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Ängstlich wie Monk und Jacko

Von Haruka Gruber
Samstag, 22.12.2007 | 07:24 Uhr
Millsap, Orlando
© Getty
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München - TV-Ermittler Adrian Monk hat sie, Michael Jackson sowieso. Und offenbar hat sie jetzt auch die Orlando Magic ergriffen. Die Furcht vor Berührung. Fachmännisch Aphephosmophobie.

"Wir hatten eine unfassbare Angst vor Körperkontakt. Meine Spieler haben nicht verteidigt und sich nicht in den Weg gestellt, wenn der Gegner zum Korb gezogen ist. Als ob sie ja keinen berühren wollten", sagte Orlandos Trainer Stan Van Gundy nach der 94:113-Heimklatsche gegen die derzeit eigentlich verunsicherten Utah Jazz.

Mit einer Bilanz von 14 Siegen und 3 Niederlagen in die Saison gestartet, haben die Magic seit dem 24. November zuhause nicht mehr gewonnen. Van Gundy. "Es tut mir für die Fans unglaublich leid. Ich hätte lauter gepfiffen als sie."

Die weiteren Schlaglichter aus der Nacht

Blutung gestoppt: Kein Gedanke an Gnade für den in dieser Saison notorisch instabilen Kontrahenten, die Boston Celtics betrieben nach der Niederlage gegen Ost-Rivale Detroit Pistons aktiven Frustabbau und deklassierten Chicago mit 107:82. Die Viertelergebnisse: 26:19, 30:20, 31:26, 20:15.

"Wir können verlieren. Aber das soll nur sehr, sehr, sehr, sehr selten vorkommen", sagte Bostons Paul Pierce, mit 22 Punkten Topscorer der Partie. "Wir wollten einige Fehler abstellen, und das ist uns gelungen. Man könnte sagen: 'Wir haben die Blutung gestoppt'."

Motten-Handschuh: Apropos Boston. Wie die Motte vom Licht, wird Gary Payton offenbar vom Erfolg der Celtics angezogen. The Glove will seinen Ruhestand Ruhestand sein lassen und bietet sich für ein Comeback an.

Sein Agent Aaron Goodwin: "Gary hat mich angerufen und gesagt: 'Hey, muss ich dich daran erinnern, dass ich Boston helfen kann?'"

Doch keine Reinkarnation: 48 Stunden nach der angeblichen Wiederauferstehung mit dem Erfolg über Cleveland ist New York erneut in den Niederungen aus Pleiten, Pech und Zwietracht angekommen. Nicht nur, dass eine 95:105-Pleite bei den Charlotte Bobcats als Peinlichkeit ausreichen würde, zofften sich Coach Isiah Thomas und Quentin Richardson im dritten Viertel auf der Bank so heftig, dass Co-Trainer Herb Williams seinen Vorgesetzten angeblich zurückhalten musste. Danach kam Richardson nicht mehr zum Einsatz.

Thomas: "Manchmal muss man gewisse Sachen sagen, um die Spieler zu motivieren und anzufeuern. Ich bin mir sicher, dass da nichts hängen bleibt." Schon klar...

Bruder Schwerfuß: Der Spanier an sich ist heißblütig und impulsiv, sagt man. Jose Calderon tickt da anders.

Der Spielmacher der Toronto Raptors verteilte beim 115:123 in Seattle 16 Assists, vertändelte dabei nur einmal den Ball. Eine grandiose Quote. Mit einem Assist-Turnover-Verhältnis von 5,92 ist er mit Abstand der effektivste Point Guard der Liga. Von wegen heißblütig und impulsiv...

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