Sonntag, 17.01.2016

Weltcup in Park City

Vierer: Doppelsieg für den DSV

Die deutschen Viererbobs haben mit einem Doppelsieg in Park City beeindruckt und bleiben vier Wochen vor der WM das Maß der Dinge. Beim sechsten Weltcup des Winters setzte sich Nico Walther auf der Olympiabahn von 2002 vor Weltmeister Maximilian Arndt durch, lediglich zwei Hundertstel trennten die Konkurrenten.

Bundestrainer Christoph Langen war positiv überrascht von seinen Schützlingen
© getty
Bundestrainer Christoph Langen war positiv überrascht von seinen Schützlingen

Dritter wurde am Samstag der Schweizer Rico Peter.

Zweier-Weltmeister Francesco Friedrich (Oberbärenburg) belegte den guten vierten Platz. Am Freitag war erstmals in dieser Saison ein Sieg in der Königsdisziplin nicht an eine deutsche Crew gegangen, als Arndt sich bei teilweise starkem Schneefall hinter dem Russen Alexander Kasjanow mit Rang zwei begnügen musste.

Am Samstag zeigten die deutschen Männer jedoch erneut ihre Stärke auf allen Bahnen, alle drei deutschen Teams sind im großen Schlitten siegfähig - ein wichtiger Fingerzeig für die WM im österreichischen Igls im Februar. Arndt verteidigte seine Führung im Gesamtweltcup erfolgreich vor Friedrich.

Pech für Friedrich

"Ich hätte nicht gedacht, dass die Jungs das nach dem Schneechaos von gestern so gut hinbekommen", sagte Bundestrainer Christoph Langen: "Die Leistung war insgesamt von allen super. Francesco Friedrich hatte leider auch heute ein bisschen Pech mit dem Schneefall und den Windböen."

In Park City wurden die Weltcup-Läufe Nummer fünf und sechs im Viererbob ausgetragen, am kommenden Wochenende im kanadischen Whistler steigen dann zwei Zweierbob-Rennen.


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