Freitag, 17.02.2017

Medaillen für Neureuther und Luitz in St. Moritz quasi außer Reichweite

Keine Medaillenchancen für Neureuther und Luitz

Den deutschen Ski-Rennläufern droht bei der WM in St. Moritz die nächste bittere Pleite. Für die Hoffnungsträger Felix Neureuther und Stefan Luitz sind die Medaillen im Riesenslalom schon nach dem ersten Durchgang quasi außer Reichweite.

Luitz hat als 14. des Zwischenklassements bereits einen Rückstand von 1,21 Sekunden auf die Bestzeit des Österreichers Marcel Hirscher und liegt nur knapp vor Linus Straßer (+1,30), der seine Sache mit der hohen Startnummer 43 als 15. sehr gut machte.

Der von Rückenproblemen geplagte Neureuther kam mit einem Rückstand von 1,79 Sekunden auf Rang 21. Aufs "Stockerl" fehlen Luitz 0,86, Straßer 0,95 und Neureuther kaum einholbare 1,44 Sekunden.

"Für mich war die Medaille heute sowieso nicht das Ziel. Für mich war es wichtig, in den Körper reinzuhören und zu schauen, was verträgt er. Das war schon mal sehr positiv, das ist für den Slalom wahnsinnig entscheidend", sagte Neureuther. Luitz meinte: "Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich wirklich durchziehe, da habe ich an jedem Tor etwas verloren. Ich ärgere mich, weil ich wirklich gut drauf war."

Zweiter hinter Hirscher, der in Abwesenheit des verletzten Titelverteidigers Ted Ligety (USA) seine erste Goldmedaille im Riesenslalom anstrebt, ist dessen Teamkollege Philipp Schörghofer (0,26 Sekunden zurück). Auf Rang drei liegt Hirschers Dauerrivale im "Riesen", der Franzose Alexis Pinturault (0,35).

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