Dienstag, 26.01.2016

Australian Open - Tag 9

FedEx freut sich auf den Djoker

Bei den Damen hat Maria Sharapova im Viertelfinale der Australian Open gegen Favoritin Serena Williams kaum eine Chance, während Agnieszka Radwanksa Carla Suarez Navarro auseinandernimmt. Roger Federer feiert gegen Tomas Berdych den nächsten Sieg, Novak Djokovic trifft auf Kei Nishikori.

Bereits zum 39. Mal steht Federer in einem Grand-Slam-Halbfinale
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Bereits zum 39. Mal steht Federer in einem Grand-Slam-Halbfinale

Damen - Viertelfinale (alle Matches)

Agnieszka Radwanska (POL/4) - Carla Suarez Navarro (ESP/10) 6:1, 6:3

Es bleibt bisher das Jahr von Agnieszka Radwanska. Zwar mussten sowohl Radwanska, als auch Gegnerin Carla Suarez Navarro intensive Matches in der vorherigen Runde bestreiten, doch die Polin schien mit der Hitze in Melbourne deutlich besser zurecht zu kommen. Wie eine Chirurgin sezierte Radwanska ihre Gegnerin und leistete sich dabei kaum Fehler. Nur ein Double Fault, 13:45 Unforced Errors und präzise Aufschläge machten Navarro das Leben schwer.

"Ich bin sehr, sehr zufrieden. Ich wusste, dass es hart werden würde. Ich habe einfach versucht konzentriert zu bleiben, aggressiv zu spielen und mein präzises Aufschlagspiel konsequent durchzuziehen", sprach eine erleichterte Radwanska nach dem Match.

Radwanska jagte ihre Gegnerin über das gesamte Feld und variierte schön zwischen unangenehmen Spins, harten Schlägen und intelligenten Lobs. Sie diktierte das Tempo und damit das Spiel. Die Spaniern wirkte bereits in der Mitte der Partie ziemlich abgekämpft und konnte nur selten ihre elegante Rückhand demonstrieren.

Für Radwanska machte nach zwei vergebenen Break Points schließlich mit einem weiteren starken Serve den Sack zu und freut sich nun auf Williams: "Es wird ein unglaubliches Match. Ich muss micht nun ausruhen und hoffe, dass ich mein bestes Tennis zeigen kann. Ansonsten bin ich großen Schwierigkeiten."

Serena Williams (USA/1) - Maria Sharapova (RUS/5) 6:4, 6:1

Die athletischen Voraussetzungen von Serena Williams machten auch gegen Maria Sharapova mal wieder den Unterschied. Zu Beginn schien die Russin noch mitzuhalten, doch spätestens im zweiten Satz überrannte Williams ihre Kontrahentin im Schnelldurchgang. Zuvor bewegte sich Sharapova gekonnt entlang der Baseline, drückte in den richtigen Momenten geschickt Richtung Netz und hielt ihre Gegnerin immer in Bewegung. Doch Williams berappelte sich nach einem 0:2-Rückstand, da Sharapova irgendwann Nerven zeigte.

Die Russin geriet mehr und mehr unter Druck, da Williams besonders die Vorhand als erklärtes Ziel ausgemacht hatte und die Russin so zu 18 Errors zwang. Dazu agierte Williams immer besser am Netz und gewann schließlich 73 Prozent der Duelle.

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Der Genickbruch für Sharapova waren vor allem die sieben Double Faults, die sie allesamt einstreute, als sie das Momentum zum Beginn der Partie auf ihrer Seite zu haben schien. Das übrige Match war schließlich eine physische Machtdemonstration von Williams. 31:11 Winner sorgten auch dafür, dass die 20 Unforced Errors der US-Dame nicht ins Gewicht fielen.

Die Siegerin war am Ende einfach nur glücklich: "Es war ein super intensives Spiel. Sie verlangt dir wirklich alles ab, kein Wunder, war sie schon mal die Nummer eins der Welt und hat einige Grand-Slam-Titel abgeräumt. Man muss bei ihr von Anfang an brennen - aber genau das hat mit zu Beginn noch gefehlt."

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