Dahlmeier auch ohne Gelbes Trikot glücklich

SID
Montag, 16.01.2017 | 13:34 Uhr
Laura Dahlmeier bleibt trotz des Verlustes des Gelben Trikots gelassen
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Nur zu gerne hätten Tausende deutsche Fans beim Heimspiel in Ruhpolding gesehen, wie Laura Dahlmeier das Gelbe Trikot zurückerobert. Für die Biathlon-Überfliegerin selbst und ihre Trainer ist es aber alles andere als schlimm, dass sie in der Weltcup-Gesamtwertung trotz erneut starker Leistungen nicht mehr ganz vorne liegt. Das hat seinen Grund.

"Wenn du als deutsche Athletin vom ersten Rennen an im Gelben Trikot unterwegs bist, dann kommen viele andere Verpflichtungen dazu, die beeinflussen die Regeneration und die Vorbereitung auf die nächsten Rennen", erklärte Frauen-Bundestrainer Gerald Hönig: "Das geht an so einer jungen Athletin einfach nicht spurlos vorbei."

Mehr Medien-Anfragen, mehr Termine, mehr Stress - zwar sei es für Dahlmeier eine Ehre, das begehrte Leibchen zu tragen. Ihr Ziel ist aber ein ganz anderes. "Mein Fokus liegt nur auf der WM, dort will ich meine Bestleistung zeigen", sagte die Verfolgungs-Weltmeisterin. Fünf Medaillen räumte die 23-Jährige bei der vergangenen WM in Oslo in fünf Rennen ab, in Hochfilzen (9. bis 19. Februar) soll es wieder reichlich Edelmetall geben.

Die Aussichten sind hervorragend. Dahlmeier gehört zur Halbzeit des Winters zu den Skijägerinnen, die das Geschehen dominieren. Auch wenn es in Ruhpolding nicht zum vierten Saisonsieg reichte, schaffte es die Garmisch-Partenkirchnerin mit den Plätzen drei (Sprint) und vier (Verfolgung) wieder nach vorne, stand bereits sieben Mal auf dem Podium.

Lob von Hönig

"Sie bestätigt jeden Tag ihre Zugehörigkeit zur absoluten Weltspitze. Man kann wenig kritisieren, wenn man da immer dabei ist", sagte Hönig über seine Ausnahmekönnerin, die als erste Deutsche seit Magdalena Neuner wieder Gelb trug: "Laura ist ein Phänomen. Wie sie mit dem Hype um ihre Person umgeht, ist sehr besonders."

Dahlmeier (555 Punkte) fiel nach dem 13. von 26 Wettkämpfen allerdings in der Gesamtwertung auf Rang drei zurück. Nach ihrem Ruhpolding-Doppelsieg ist Kaisa Mäkäräinen (568) nun ärgste Verfolgerin der weiterhin führenden Vorjahressiegerin Gabriela Koukalova (587 Punkte).

Kurios: Auch Koukalova ist gar nicht scharf auf das markante Leibchen, das sie als Beste im Feld kennzeichnet. "Es ist überhaupt nicht mein Ziel, es bis zum Ende zu behalten. Für mich zählt dieses Jahr nur die WM. Ich erwarte noch viele Kämpfe mit den Mädels", sagte die treffsichere Tschechin.

Mäkäräinen liebäugelte mit Langlauf-Start

Auch Mäkäräinen spielte zwischenzeitlich mit dem Gedanken, sich freiwillig aus dem Kampf um die große Kristallkugel zu verabschieden. Die 34-jährige Finnin liebäugelte mit einem Langlauf-Start bei der nordischen Ski-WM in Lahti. Um sich zu qualifizieren, hätte sie allerdings auf den am Donnerstag beginnenden nächsten Weltcup in Antholz und damit wichtige Punkte fürs Gesamtklassement verzichten müssen.

Am Montag machte Mäkäräinen diesen Spekulationen vorerst ein Ende. "Meine Reise geht weiter nach Antholz, Italien", schrieb sie auf ihrem Facebook-Account: "Ich werde alles geben für die WM in Hochfilzen." Die Titelkämpfe sind offenbar auch ihr wichtiger als der Gesamtweltcup.

Dahlmeier verlor derweil ihre Führung in Oberhof überhaupt erst, weil sie zwei Rennen freiwillig ausließ. "Ich bin davon überzeugt, dass es der richtige Weg ist, um bei der WM in Topform zu sein", sagte die Bayerin, die auch ihre ungewohnten vier Schießfehler zum Abschluss in Ruhpolding locker nahm: "Das kann mal passieren. Und lieber jetzt, als bei der WM."

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