Neun DSV-Adler beim Springen dabei

SID
Samstag, 28.12.2013 | 18:52 Uhr
Severin Freund rechnet sich bei der Tournee durchaus Chancen auf einen der vorderen Plätze aus
© getty
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Martin Schmitt und Richard Freitag atmeten nach der geglückten Qualifikation erleichtert durch, die Mitfavoriten Severin Freund und Andreas Wellinger haderten noch: Die deutschen Skispringer haben zum Auftakt der 62. Vierschanzentournee einen Tag mit Licht und Schatten erlebt.

Während sich Schmitt und Freitag die Tickets für das erste Springen am Sonntag (16.30 Uhr im LIVETICKER) in Oberstdorf sicherten, konnten Freund und Wellinger ihre Ambitionen auf den ersten deutschen Tournee-Tagessieg seit elf Jahren nicht unterstreichen.

"Die Qualifikation ist nicht ganz nach meinem Geschmack verlaufen. Die Jungs haben sich ein bisschen zu viel vorgenommen, und der Fluss hat gefehlt", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Insgesamt gelang 9 von 13 Springern des DSV die Qualifikation.

Der 25 Jahre alte Freund schaffte mit seinem Sprung auf 127,5 Meter auf der Schattenbergschanze als Neunter zwar die beste deutsche Leistung, hatte allerdings keine Chance auf eine Platzierung ganz vorn.

Quali-Sieger Anders Bardal aus Norwegen sprang auf 134,0 Meter, und auch der Japaner Noriaki Kasai (135,0) als Zweiter sowie der viermalige Olympiasieger Simon Ammann aus der Schweiz (131,5) auf Rang drei sammelten deutlich mehr Punkte. Bardal erhielt für den Tageserfolg die erstmals ausgelobte 2000-Euro-Prämie.

Wellinger auf Rang 26

Auch der durch seine gute Weltcup-Platzierung ebenfalls vorqualifizierte Andreas Wellinger (Ruhpolding) konnte mit seinem Flug auf 123,5 m noch nicht überzeugen. Der 18-Jährige belegte vor 9000 Zuschauern im Allgäu nur Rang 26.

Erleichtert zeigte sich hingegen Altmeister Martin Schmitt (Furtwangen). Der Team-Olympiasieger sprang bei schlechten Windverhältnissen zwar nur auf 120,0 Meter, schaffte es bei seiner 18. und letzten Tournee aber als 49. trotzdem haarscharf in den Wettkampf.

"Ich bin schon erleichtert, aber ich war nicht zufrieden. Es war ein kleiner Fehler drin im Flug, und dann fehlen halt ein paar Meter. Drei, vier Meter mehr wären schon drin gewesen", sagte Schmitt, der in Oberstdorf bereits dreimal gewonnen hat. Im Wettkampf tritt er gegen den bärenstarken Kasai an und muss das Aus im ersten Durchgang fürchten.

Nach seiner überstandenen Knochenhautentzündung war auch Richard Freitag (Aue) glücklich. Der 22 Jahre alte Sachse belegte Rang 39 (123,0 m). "Zum Glück ist es gut ausgegangen, aber ich musste ein bisschen pokern", sagte Freitag, der Probleme mit seinen Sprungschuhen hatte und diese nach dem Training kurzfristig tauschen musste. "Ich bin jetzt froh, dass ich dabei bin", sagte der dreimalige Weltcupsieger.

Vier Deutsche ausgeschieden

Zudem durften sich Marinus Kraus (Oberaudorf/129,0), Andreas Wank (Oberhof/127,5), Michael Neumayer (Berchtesgaden/125,5), Daniel Wenig (Berchtesgaden/126,5) und Danny Queck (Lauscha/124,5) über den Sprung in den Wettkampf freuen.

Die Qualifikation verpassten dagegen Maximilian Mechler (Isny/115,0), Markus Eisenbichler (Siegsdorf/122,5), Jan Mayländer (Degenfeld/122,0) und Karl Geiger (Oberstdorf/128,0).

Die deutschen Springer wollen bei der Tournee den ersten Tagessieg seit dem Triumph von Sven Hannawald im Dezember 2002 in Oberstdorf einfahren. "Wir sind in der Lage, bei jedem einzelnen Springen um den Sieg mitzukämpfen", sagte Schuster.

Bereits fünfmal standen die DSV-Athleten in dieser Saison auf dem Podest, der Sieg von Freund in Lillehammer war die bisherige Krönung des Winters. Er soll trotz der durchwachsenen Qualifikation aber nicht der letzte Erfolg bleiben.

Die wichtigsten K.o-Duelle

  • Severin Freund (Rastbüchl) - Danny Queck (Lauscha)
  • Andreas Wellinger (Ruhpolding) - Jernej Damian (Slowenien)
  • Richard Freitag (Aue) - Maciej Kot (Polen)
  • Michael Neumayer (Berchtesgaden) - Marinus Kraus (Oberaudorf)
  • Andreas Wank (Oberhof) - Jan Matura (Tschechien)
  • Martin Schmitt (Furtwangen) - Noriaki Kasai (Japan)
  • Daniel Wenig (Berchtesgaden) - Anders Jacobsen (Norwegen)
  • Gregor Schlierenzauer (Österreich) - Cestmir Kozisek (Tschechien)
  • Kamil Stoch (Polen) - Anssi Koivuranta (Finnland)
  • Anders Bardal (Norwegen) - Lukas Hlava (Tschechien)
  • Simon Ammann (Schweiz) - Jarkko Maeaettae (Finnland)
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