Mittwoch, 18.06.2008

Celtics sichern sich 17. Meistertitel

Es ist vollbracht

München - Die Boston Celtics haben sich ihren 17. Meistertitel in der NBA gesichert.

© Getty

Mit einem deutlichen 131:92 gewannen die Celtics Spiel 6 in eigener Halle und sorgten dafür, dass zum ersten Mal seit 1986 wieder eine Championship im Banknorth-Garden gefeiert werden darf.

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Die Lakers waren an die Ostküste gereist, um Geschichte zu schreiben. Noch nie hatte eine Mannschaft in der Finalserie einen 1-3-Rückstand aufholen können. Und dabei bleibt es auch. Dennoch gab es einen historische Moment - einen negativen aus Sicht der Lakers. Bostons Sieg mit 39 Punkten Vorsprung war der höchste in einem entscheidenden Finalspiel.

Beeindruckendes zweites Viertel

Von Beginn an ließen die Celtics keinen Zweifel an ihrem Triumph aufkommen. Die Spieler wurden mit ohrenbetäubendem Lärm und donnernden "Beat L.A."-Rufen empfangen. Und sie setzten es ohne Kompromisse um.

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Während das erste Viertel ausgeglichen verlief, Bryant seine ersten vier von fünf Würfen traf, und die Celtics knapp mit 24:20 führten, legten sie den Grundstein für den klaren Erfolg mit einem eindrucksvollen zweiten Viertel, das 34:15 für die Celtics endete.

Nachdem Kevin Garnett, der insgesamt auf 26 Punkte kam, in der letzten Minute des zweiten Abschnitts zum Korb zog, gefoult wurde und den Ball im Rückwärtsfallen noch mit einer Hand im Korb unterbrachte, führten die Celtics 56:35.

Garnett macht den Deckel drauf

Ein weiterer Korb von Kendrick Perkins und Boston ging mit 23 Punkten Vorsprung in die Halbzeit. Bryant, der am Ende 22 Zähler im Score stehen hatte, brachte es in dieser Phase nur auf drei Pünktchen.

Nach seinem sensationellen Move ließ Garnett auf dem Weg in die Kabine die Fans schon mal wissen: "Das war's jetzt!" Und er hatte Recht.

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"Du bist nicht Michael Jordan"

Denn anders als in Spiel zwei, als die Lakers einen 24-Punkte-Rückstand noch auf zwei Zähler verkürzen konnten, zogen es die Celtics diesmal unbarmherzig durch. Zwischenzeitlich bauten sie ihren Vorsprung auf 31 Punkte aus und gingen letztlich mit 89:60 ins Schlussviertel.

In den Katakomben wurde schon fleißig für die Meisterfeier gebastelt und auf den Rängen herrschte Partystimmung. Bryant musste sich noch "Du bist nicht Michael Jordan"-Rufe anhören. Auch er konnte seinen Lakers, bei denen es Lamar Odom nur auf 14 und Pau Gasol auf elf Punkte brachten, keine Wende mehr bringen.

Pierce zum MVP gekürt

4:01 Minuten vor Schluss nahm Celtics-Coach Doc Rivers seine drei Stars Garnett, Ray Allen und Paul Pierce, der zum MVP der Finalserie gewählt wurde, vom Feld. Alle vier lagen sich lange in den Armen.

Nach der Schlusssirene gab es kein Halten mehr und das Parkett verschwand in einem Meer jubelnder Menschen.

SPOX

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