Mittwoch, 15.10.2014

Caroline Wozniacki vor den Finals in Singapur

Lauf, Caro, lauf!

Am Montag beginnen die WTA Finals in Singapur. Mit dabei unter den acht besten Damen des vergangenen Jahres ist auch Caroline Wozniacki - dabei sah es lange nicht gut aus für die frühere Weltranglistenerste. Dass sie die Trennung von Rory McIlroy überwunden hat, verdankt sie zum Einen ihrer Konkurrentin Serena Williams, zum Anderen einer neu gewonnenen Leidenschaft.

Caroline Wozniacki jubelt nach dem Sieg über Maria Sharapova bei den US Open
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Caroline Wozniacki jubelt nach dem Sieg über Maria Sharapova bei den US Open

Am 2. November ist es wieder soweit: Der größte Marathon der Welt öffnet seine Pforten in New York City: Rund 50.000 Teilnehmer werden die 42,192 Kilometer auf sich nehmen, von Brooklyn über Queens und die Bronx zum Central Park in Manhattan.

Mit dabei wird diesmal auch eine 24-jährige Dänin sein, blond, 1,77 Meter groß - und nebenbei eine der besten Tennisspielerinnen auf diesem Planeten.

Dabei hatte sie eigentlich etwas ganz anderes vor.

Zugegeben, es hat etwas von "Bunte" und "Gala", einen Artikel über Caroline Wozniacki mit der bereits über die Maßen ausgeschlachteten Trennung von Golf-Superstar Rory McIlroy zu beginnen. Das Sport-Traumpaar schlechthin, Verlobung an Silvester 2013, und dann im Mai plötzlich der Hammer: McIlRoy macht Schluss. Am Telefon, kurz und bündig, sie denkt zuerst an einen schlechten Scherz.

Die WTA-Damen mal ganz anders
Gruppenphoto! Die Frauen und die Trophäe. Angie Kerber wählte als Einzige den Hosenanzug...
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Gruppenphoto! Die Frauen und die Trophäe. Angie Kerber wählte als Einzige den Hosenanzug...
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Vor dem Event ließen sich alle WTA-Damen noch aufwändig herrichten. So auch Angie Kerber. Hat sich doch gelohnt
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Vor dem Event ließen sich alle WTA-Damen noch aufwändig herrichten. So auch Angie Kerber. Hat sich doch gelohnt
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Jelena Jankovic verschaffte sich mit Brille den Durchblick. Aber kein Wunder, ihre Konkurrentinnen sahen ja auf einmal ganz anders aus...
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Jelena Jankovic verschaffte sich mit Brille den Durchblick. Aber kein Wunder, ihre Konkurrentinnen sahen ja auf einmal ganz anders aus...
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Nur echt mit wogender Mähne: Victoria Azarenka, Titelfavoritin Nummer zwei
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Nur echt mit wogender Mähne: Victoria Azarenka, Titelfavoritin Nummer zwei
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Gestatten: Die haushohe Favoritin. Serena Williams präsentierte ihr "kleines Rotes"...
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Gestatten: Die haushohe Favoritin. Serena Williams präsentierte ihr "kleines Rotes"...
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Die doppelte Na Li genoss den Abend in einem traditionellen Gewand
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Die doppelte Na Li genoss den Abend in einem traditionellen Gewand
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Petra Kvitova genoss die Transformation sichtlich. Ob sie wohl auch mit dem Ergebnis zufrieden war?
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Petra Kvitova genoss die Transformation sichtlich. Ob sie wohl auch mit dem Ergebnis zufrieden war?
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Wir würden sagen: Vermutlich! Was meint ihr?
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Wir würden sagen: Vermutlich! Was meint ihr?
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Und so sieht der Draw aus, Jelena Jankovic vervollständigt die Weiße Gruppe. Mögen die Spiele beginnen!
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Und so sieht der Draw aus, Jelena Jankovic vervollständigt die Weiße Gruppe. Mögen die Spiele beginnen!
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Doch wenn man über Wozniacki spricht, über ihr Jahr 2014 und ihre Teilnahme an den WTA Finals in Singapur, kommt man an dieser Thematik nicht vorbei. Es ist die entscheidende Zäsur dieser Saison, und, das wird die Zukunft zeigen, vielleicht sogar die entscheidende Zäsur in ihrer Karriere.

Waffenlos auf Platz eins

Rückblick: Als sie mit dem Nordiren 2011 zusammenkommt, hat sie das Jahr zuvor als Weltranglistenerste beendet. Wozniacki, die sich im Interview mit Spox.com selbst als klassische Counter-Puncherin bezeichnete, ist eine Vielspielerin. Unglaublich solide, laufstark, clever. Sie bringt alles zurück, ein Journalist tauft sie "Golden Retriever". Für die meisten Gegnerinnen reicht das, so fährt sie Turniersiege ein, klettert die Weltrangliste hinauf.

Aber gleichzeitig fehlen ihr die ganz großen Waffen. Die krachenden Gewinnschläge, der donnernde Aufschlag, der ihr Spiele im Alleingang gewinnen kann. Dass sie es doch zur Nummer eins bringt, verdankt sie auch einer Phase im Damentennis, in der den großen Namen entweder die Konstanz oder die Gesundheit fehlt: Neben ihr steigen so etwa auch Dinara Safina oder Jelena Jankovic auf den Platz an der Sonne.

Abseits des Platzes liegt der Schönheit mit dem strahlenden Lächeln die Welt mitsamt den Sponsoren zu Füßen. Die Tochter polnischer Immigranten kann sich in insgesamt acht Sprachen verständigen, kommt ohne Skandale aus, und hat sogar in der eisigen WTA-Umkleidekabine keine Schwierigkeiten, Freundinnen zu finden.

Absturz wegen Rory?

Und dann die drei Jahre mit dem Mann, den die Golf-Welt als Nachfolger von Tiger Woods auserkoren hat. Wirbelwind. Sie besucht seine Turniere, er besucht ihre, sogar den Caddy spielt sie für ihn. Und stürzt nach 67 Wochen auf der eins bis auf Platz 18 der Weltrangliste ab, ihre schlechteste Platzierung seit 2010.

Daran muss die Beziehung schuld sein, ganz klar! Kaum etwas ist so populär wie verkürzte Schlussfolgerungen: Sie scheidet früh aus - er ist nicht gut für sie. Er verpasst einen Cut - sie ist nicht gut für ihn. Im Hintergrund stets die unausgesprochene Forderung, man habe den sportlichen Erfolg doch bitteschön über das private Glück zu stellen. Als ob es so einfach wäre.

Hinter ihrem "Absturz" stehen nämlich zuallererst ganz profane Gründe. Die kraftraubenden Jahre auf der Tour fordern ihren Tribut: Das Knie, der Knöchel, das Handgelenk, dann wieder das Knie. Auf der WTA-Tour tummeln sich neben den großen Namen wie Serena Williams und Maria Sharapova plötzlich Aufsteiger wie Simona Halep, Sara Errani oder Eugenie Bouchard, die Konkurrenz ist also schlicht und ergreifend besser geworden.

Soul-Searching mit Serena

Als McIlroy sie aus heiterem Himmel abschießt, wird ihr nach dem sportlichen Niedergang nun also auch noch im Privatleben der Boden unter den Füßen weggezogen. "Als wäre direkt vor meinen Augen jemand gestorben", gibt sie später zu. Wer will es ihr verdenken, dass sie, ohnehin angeschlagen, bei den French Open in Runde eins ausscheidet.

So beschließt sie, erst einmal den Kopf freizubekommen - und zwar mit niemand Geringerem als Serena Williams. "Ich bin nach Miami geflogen, habe gesehen, dass sie ebenfalls raus ist, und sagte 'Hey Serena, mach, dass du hierherkommst", schildert sie im August. Dass die beiden es krachen lassen, beweisen jede Menge Bilder auf Twitter und Instagram: Strand, Hochzeiten, Clubs, NBA Finals.

Neue Konzentration aufs Tennis

Danach stürzt sie sich wieder ins Training. So wie sich andere Menschen nach einer Trennung in die Arbeit stürzen. Ablenken, abhaken, vergessen. In dieser Zeit reift der Plan, den Marathon zu laufen. Aber nicht erst nach der Karriere, wie es etwa Andy Murray vorhat. Nein, in diesem November, in dem sie eigentlich heiraten wollte. "Ich war nur noch im Kraftraum, bin nur noch gelaufen", sagt Wozniacki vor den US Open. "Das hat meine Stimmung verbessert.

Es ist ihr Vater und Trainer Piotr, der ihren Neuanfang bestätigt - und zugibt, dass die komplizierte Fernbeziehung zu einem anderen Spitzensportler keine positiven Auswirkungen auf ihr Tennis hatte. Sie trainiere wieder wie noch im Jahr 2011. "Die Situation mit Rory ist nicht einfach für sie. Jetzt schaut sie nur noch auf Tennis. Sie trainiert sehr gut und spielt aggressiver."

Das Resultat: Die mittlerweile in Monte Carlo lebende Rechtshänderin erreicht das zweite Grand-Slam-Finale ihrer Karriere in Flushing Meadows, lediglich Freundin Serena ist zu stark. Ihr Kommentar: "Serena muss heute Abend die Drinks ausgeben." Ein Dreisatzerfolg über Sharapova allerdings beweist: Mit Wozniacki ist wieder zu rechnen. Der Babyspeck vergangener Jahre ist verschwunden, die vielen Laufeinheiten haben sie schon fast hager werden lassen. Lauffreudig war sie schon immer, aber noch nie so fit wie heute.

Der Auftritt in Singapur ist eine Bestätigung ihrer stark ansteigenden Form. Doch wer ihre Beiträge in den sozialen Medien verfolgt, bekommt den Verdacht, dass ihr der Termin in New York eine Woche später wichtiger ist.

Per Marathon zum Major?

Warum also die 42 Kilometer im Big Apple? Obwohl ihr Vater und Management abrieten, und die Auswirkungen auf ihren Beruf eher negativ als positiv ausfallen könnten. "Tennis besteht aus Sprints unterschiedlicher Länge in unterschiedliche Richtungen", so Ex-Spielerin Mary Carillo. "Sie macht es für eine Wohltätigkeitsorganisation, aber trotzdem ist es komisch."

Natürlich spielt ihre Charity (Team for Kids) eine Rolle. Ebenso der eher profane Grund, dass nun "ein Termin frei ist", wie sie sagt. Aber gleichzeitig ist es die logische Schlussfolgerung, der krönende Abschluss eines turbulenten Jahres. Laufen war ihre Medizin. "Das hat auf jeden Fall geholfen", erklärte sie "CNN". "Ich hatte eine schwere Zeit in meinem Privatleben. Durch das Laufen bekam ich den Kopf frei, man fühlt sich einfach besser, irgendwie frei."

Maria Sharapova: Eine Karriere in Bildern
Der Internationale Sportgerichtshof hat die zweijährige Doping-Sperre von Maria Sharapova auf 15 Monate reduziert. Damit kann die Russin ab dem 26. April 2017 wieder spielen
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Heißt: Sie könnte bei den French Open auf die große Bühne zurückkehren. SPOX blickt auf ihre bisherige Laufbahn zurück
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Maria Sharapova hat alle Grand-Slam-Turniere einmal gewonnen. Im Mai 2012 triumphierte sie bei den French Open in Paris
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Gerade 16 Jahre als war sie, als sie 2003 ihren ersten Titel auf der WTA-Tour feierte. In Tokio schlug sie die Ungarin Kapros
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Der Aufstieg in die absolute Weltspitze ließ nicht lange auf sich warten: 2004 erreichte sie das Finale in Wimbledon
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Völlig überraschend deklassierte die gerade 17-Jährige Serena Williams aus den USA mit 6:1 und 6:4
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Als hätte sie die Trophäe beim bedeutendsten Tennis-Turnier der Welt stiebitzt...
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Immer noch Wimbledon 2004: Mit Roger Federer beim Champions Dinner
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Nur wenige Monate später gab's den nächsten großen Sieg über Serena Williams: Sieg bei der WTA Tour Championship in L.A.
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Die US Open sind 2006 dran: Sharapova trifft im Finale in New York auf Justine Henin-Hardenne
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6:4 und 6:4 heißt es am Ende für Maria. Der zweite Grand-Slam-Titel ist eingefahren
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Gerade 19 Jahre alt ist Sharapova damals. Die Nr. 1 der Welt war sie sogar schon im Sommer 2005 geworden
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Wir schreiben 2008 und sind in Melbourne: Maria Sharapova sinkt auf die Knie. Sie hat soeben die Austalian Open gewonnen
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Im Finale muss sich die Serbin Ana Ivanovic der Russin geschlagen geben. Wieder siegt Maria glatt in zwei Sätzen
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Sharapova blieb aber nicht nur im Finale ohne Satzverlust. Sie gab im gesamten Turnier keinen Durchgang ab
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Sharapova blieb aber nicht nur im Finale ohne Satzverlust. Sie gab im gesamten Turnier keinen Durchgang ab
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Maria auf dem Yarra River in Melbourne. 2008 wurde später aber zum Seuchenjahr. Schulterprobleme setzten sie außer Gefecht
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Über vier Jahre nach dem Triumph von Melbourne zog Maria dann ins Finale der French Open ein
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Die Italienerin Sara Errani konnte Sharapova nicht gefährden, die überlegen ihren vierten Grand-Slam-Sieg einfuhr
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Die Italienerin Sara Errani konnte Sharapova nicht gefährden, die überlegen ihren vierten Grand-Slam-Sieg einfuhr
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Gleichzeitig mit dem Turniersieg sicherte sich Scharapowa nach über vier Jahren auch erstmals wieder Platz 1 in der Weltrangliste
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Gleichzeitig mit dem Turniersieg sicherte sich Scharapowa nach über vier Jahren auch erstmals wieder Platz 1 in der Weltrangliste
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Fast noch erfolgreicher als auf dem Platz ist Sharapova aber außerhalb: Als Model, Geschäftsfrau, Markenbotschafterin,...
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Auf März 2002 ist dieses Bild datiert. Sharapova ist damals noch nicht einmal 15 Jahre alt, weiß sich aber schon in Szene zu setzen
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Aus dem gleichen Fotoshooting: Ende 2002 stand Maria in der WTA-Rangliste schon unter den Top 200
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Aus dem gleichen Fotoshooting: Ende 2002 stand Maria in der WTA-Rangliste schon unter den Top 200
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2004: Maria bei der Premiere des US-Kinofilms Wimbledon mit Kirsten Dunst in der Hauptrolle
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Den Look der Hollywood-Diva hat Maria selbst schon gut drauf. Ein Bild aus dem März 2006
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Den Look der Hollywood-Diva hat Maria selbst schon gut drauf. Ein Bild aus dem März 2006
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Die nächste Gala, der nächste Look: Sharapova im Sommer 2006
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Die nächste Gala, der nächste Look: Sharapova im Sommer 2006
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Eine Fashion-Gala der WTA 2008
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Eine Fashion-Gala der WTA 2008
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Maria als Schaufensterpuppe für Sony im Jahr 2009
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Maria als Schaufensterpuppe für Sony im Jahr 2009
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Ganz schön mondän, Maria in 2009
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Für eine Player-Party schick gemacht (2013)
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Porsche schmückt sich mit Maria Sharapova (2013)
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Unter dem Namen "Sugarpova" bringt Maria Sharapova ihre eigenen Süßigkeiten unters Volk (2013)
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Marias Candys gibt's freilich in allen Geschmackssorten, Formen und Farben - pinkfarbene Tennisbälle inklusive
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Wimbledon 2013: Am spielfreien Sonntag macht man sich zurecht und sucht den nächsten Red Carpet auf
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Die Filmbranche hat die Oscars, die Sportszene die ESPY Awards. Ein Blick auf Marias Outfits. Den Hosenanzug trug sie 2005
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ESPY Awards 2007: Maria setzt auf Leder
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ESPY Awards 2011: Maria kommt wieder im kleinen Schwarzen
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ESPY Awards 2012: Das könnten definitiv auch die Oscars sein...
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Maria bei den ESPY Awards 2013
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Maria bei den ESPY Awards 2013
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Kontrastprogramm: Maria bei der Vorbereitung auf Wimbledon 2013
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Kontrastprogramm: Maria bei der Vorbereitung auf Wimbledon 2013
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Istanbul 2012: Man kann sich auch auf dem Flur warm machen
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Immer Glamour ist auch langweilig: Maria in Moskau 2005
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Am Flughafen in Brisbane 2012
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Am Flughafen in Brisbane 2012
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Am Flughafen in Doha 2008
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Ein wenig grungy: Maria im März 2009 auf einer Pressekonferenz
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Ein wenig grungy: Maria im März 2009 auf einer Pressekonferenz
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Melbourne 2007
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Moskau 2007
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Schlechte Laune? Maria auf dem Weg in ihr Hotel in Madrid (2006)
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Wimbledon 2013: Maria beobachtet das Match ihres Freundes Grigor Dimitrow
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Ausflug zum Football: Maria 2003 mit dem damaligen Chargers-Quarterback Doug Flutie
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Sommer 2012: Maria Sharapova führt die russische Olympiamannschaft als Fahnenträgerin an
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Sommer 2012: Maria Sharapova führt die russische Olympiamannschaft als Fahnenträgerin an
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Die Überraschung: Auf der eigens angesetzten PK im März 2016 verkündete sie nicht etwa das Karriereende, sondern einen positiven Dopingtest
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Die Überraschung: Auf der eigens angesetzten PK im März 2016 verkündete sie nicht etwa das Karriereende, sondern einen positiven Dopingtest
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Die Folge: Sie wird vom Weltverband ITF zunächst für zwei Jahre gesperrt. Diese Sperre wurde nun auf 15 Monate reduziert
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Die Folge: Sie wird vom Weltverband ITF zunächst für zwei Jahre gesperrt. Diese Sperre wurde nun auf 15 Monate reduziert
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Auch auf dem Tennisplatz soll ihr diese Grenzerfahrung eine Hilfe sein. "Es ist ein innerer Kampf gegen sich selbst, und so ist es auch im Tennis", betont sie. "Manchmal läuft man da draußen gegen die sprichwörtliche Wand und kann die Punkte einfach nicht machen. Dann muss man sich konzentrieren, die Punkte nacheinander spielen und das Spiel herumreißen. So ist das auch bei einem Marathon."

Vielleicht helfen ihr also diese 42 Kilometer in den nächsten Monaten und Jahren dabei, wenn es um die entscheidenden Punkte geht. Die, die ihr bislang verwehrt geblieben sind. Die, die man braucht, um einen Grand Slam zu gewinnen. Noch nie gewann eine Spielerin so viele Turniere (22), ohne in einem Major zu triumphieren.

Kritiker noch einmal Lügen strafen

Caroline Wozniacki geht mit diesem weißen Fleck auf ihrem Resümee bewundernswert um. Das Publikum hat sie auch so in der Hand: Während andere Stars wie Sharapova ihren Ruf als "Ice Queen" kultivieren, lässt die blubbernde Dänin ihre Fans ganz nah dran - und beweist Bodenständigkeit.

Da vergisst sie nach dem US-Open-Finale mal eben ihren Siegerscheck im Stadion. Da werden "Size Zero"-Designerstücke abgelehnt mit den Worten "Ich esse. Und ich habe Oberschenkel. Ich spiele Tennis!" Da wechselt sie von Nike zurück zu Adidas, weil der Konzern aus Herzogenaurach als erster an sie glaubte, als sie sich im Alter von gerade einmal zehn Jahren vorstellte. Und beweist im Angesicht einer schockierenden Trennung bemerkenswerte Reife: Schmutzige Wäsche - Fehlanzeige. Sie ist die Jennifer Aniston der WTA.

Eine Power-Hitterin, die als Titelfavoritin in Grand-Slam-Turniere geht, wird sie nie sein. Aber vielleicht kitzelt dieser Marathon am 2. November doch noch das entscheidende Prozent aus ihr heraus, ob nun physisch oder mental. "Ich habe meine Kritiker schon so oft Lügen gestraft. Ich hätte keine Chance auf die Top 100, dann auf die Top 50, dann die Top 30. Jedes Mal habe ich ihnen das Gegenteil bewiesen."

Vielleicht gelingt ihr das im kommenden Jahr. Vielleicht auch schon in Singapur. Und vielleicht gibt sie Serena dann einen aus.

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Stefan Petri

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Stefan Petri(Redaktion)

Stefan Petri, Jahrgang 1983, ist seit 2012 für SPOX.com tätig. Aufgewachsen in Hemsbach an der schönen Bergstraße, verschlug es ihn nach seinem Anglistik- und Geschichtsstudium in Heidelberg nach München. Festes Mitglied im NFL- und im NBA-Ressort, kümmert sich als Sports-Allrounder u.a. auch um Tennis, Baseball, Snooker, Wintersport, etc.

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