartete "Motivationshilfe". Nichtsdestotrotz gehen die Steelers als klarer Favorit ins Spiel.

Die Ergebnisse der NFL im Überblick

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