Podest für Ringwald/Kolb

SID
Sonntag, 17.01.2016 | 14:32 Uhr
Sandra Ringwald erreichte mit Rang fünf die bislang beste Platzierung ihrer Karriere
© getty
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Die DSV-Läufer haben beim Sprint-Weltcup im slowenischen Planica mit der besten Vorstellung seit langer Zeit ein deutliches Lebenszeichen gesendet. Bei den Frauen eroberten Sandra Ringwald (Schonach) und Hanna Kolb (Buchenberg) den ersten Podestplatz im Teamsprint seit mehr als zwei Jahren.

Das Duo belegte nach sechs Runden à 1,2 Kilometern den dritten Platz. Dies hatten zuletzt Katrin Zeller und Denise Herrmann am 22. Dezember 2013 ebenfalls als Dritte in Asagio/Italien geschafft.

"Vielleicht habe ich auf meiner letzten Runde zu früh attackiert. Aber mein Ziel war es, das Feld auseinanderzuziehen und einen Vorsprung rauszuholen", sagte Ringwald, die dennoch überglücklich war: "Es war ein großartiges Teamwork mit Hanna. Ich bin so froh über mein erstes Podium. Überhaupt war das Mannschaftsergebnis großartig. Das zeigt, dass wir eine tolle Stimmung haben."

Der Rückstand von Ringwald/Kolb auf die siegreichen Schwedinnen Ida Ingemarsdotter und Stina Nilsson betrug 8,84 Sekunden. Platz zwei ging an die Norwegerinnen Heidi Weng und Astrid Uhrenholdt Jacobsen (3,51 Sekunden zurück). Laura Gimmler und Lucia Anger (beide Oberstdorf) belegten mit einem Rückstand von 21,00 Sekunden den sechsten Platz.

Zielvorgabe mühelos erfüllt

Auch das einzige deutsche Männer-Duo schlug sich gut. Thomas Bing (Dermbach) und Sebastian Eisenlauer (Sonthofen) kamen mit einem Rückstand von lediglich 2,93 Sekunden auf Sieger Italien (Dietmar Nöckler/Federico Pellegrino) als Vierte ins Ziel.

Bereits in den Einzelrennen am Vortag hatte es im deutschen Lager Grund zur Freude gegeben. Die 25 Jahre alte Ringwald stürmte bis ins Finale und erreichte mit Rang fünf die bislang beste Platzierung ihrer Karriere, auch Eisenlauer bestätigte als Sechster seine starke Sprintform.

Ringwald hielt auch im Finale gut mit, den Sieg der ehemaligen Junioren-Weltmeisterin und neuen Sprint-Weltcupführenden Stina Nilsson, die vor Astrid Uhrenholdt Jacobsen und Heidi Weng gewann, konnte sie aber nicht gefährden. Die vom DSV gesetzte Zielvorgabe erfüllte sie dennoch mühelos.

Dritter Sieg im sechsten Wettbewerb

"Unsere Zielstellung ist auch in Planica klar: Mit den Damen möchten wir beim Einzelsprint in die Top Ten laufen", hatte Andreas Schlütter, sportlicher Leiter beim DSV, im Vorfeld gesagt.

Der formstarke Eisenlauer übertraf die DSV-Erwartungen dagegen und stellte sein bislang bestes Sprint-Ergebnis in einem Weltcup ein. Rang sechs hatte der 25-Jährige bereits am 5. Januar bei der 4. Etappe der Tour de Ski in Oberstdorf erreicht. Erneut nicht zu schlagen war der Italiener Federico Pellegrino.

Der Führende im Sprint-Weltcup feierte den dritten Sieg im sechsten Sprintwettbewerb und landete knapp vor dem französischen Trio Baptiste Gros, Richard Jouve und Jay Renaud. Eisenlauer stürmte knapp vier Sekunden nach Pellegrino über die Ziellinie - aufs Podium fehlten ihm knapp zweieinhalb Sekunden.

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