Samstag, 08.03.2008

Schlechte Bilanz der Suns mit Shaq

Mit Diesel stockt der Motor

München - Vor vier Wochen hat Phoenix Shaquille O'Neal von den Miami Heats geholt. Die Suns wollten mit ihm einen Meilenstein in Richtung Playoffs legen. Aber alles läuft anders.

US Sport, NBA, Phoenix Suns
© Getty

Seit Shaq im Kader steht haben die Suns eine Bilanz von 3:6. So ging auch das Heimspiel gegen Utah Jazz noch in die Binsen, obwohl bis zu Beginn des letzten Viertels alles nach einem Sieg der Suns aussah. Innerhalb der letzten zwei Minuten hat sich Phoenix mit 4:12-Punkten die Butter vom Brot nehmen lassen und verlor 118:126.

Utah hat dabei einfach das gemacht, was die vorigen Suns-Gegner gemacht haben: Sie haben die Schwächephase, die Phoenix irgendwie in jedem Spiel zu haben scheint, gnadenlos ausgenutzt.

"Zeigen, dass wir Männer sind" 

Dabei haben die Suns über weite Teile der Partie nicht schlecht ausgesehen. Amare Stoudemire war mit 37 Punkten und 8 Rebounds der treffsicherste Mann auf dem Parkett, O'Neal steuerte weitere 20 Zähler bei (die meisten, die er bisher für Phoenix in einer Partie erzielt hat), Steve Nash 17 Punkte und 15 Assists.

"Die anderen Teams kommen hierher und kriegen anscheinend immer was sie wollen", sagte Stoudemire und fügte hinzu: "Wir müssen jetzt zeigen, dass wir Männer sind." Suns-Coach Mike D'Antoni konnte dem Spiel positive Seiten abgewinnen: "Unsere Offensive kommt langsam in Schwung und Shaq spielt sehr gut."

In der Nacht zum Montag können sich Diesel und Co. erneut beweisen. Die Suns müssen langsam wieder in die Erfolgsspur einbiegen, um in der hart umkämpften Western Conference nicht unter die Räder zu kommen.

Schlaglichter aus der Nacht:

Lakers' sichere Dreier: Im Stadtderby zwischen den LA Lakers und den LA Clippers mussten die Lakers die Dreierlinie eigentlich gar nicht überqueren um zu punkten. Kobe Bryant und Derek Fisher brachten es auf 61 Prozent Trefferquote bei den Dreierwürfen. "Wir haben es heute mal so richtig geschafft denen unser Tempo aufzudrücken", so Bryant, der 16 Zähler beisteuerte. Die Lakers führen nach dem 13. Sieg im 14. Spiel die Western Conference an.

Celtics Siegeshunger: Die Boston Celtics sind zwar schon für die Playoffs qualifiziert, aber das Team um die Superstars Paul Pierce und Kevin Garnett hat längst nicht genug vom Siegen. Die Chicago Bulls hatten in Bostons Banknorth Garden keine Chance und unterlagen 93:116. "Wir hatten irgendwie auf nichts eine Antwort", so Bulls Interim-Coach Jim Boylan. Garnett hat mit seinen 16 Zählern an einer magischen Punktegrenze gekratzt. Aber spätestens im nächsten Spiel gegen die Memphis Grizzlies wird die 20.000-Punkte-Marke fallen.

Nuggets mehr als Backenfutter: Die Denver Nuggets haben gegen die San Antonio Spurs so richtig aufgedreht und haben gezeigt, dass sie mehr als Backenfutter für die erste Runde der Playoffs sind. Mit 119:96 entschieden die Gastgeber die Partie und fügten den Spurs damit die erste Niederlage seit elf Spielen. San Antonio bleibt hinter den Lakers aber so gut wie für die Playoffs qualifiziert.

SPOX

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