Dienstag, 24.05.2016

French Open - Tag 3

Kerber und Kohli raus in Runde eins

Bittere Pleite für Angelique Kerber! Bereits in Runde eins muss sie die Segel streichen. Doch es kommt noch schlimmer für den DTB, denn mit Philipp Kohlschreiber ist auch die Nummer eins der Männer draußen. Dafür überzeugten ein paar andere Deutsche. Murray muss sich strecken, Nadal feiert seinen Auftakt souverän. Und auch Novak Djokovic hat keinerlei Mühe mit seinem Auftaktprogramm. Alexander Zverev muss derweil nachsitzen.

Angelique Kerber galt durch ihren Australian-Open-Sieg als eine der Favoritinnen
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Angelique Kerber galt durch ihren Australian-Open-Sieg als eine der Favoritinnen

Damen - 1. Runde (alle Matches)

Kiki Bertens (NED) - Angelique Kerber (GER/3) 6:2, 3:6, 6:3 (das Match im RE-LIVE)

Es war bereits kein guter Beginn für Angelique Kerber unter grauem Pariser Himmel: Zu Null holt sich Bertens den ersten Durchgang klar mit 6:2. So rieb man sich als deutscher Fan schon ein wenig die Augen, denn die Packung fiel heftig aus. Gerade mal 26 Minuten brauchte Kiki Bertens für den ersten Satz und spielte deutlich zielstrebiger als die Australian-Open-Gewinnerin. Auch im zweiten Satz fehlte Kerber die Lockerheit, sie hielt jedoch mit purem Willen dagegen: Satzausgleich!

Auch wenn die Schläge einfach nicht so kommen wollten wie gewünscht, biss sich die Kielerin durch und attackierte mit viel Wut im Bauch das Netz. Auf diese Weise holte sie sich auch den Satzball. Doch dann nahm das Unglück seinen Lauf. Die Niederländerin fand ihre zweite Luft, während Kerber sogar mit Schulterproblemen in die Kabine musste. Dabei wehrte sie sich nach Kräften gegen die starken Aufschläge von Bertens und konnte noch einige Matchbälle abwenden. Am Ende war es jedoch einfacher Dropshot, der im Netzt landete und das Turnier der 28-Jährigen frühzeitig beendete.

"Ich habe versucht, den Druck auszublenden, was allerdings nicht so leicht war. Es ist irgendwie auch eine neue Situation für mich, ich versuche mich darauf einzustellen", erklärte Kerber den Druck, in Paris als Australian-Open-Siegerin anzutreten: "Ich habe meine Schulter im zweiten Satz gemerkt, aber das war sicher nicht der Grund für mein Ausscheiden. Ich hoffe nur, dass es keine langwierige Geschichte wird. Sicher werde ich noch lange an dem Spiel nagen, aber ich freue mich jetzt auf den Rasen von Wimbledon."

Eugenie Bouchard (CAN)- Laura Siegemund (GER) 6:2, 6:2

Tatjana Maria (GER) - Jelena Jankovic (SRB/23) 6:3, 3:6, 6:3

Zum ersten Mal in ihrer Karriere nahm die 28-Jährige die Auftakthürde in Roland Garros - und das Gegen eine ehemalige Weltranglistenerste! Nach einem kleinen Marathon setzte sich die Deutsche in drei Sätzen gegen die favorisierte Serbin durch und zeigte eine mutige Leistung, bei der sich Maria auch nicht von unnötigen Fehlern unterkriegen ließ.

34 Unforced Errors, standen 44 Winnern gegenüber. Jankovic schien dagegen nicht hundertprozentig in der Partie und leistete sich ebenso einige Unkonzentriertheiten. Am Ende war es vor allem der verbissene Einsatz, der Maria nun in Runde 2 auf Lokalmatadorin Alize Cornet treffen lässt.

Daria Kasatkina (RUS/29) - Anna-Lena Friedsam (GER) 6:1, 4:6, 6:3

Timea Bacsinszky (SUI/8) - Silvia Soler-Espinosa (ESP) 6:3, 6:1

Serena Williams (USA/1) - Magdalena Rybarikov (SVK) 6:2, 6:0

Wirklich zu kämpfen hatte die haushohe Favoritin eigentlich nur am Ende. Beim Stand von 5:0 im zweiten Satz lag die Amerikanerin plötzlich bei eigenem Aufschlag mit 0:40 hinten. Sie ließ sich aber nicht beirren und machte kurzerhand fünf Punkte in Serie, um das Spiel und das Match nach Hause zu bringen.

Ansonsten präsentierte sich Williams über jeden Zweifel erhaben und dominierte ihre Gegnerin nach Belieben. Sie machte das Spiel, brachte es auf 25 Winner und leistete sich im Match ganze fünf Unforced Errors.

Andrea Petkovic (GER/28) - Laura Robson (GBR) 6:2, 6:2

Gegen den deutschen Trend schwamm Andrea Petkovic, die sich gegen Robson souverän durchgesetzt hat. Dabei war es weniger eine spektakuläre Vorstellung der Deutschen und vielmehr eine schwache Leistung der Britin. Robson leistete sich 37 Unforced Errors im Match und damit 13 mehr als Petkovic.

Die wiederum zeigte sich eiskalt, wenn es darum ging, Breakchancen zu verwerten, schaffte dies in sechs von elf Fällen. Den Schlusspunkt setzte die Darmstädterin schließlich mit ihrem fünf Ass.

Venus Williams (USA/9) - Abnett Konaveit (EST) 7:6, 7:6

Karin Knapp (ITA) - Victoria Azarenka (BLR/5) 6:3, 6:7, 4:0 (Aufgabe Azarenka aufgrund einer Knieverletzung)

Trend

Ist die Dominanz von Serena Geschichte?

Serena Williams
Ja
Nein

Irina Falconi (USA) - Mona Barthel (GER) 6:4, 0:6, 6:2

Julia Görges (GER) - Johanna Konta (GBR) 6:2, 6:3

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