Nach Marihuana-Outing

Howard kämpft um seinen Ruf

Von SPOX
Dienstag, 24.06.2008 | 22:26 Uhr
josh howard, dallas
© Getty
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München - Hätte Josh Howard im Vorfeld geahnt, welch hohe Wellen seine unüberlegten Äußerungen bezüglich seines Marihuana-Konsums schlagen würden, vielleicht hätte er sich lieber auf die Zunge gebissen.

Das Geständnis des Small Forward der Dallas Mavericks in einem Radio-Interview, zumindest in der Offseason "manchmal Gras zu rauchen", hat den Ruf des 28-Jährigen schwer angekratzt. 

"Die erste Reaktion der Leute war, dass ich jeden Tag rund um die Uhr high bin", beklagte sich Howard. Tatsächlich hatte die amerikanische Öffentlichkeit aus ihrem einstigen Basketball-Idol im Handumdrehen einen Junkie gemacht. Und Howard wunderte sich darüber.

Obwohl er den Rummel um seine Person nicht ganz verstehen kann - schließlich "weiß doch jeder, dass NBA-Spieler Marihuana rauchen" - bemüht er sich nun dennoch um Schadensbegrenzung. 

Anti-Drogen-Predigt im Jugendcamp

Während eines viertägigen Basketball-Camps für Kinder, das seinen Namen trägt, will Howard vor 137 kleinen Fans Rechenschaft ablegen. Zugleich soll er sie vor jeglichem Drogenkonsum und frühzeitigem Alkoholgenuss warnen. Die Glaubwürdigkeit von Howards Predigt darf durchaus bezweifelt werden, schließlich zeigte "J-Ho" bislang nicht wirklich Reue. 

Stattdessen rechtfertige er sein Verhalten sogar gegenüber dem NBA-Commissioner David Stern. "Ich habe David Stern angerufen und mich entschuldigt, weil ich nicht verrückt bin. Ich habe die Reaktionen der Öffentlichkeit mitbekommen, und wollte sicher gehen, dass er nicht auch so über mich denkt. Ich wollte, dass er versteht, was in meinem Privatleben so abgeht", sagte Howard.

Eine Entschuldigung oder ein Versprechen, zukünftig die Finger von Drogen zu lassen, sieht anders aus. Dennoch scheint ihm die amerikanische Öffentlichkeit zu verzeihen. "Es ist gut für ihn, wenn er im Camp darüber spricht", sagte eine Mutter, deren drei Kinder in Howards Basketball-Camp weilen. "Meine Kinder wollen mit ihm reden und ihm helfen, weil sie sich um ihn sorgen."

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