Dienstag, 31.01.2012

Janne Ahonen im Porträt

Sehnsucht nach dem Königsadler

Janne Ahonen gilt als einer der erfolgreichsten Skispringer aller Zeiten. Der stille Finne ging für seinen Sport in die Extreme. Heute genießt er das Leben mit seiner Familie und hat einen eigenen Rennstall gegründet - das finnische Skispringen vermisst ihn.

Janne Ahonen gewann insgesamt 36 Weltcups
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Janne Ahonen gewann insgesamt 36 Weltcups

Desaströs. Unter ferner liefen. Zu schlecht für die Weltspitze. Das finnische Skispringen manövriert sich immer mehr in die Peripherie einer Sportart, in der man jahrelang den Ton angegeben hat. "Wir haben eine sportliche, aber auch eine finanzielle Krise. Und die trifft unsere Sportler voll", stellte der erst 2010 als Teamchef eingestellte Pekka Niemelä unlängst fest.

Der Etat wurde vor der neuen Saison auf mickrige 100.000 Euro begrenzt, mögliche Siegspringer wie Harri Olli oder Ville Larinto stellten sich selbst ins Abseits oder wurden durch schwere Verletzungen zurückgeworfen. Besserung scheint nicht in Sicht - Gedanken an glorreiche Zeiten werden wach. Und damit zwangsläufig an Janne Ahonen, der eine Ära prägte.

Ob die Geschichte den in den Medien oft als knorrig dargestellten Finnen bis ins letzte Detail beschreibt, darf bezweifelt werden. Doch sie zeigt vor allem eines: Ahonen war ein Ausnahmeathlet.

Mann der Extreme

Vor dem letzten Springen der Saison 2005 auf der prestigeträchtigen Skiflugschanze in Planica teilte er sich mit seinem Teamkollegen Risto Jussilainen eine komplette Stiege Bier - Kater am nächsten Morgen inklusive. Ahonen haute trotz aller Koordinationsschwierigkeiten einen Sprung von 240 Meter raus, was Weltrekord bedeutet hätte.

Doch er stürzte schwer. Nachdem ihn die Sanitäter aus dem Zielraum transportiert hatten, weigerte er sich, ins Krankenhaus eingewiesen zu werden. Die Angst, man finde bei Untersuchungen Restalkohol im Blut, ließ ihn nicht mehr los.

Ahonen hatte Glück. Bis zur Veröffentlichung seiner Biographie "Der Königsadler" wusste niemand von seiner kleinen Eskapade.
Eines ist angesichts des feucht-fröhlichen Abenteuers aber sicher: Ahonen war immer ein Mann der Extreme - er ging Wege, die kein anderer ging. Während sich seine Skisprung-Kollegen schweißtreibend auf die neue Saison vorbereiteten und auf grünen Matten an ihren Sprüngen feilten, fuhr der Finne lieber Dragster-Rennen.

Die besten Skispringer aller Zeiten
Der deutsche Helmut Recknagel (l.) holte in den 50er Jahren ein Mal Gold bei den Olympischen Spielen, zwei Mal Gold bei der WM und gewann drei Mal die Vierschanzentournee
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Der deutsche Helmut Recknagel (l.) holte in den 50er Jahren ein Mal Gold bei den Olympischen Spielen, zwei Mal Gold bei der WM und gewann drei Mal die Vierschanzentournee
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Anton Innauer: 2 Weltcupsiege. Er war der erste Skispringer der Geschichte, der für einen perfekten Sprung 1976 in Oberstdorf von den Sprungrichtern fünfmal die Note 20 erhielt
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Anton Innauer: 2 Weltcupsiege. Er war der erste Skispringer der Geschichte, der für einen perfekten Sprung 1976 in Oberstdorf von den Sprungrichtern fünfmal die Note 20 erhielt
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Der Norweger Björn Wirkola (r.) räumte in den 60er Jahren kräftig ab und sicherte sich drei Gesamtsiege bei der Vierschanzentournee
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Der Norweger Björn Wirkola (r.) räumte in den 60er Jahren kräftig ab und sicherte sich drei Gesamtsiege bei der Vierschanzentournee
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Der Schwede Jan Boklöv (r.) ist Erfinder des V-Stils: 5 Weltcupsiege
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Der Schwede Jan Boklöv (r.) ist Erfinder des V-Stils: 5 Weltcupsiege
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Der Matti Nykänen aus Finnland gewann vier Mal die Vierschanzentournee (zwischen 1982 und 1988) und holte 46 Weltcupsiege
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Der Matti Nykänen aus Finnland gewann vier Mal die Vierschanzentournee (zwischen 1982 und 1988) und holte 46 Weltcupsiege
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Toni Nieminen war der Erste, der einen Sprung über 200 Meter erfolgreich landen konnte. Außerdem: Vierschanzentournee-Sieger 1991/1992
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Toni Nieminen war der Erste, der einen Sprung über 200 Meter erfolgreich landen konnte. Außerdem: Vierschanzentournee-Sieger 1991/1992
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Der Österreicher Andreas Goldberger fuhr 20 Weltcupsiege ein und gewann zwei Mal die Vierschanzentournee (92/93, 94/95)
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Der Österreicher Andreas Goldberger fuhr 20 Weltcupsiege ein und gewann zwei Mal die Vierschanzentournee (92/93, 94/95)
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Kazuyoshi Funaki aus Japan war für seine extreme Vorlage bekannt. 15 Weltcupsiege, Vierschanzentournee-Sieger 1997/1998
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Kazuyoshi Funaki aus Japan war für seine extreme Vorlage bekannt. 15 Weltcupsiege, Vierschanzentournee-Sieger 1997/1998
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Der Finne Janne Ahonen mit beeindruckender Bilanz: 36 Weltcupsiege und fünf Mal die Vierschanzentournee gewonnen (zwischen 98/99 und 2007/2008)
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Der Finne Janne Ahonen mit beeindruckender Bilanz: 36 Weltcupsiege und fünf Mal die Vierschanzentournee gewonnen (zwischen 98/99 und 2007/2008)
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33 Weltcupsiege und vier Mal die Vierschanzentournee gewonnen: Der Deutsche Jens Weißflog weiß, wie man sich entspannt
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Adam Malysz aus Polen holte 39 Weltcupsiege und gewann ein Mal die Vierschanzentournee (2000/2001). Er war der große Konkurrent von...
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... Martin Schmitt. Er konnte 28 Weltcupsiege holen und ist noch aktiv im Skisprung
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Der vierte Deutsche, Sven Hannawald: 18 Weltcupsiege, Vierschanzentournee-Sieger 2001/2002 (Als bislang einziger Springer alle Einzelspringen gewonnen)
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Der vierte Deutsche, Sven Hannawald: 18 Weltcupsiege, Vierschanzentournee-Sieger 2001/2002 (Als bislang einziger Springer alle Einzelspringen gewonnen)
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Der Schweizer Simon Ammann hat vier Mal Olympisches Gold geholt und gewann den Gesamtweltcup 2009/2010
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Thomas Morgenstern aus Österreich hat zwei Mal Gold bei den Olympischen Spielen und zwei Mal den Gesamtweltcup gewonnen
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Der jüngste Skiflugweltmeister aller Zeiten: Gregor Schlierenzauer. Außerdem gewann er noch ein Mal den Gesamtweltcup
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Weißflog als Idol

Bei einer Beschleunigung von 0 auf 100 in 0,7 Sekunden "kann ich mich perfekt vom Skispringen ablenken", gab Ahonen einst zu. Klingt nach einer Verhöhnung seiner Kollegen? War es aber nicht. Vielmehr tat es der Finne, weil er es für richtig hielt.

Ähnliche Charakterzüge ließen sich bereits früher bei ihm erkennen. Im in Sachen Bildung als Vorbild angesehenen Finnland besuchte Ahonen nur neun Jahre die Schule, um danach seinen Traum vom Fliegen zu verwirklichen - bereits mit 1992 feierte er sein Debüt im Skisprungzirkus.

Sogar sein großes Idol Jens Weißflog war noch mit von der Partie. Überhaupt geht dem mittlerweile 34-Jährigem bei dem Deutschen das Herz auf: "Jens ist der größte Skispringer aller Zeiten, neben Matti Nykänen".

Olympiasieg fehlt

Von Beginn an überzeugte der damals 15-Jährige mit einer überragenden Technik sowie einer optimalen Kraftübersetzung. Nach seinem ersten Weltcupsieg 1993 in Engelberg schien der Erfolg nie wieder abzureißen. Auch ein Jahr nach seinem endgültigem Rücktritt gilt Ahonen als einer der erfolgreichsten Skispringer aller Zeiten.

Fünfmal gewann er die Vierschanzentournee, fünfmal wurde er Weltmeister, zweimal gewann er den Gesamtweltcup. Lediglich der große Wurf bei Olympia wollte ihm nie gelingen. Es reichte "nur" zu zwei Silber-Medaillen im Teamwettbewerb. Doch trotz seiner großen Erfolge gibt es einige Makel.

Die schönste Seite des Winters
Die Schweizer Rennläuferin Lara Gut ist eine strahlend-schöne Erscheinung. Kein Wunder, dass sich die Kameras um sie scharen
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Süß wie Schweizer Schokolade: Alpin-Rennläuferin Lara Gut
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Noch breiter wird Laras Lächeln, wenn sie wie hier ihren ersten Weltcup-Sieg in der Abfahrt feiert. Geschehen im Dezember 2012 in Val d'Isere. Sehr schön!
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In Österreichs Weltcup-Team gibt es gleich zwei Mädels, die mit einem gewinnenden Lächeln aufwarten: Stefanie Köhle und...
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Magdalena Neuner bei ihrem Abschiedsrennen auf Schalke. Im Alter von nur 25 Jahren war nach 12 WM-Titeln und zwei olympischen Goldmedaillen Schluss. Schade!
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Vonn ist übrigens mit Golf-Star Tiger Woods liiert
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Skandal um Donut

Im, bevor die Body-Mass-Index-Regel eingeführt wurde, teilweise absurden Kampf um ein möglichst niedriges Wettkampfgewicht ging Ahonen in die Extreme. Mika Kojonkovski, Anfang des Jahrtausends überaus erfolgreicher Trainer der Finnen, achtete penibel darauf, dass die Springer kein Gramm zu viel auf den Rippen hatten. "Kojonkoski machte aus dem Abnehmen eine Kunst. Er dachte, das sei ein lebenswichtiger Teil des Sports", schrieb Ahonen in seinem Buch.

Einer der wohl traurigen Höhepunkte stellte eine Teamsitzung bei den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City dar. Teamkollege Matti Hautamäki, vom ständigen Hungern geschwächt, konnte sich kaum noch auf den Beinen halten und ließ sich einen Donut direkt an seinen Platz bringen. Als er den Donut essen wollte, schnappte Kojonkovkis Hand danach und nahm ihm die süße Köstlichkeit weg.

Kaffee zum Entwässern

Ahonen selbst beschwerte sich nicht. Zu sehr war er in die Missstände involviert. Aufgrund seiner körperlichen Konstitution verordnete sich der Finne rund drei Wochen vor dem Saisonstart eine Radikal-Diät. Zum Frühstück verzerrte er Müsli mit fettarmem Joghurt.

Mittags setzte er komplett aus, bevor er abends seine morgenlichte Mahlzeit wiederholte und dazu Tabletten zur Fettverbrennung schluckte. Es gab ein paar Tassen Kaffee zum Entwässern und einen Energietrunk. Zum Saisonstart brachte er bei 1,84 Metern rund 64 Kilo auf die Waage.

Neue Karriere im Motorsport

Doch diese Zeiten gehören der Vergangenheit an. Hoffnungen, dass er die in Finnland am Boden liegende Sportart erneut wiederbelebt, gibt es nicht. Ahonen achtet viel lieber nicht mehr auf sein Gewicht. In seiner finnischen Heimat Karjusaari bei Lahti genießt er die Ruhe mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen. Beide sind für ihn der "Lebensmittelpunkt".

Doch trotz der vielen Zeit mit seinen Jungs, ist und bleibt Ahonen ein Adrenalin-Junkie. Im September 2011 gründete der 36-malige Weltcupsieger seinen eigenen Dragster-Rennstall. Im Team "ART Sports Oy" fährt neben seinem zehnjährigen Sohn Mico auch sein Bruder Pasi.

Trotz des lautstarken Hobbys scheint er seine Ruhe gefunden zu haben. Gegenüber dem finnischen Sender "mtv3" äußerte er sich amüsiert über die Pläne, er wolle gerne Kimi Räikkönen als seinen neuen Piloten verpflichten. Ob dabei Bier im Spiel war - das weiß wohl nur er selber.

Alle Skispringen-Daten und -Ergebnisse

Sebastian Schramm

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