Donnerstag, 10.01.2008

Dallas deklassiert Detroit

Das Tier in Dirk

München - Ihm fehlen die aufgerichteten Ohren, der hoheitsvolle Gang, die Dominanz und Aggressivität im Miteinander. Und die rangniedrigeren Rudelmitglieder kommen mit Sicherheit nicht an und lecken ihm unterwürfig die Lefze.

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© Getty

Allen zoologischen Erkenntnissen widersprechend hat sich Dirk Nowitzki jedoch wieder als Alphamännchen der Dallas Mavericks etabliert. Ohne Zweifel.

Beim beeindruckenden 102:86 gegen die Detroit Pistons erzielte der 29-Jährige 23 Punkte und war damit zum zehnten Mal in Folge der Topscorer seines Teams. Er verwandelte 10 von 15 Würfen aus dem Feld sowie 2 der 3 Dreierwürfe, zudem griff er sich 9 Rebounds ab.

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14-Würfe-Streak

Nowitzki gab die Marschrichtung vor, seine Herde folgte. Spielmacher Devin Harris gewann mit 19 Zählern das direkte Duell gegen Detroits Chauncey Billups (16), von der Bank lieferten Jason Terry sowie Jerry Stackhouse je 15 Punkte.

"Wir werden von Monat zu Monat besser. So muss es sein", sagte der Deutsche. Harris ergänzte: "Wir sind nicht so weich, wie es jeder von uns erwartet."

An Effektivität kaum zu übertreffen war Center Erick Dampier, der nach seiner Verletzungspause sechs Rebounds holte, keinen Turnover und keinen Fehlwurf fabrizierte und auf sieben Punkte kam. Damit hat der 32-Jährige seine letzten 14 Würfe allesamt verwandelt.

Dallas macht Druck

Etwas von der Rolle war Dallas' Betamännchen Josh Howard, der bei schwacher Wurfquote (4 von 12) nur 10 Zähler lieferte. Detroits Topscorer war Richard Hamilton (18), Nowitzkis Gegenspieler Rasheed Wallace enttäuschte hingegen mit 9 Punkten.

"Die Partie war nichts für Rumheuler. Meine Spieler haben sich nicht beschwert und sich auf das Wesentliche konzentriert", sagte Mavs-Coach Avery Johnson.

Mit dem fünften Sieg in Folge und einer Bilanz von 24 Erfolgen und elf Niederlagen liegt Dallas nach wie vor auf Rang drei im Westen, der Rückstand auf Spitzenreiter Phoenix beträgt jedoch nur ein Spiel. Detroit (26-9) ist im Osten Zweiter.

Haruka Gruber
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