Schmitt schließt schnelles Karriereende nicht aus

SID
Sonntag, 29.01.2012 | 12:58 Uhr
Martin Schmitt wurde in seiner bisherigen Karriere viermal Weltmeister
© Getty
Advertisement
Basketball Champions League
Live
Ludwigsburg -
Ventspils
Basketball Champions League
Live
Murcia -
Oldenburg
NBA
Pelicans @ Celtics
Basketball Champions League
Bayreuth -
Banvit
Basketball Champions League
Bonn -
Aris
NBA
Lakers @ Thunder
NHL
Golden Knights @ Lightning
NBA
Timberwolves @ Rockets
European Challenge Cup
Gloucester -
Pau
NHL
Canadiens @ Capitals
NBA
Knicks @ Jazz
European Rugby Champions Cup
Clermont -
Ospreys
European Rugby Champions Cup
Treviso -
Bath
NHL
Stars @ Sabres
European Challenge Cup
Stade Francais -
Edinburgh
NBA
Thunder @ Cavaliers
NCAA Division I
Missouri @ Texas A&M
NHL
Flyers @ Capitals
Liga ACB
Andorra -
Barcelona
Liga ACB
Valencia -
Fuenlabrada
NBA
Knicks @ Lakers
NHL
Golden Knights @ Hurricanes
NCAA Division I
North Carolina @ Virginia Tech
NBA
Timberwolves @ Clippers
Basketball Champions League
Elan Chalon -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Estudiantes -
Bayreuth
NBA
Cavaliers @ Spurs
Basketball Champions League
Oldenburg -
AS Monaco
Basketball Champions League
Nanterre -
Bonn
NBA
Rockets @ Mavericks
NCAA Division I
Michigan @ Purdue
NHL
Capitals @ Panthers
NBA
Wizards @ Thunder
Unibet Masters
The Masters: Tag 1
NBA
76ers @ Spurs
Unibet Masters
The Masters: Tag 2
NBA
Thunder @ Pistons
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 1
BSL
Banvit -
Fenerbahce
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 2
NBA
Bucks @ Bulls

Die neuen Vorflieger Richard Freitag und Severin Freund verpassten im windigen Sapporo das Podest, Geburtstagskind Martin Schmitt sinnierte derweil in der Heimat über ein mögliches Karriereende.

"Ich will auch nächste Saison weitermachen. Voraussetzung ist, dass mein Knie hält", zitierte die "Bild-Zeitung" den am Sonntag 34 Jahre alt gewordenen Schmitt: "Wenn ich allerdings im Frühjahr oder Sommer merke, dass es wegen des Knies nicht geht, werde ich schnell meine Konsequenzen ziehen."

Den Routinier aus Furtwangen kämpft seit dem Sommer mit Problemen im Knie. Nach seinem vorzeitigen Aus bei der Vierschanzentournee hatte Teamarzt Mark Dorfmüller eine Ansatzreizung der Quadrizepssehne diagnostiziert. Schmitt hofft nun, bei der Team Tour Mitte Februar wieder in den Weltcup zurückzukehren.

Eigentlich hätte er schon in Sapporo schon wieder zur Mannschaft gehören sollen, wo Freitag bei zwei Siegen des Japaners Diaiki Ito mit den Plätzen acht und sechs die deutsche Fahne hochhält. "Das Knie bessert sich zwar, aber auf die Schanze darf ich frühestens nächste Woche wieder", schrieb Schmitt auf seiner Internetseite: "Das bedeutet für mich weiter viel Physiotherapie, Stabilisationstraining und vor allem Geduld haben."

Severin Freund nah am Sturz

Geduld war auch beim Fernost-Ausflug nach Sapporo gefragt, unberechenbarer Seitenwind wirbelte die Konkurrenz immer wieder durcheinander. Freitag fiel im ersten Springen vom fünften auf den achten Platz zurück, einen Tag später von Rang zwei auf Rang sechs. "

Die Spitze ist sehr stark, da muss man immer gute Sprünge zeigen. Das ist nicht gelungen", sagte der 20-Jährige aus Aue. Im Gesamtweltcup, wo Andreas Kofler deutlich führt, fiel Freitag auf Platz sechs zurück.

Ein Wochenende zum Vergessen erwischte Severin Freund - und das ausgerechnet an der Stelle seines ersten Weltcup-Sieges. Mit Platz 36 im zweiten Springen verpasste der Bayer aus Rastbüchl zum ersten Mal in dieser Saison das Finale.

"Ich kann das selbst nicht erklären", sagte Freund nach seinem turbulenten Sprung auf 106 Meter, bei dem er fast gestürzt wäre. "Der Sprung fühlte sich eigentlich gut an, doch dann hat es mich im Flug ziemlich zernommen."

Blick nach Willingen gerichtet

Freund, für den es am Vortag auch nur zu Platz 27 gereicht hatte, ließ sich wie immer äußerlich nichts anmerken.

"Solche Tage gibt es eben im Skispringen immer mal", sagte der 23-Jährige. Ein gemütlicher Mannschaftsabend vor dem Rückflug nach Europa sollte Freund noch vor Ort auf andere Gedanken bringen.

Die psychologischen Fähigkeiten von Zimmerkollege Freitag sind jedenfalls nicht gefragt. "Sevi rafft sich schon selbst wieder auf", sagte der Sachse. Der Blick dürfte schon auf die am 10. Februar in Willingen beginnende Team Tour gerichtet sein.

Dort feierte Freund im vergangenen Jahr seinen zweiten Weltcup-Sieg. Einen Absturz wie in Sapporo soll es auf der Mühlenkopfschanze nicht geben.

Die Skisprung-Saison auf einen Blick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung