Sonntag, 27.11.2016

Deutsche Rodler räumt ab und mach das Wochenende perfekt

Ludwig feiert Premierensieg

Johannes Ludwig hat mit seinem Premierensieg den dritten Erfolg der deutschen Rodler an diesem Wochenende perfekt gemacht. Der 30-Jährige aus Suhl gewann zum Weltcup-Auftakt in Winterberg vor dem Russen Roman Repilow und Routinier Andi Langenhan. Olympiasieger Felix Loch kam nur auf Platz vier. Er verpasste damit seinen 33. Weltcup-Sieg und damit die Egalisierung der Marke seines großen Vorbilds Georg Hackl.

Julian von Schleinitz und Ralf Palik fuhren auf die Plätze neun beziehungsweise zehn und komplettierten damit das gute Abschneiden der deutschen Rodler mit allen fünf Fahrern in den Top Ten.

Schon nach dem ersten Durchgang hatte Johannes Ludwig mit großem Vorsprung vorne gelegen und sah seinem ersten Weltcup-Sieg entgegen.

Zweitbester Deutscher war von Schleinitz als Fünfter, Loch und Langenhan hatten es nur auf die Plätze sechs und acht geschafft, da die Bahn aufgrund des einsetzenden Schneeregens langsamer geworden war. Der mitfavorisierte US-Amerikaner Tucker West war wegen Übergewichts disqualifiziert worden.

Bereits am Samstag hatten die Rodlerinnen und die Doppelsitzer mit Dreifacherfolgen geglänzt. Olympiasiegerin Natalie Geisenberger hatte das Rennen der Frauen mit gut vier Zehntelsekunden Vorsprung deutlich vor ihrer Dauerrivalin Tatjana Hüfner gewonnen. Dritte wurde Dajana Eitberger vom RC Ilmenau.

Bei den Doppelsitzern hatten sich die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt überraschend gleich zwei nationalen Konkurrenten geschlagen geben müssen. Toni Eggert/Sascha Benecken gewannen mit zwei Bahnrekorden, das Winterberger Duo Robin Geueke/David Gamm holte den ganz starken zweiten Platz.

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