Lockerer Pflichtsieg für Dallas

Calmund und das XXS-Shirt

Von Haruka Gruber
Samstag, 12.01.2008 | 07:15 Uhr
Nowitzki, Dallas, Mavericks
© Getty
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München - Wie einseitig verlief die Partie?

Verdeutlichen wir es so: Wenn die Dallas Mavericks Ähnlichkeiten mit Reiner Calmund hätten, dann wären die Seattle SuperSonics ein T-Shirt in XXS-Konfektion gewesen.

Oder die Mavs waren Basic Instinct, die Sonics Basic Instinct 2, Dallas glich den New England Patriots, Seattle den Miami Dolphins.

Kurzum: Trotz einer mittelmäßigen Leistung waren die Mavs mehrere Nummern größer und um Klassen besser als ihr Gegenüber. Das Endresultat: 90:70 für Dallas.

Dallas als Überrollkommando

Bis Mitte des zweiten Viertels hielten die Gastgeber noch mit (27:28), danach zogen die Mavs jedoch mühelos das Tempo an, so dass die Texaner vor dem letzten Spielabschnitt mit 62:48 in Front lagen.

"Man weiß nie, wie sich ein solch junges Team wie das der Sonics präsentiert", sagte Mavs-Ersatzmann Jerry Stackhouse. "Sie können über sich hinauswachsen und dir richtig wehtun. Oder aber, sie brechen ein und lassen sich überrollen."

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Nowitzki als Mr. Effektiv

Dirk Nowitzki wurde in Anbetracht des einseitigen Spielverlaufs das gesamte Abschlussviertel über geschont, dennoch stellte er mit 20 Punkten die Bestmarke der Partie auf. 5 von 10 Würfen aus dem Feld und alle 10 Freiwürfe waren erfolgreich, zudem holte er 6 Rebounds.

Ähnlich überzeugend trat Josh Howard auf, der nach der schwachen Vorstellung gegen Detroit mit 18 Punkten und 11 Rebounds auftrumpfte. Zudem legte er in der Verteidigung Seattles designierten "Rookie of the Year" Kevin Durant an die Leine, so dass dieser für seine 15 Zähler 13 Würfe benötigte.

"Zuletzt lief es nicht mehr ganz so gut bei mir", sagte Howard. "Meine Teamkollegen haben mir aber immer wieder gesagt, dass ich aggressiv bleiben soll. Und das habe ich beherzigt."

Im Westen die Nummer 1

Mit dem sechsten Erfolg in Serie haben die Mavs (25-11) vor den Phoenix Suns, die die identische Bilanz aufweisen, die Führung in der Western Conference übernommen

Dahinter lauern die Los Angeles Lakers (24-11), die San Antonio Spurs (23-11) und die New Orleans Hornets (24-12). Seattle ist nach der 27. Niederlage im 36. Spiel das drittschlechteste Team der Liga.

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