Donnerstag, 21.08.2014

Simona Halep im Porträt

Heiß auf die Nummer eins

Simona Halep ist ein Typ, der Probleme direkt konfrontiert. Bei den US Open will sie die Weltranglistenerste Serena Williams herausfordern. Dabei profitiert sie von einer veränderten Einstellung - und den Lehren der Vergangenheit. Die Rumänin im Porträt.

Simona Halep will die erste Rumänin sein, die an der Spitze der Weltrangliste steht
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Simona Halep will die erste Rumänin sein, die an der Spitze der Weltrangliste steht

Retrospektiv erscheinen manche Dinge in einem anderen Licht. Weil die Wendungen oft beträchtlich sind. Dann dienen diese Rückblenden als Meilensteine, oder wenigstens als Erlebnisse, die einschneidend waren und Karrieren prägten.

Simona Halep kennt das. Bei den Australian Open unterlag sie Agnieszka Radwanska mit 1:6, 2:6, und wie das manchmal so ist, konstruierten die negativen Gedanken ihre eigene Wirklichkeit. Die von Halep sah so aus: "Ich werde sie niemals besiegen können."

Das war 2011.

Als die Rumänin die polnische Weltklassespielerin zwei Jahre später in Rom niederrang, machte das Selbstverständnis einen Sprung, der gewaltig war. "Danach sagte ich mir: Wenn ich sie schlagen kann, dann kann ich viele Spielerinnen schlagen", berichtet Halep der "Sports Illustrated". Ihre Wahrnehmung wurde plötzlich in eine andere Richtung gelenkt, vor allem nach Melbourne 2011, dem moralischen Tiefpunkt.

Seitdem verbesserte sich die heute 22-Jährige kontinuierlich; ihr Spiel, ihre Mentalität und ihre Position in der Weltrangliste. Ende 2012 trat sie in die Top 50 ein, im August 2013 in die Top 20, im Januar 2014 in die Top 10. Sie gewann sechs WTA-Titel im Kalenderjahr 2013, ihre ersten sechs wohlgemerkt, so etwas war zuletzt 1986 geschehen. Durch Steffi Graf.

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Versteckte Botschaft

Man darf behaupten, dass sich Halep in der Elite etabliert hat, trotz des noch fehlenden Grand-Slam-Titels. Vor sechs Jahren stand ihre Karriere vor einem Katapultstart, das dachten zumindest viele, als Halep den Junioren-Titel bei den French Open gewann. Anschließend stürzte eine Menge auf sie ein. Druck von außen, Druck von innen, Verletzungen, kleine Krisen. Halep ist eine ruhige Person, fast schüchtern. Aber extrem ehrgeizig.

Das hemmte mitunter, denn die Devise hätte gerade umgekehrt lauten müssen. Spaß statt Schmerz. Und eigentlich stagnierte Halep nicht, sie verbesserte sich stetig, mit den leidlich-üblichen Unebenheiten. 2011 erreichte sie erstmals Runde drei eines Grand Slams - in Melbourne, gegen Radwanska. Endstation, Sorgen, Zweifel. "Ich werde sie niemals besiegen können..."

Heute wird die Rumänin als Nummer zwei der Welt gelistet. Vergangenheit und Gegenwart als versteckte Botschaft. "Sie ist auf dem Court sehr intelligent", lobt Coach Vim Fissette im "Independent". Schwierigen Situationen begegne sein Schützling mit der unverzagten Suche nach Lösungen, eine Haltung, die neu ist und Früchte abwirft.

Früher haderte Halep zuweilen mit den Umständen, sodass der Kampf zum Krampf geraten konnte. "Inzwischen erlaube ich mir, entspannter zu sein. Ich will Tennis mehr genießen", bekräftigt sie. Managerin Virginia Ruzici, French-Open-Siegerin von 1978, stimmt zu: "Ihr Spiel basiert auf Zutrauen. Wenn sich das konservieren lässt, kommt der Rest von alleine."

Wimbledon 2014: Die Bilder der zweiten Woche
Tag 13: Episch! Legendär! Instant Classic! Novak Djokovic und Roger Federer boten ein unfassbares Spektakel
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Und diese Promis waren Zeugen: Das zukünftige Königspaar durfte natürlich genauso wenig fehlen wie...
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...die Beckhams. Posh Spice übrigens ohne Brille - muss ja durchaus erwähnt werden
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Mr. Coolness himself: Samuel L. Jackson
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Aber zurück auf den Court! Roger Federer und Novak Djokovic lieferten den Zuschauern ein unfassbares Match
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Aber zurück auf den Court! Roger Federer und Novak Djokovic lieferten den Zuschauern ein unfassbares Match
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Im ersten Satz ließ keiner einen Breakball zu. Erst im Tie-Break fiel die Entscheidung - zugunsten eines gelenkigen Federers
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Im ersten Satz ließ keiner einen Breakball zu. Erst im Tie-Break fiel die Entscheidung - zugunsten eines gelenkigen Federers
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Auch Boris Becker hielt es in der Folgezeit nicht mehr auf den Sitzen, denn...
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...der Djoker fightete sich auf allen Vieren zurück ins Match und schnappte sich Satz zwei und drei
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...der Djoker fightete sich auf allen Vieren zurück ins Match und schnappte sich Satz zwei und drei
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Das Ende? Von wegen! Nach einem Championship Point für Djokovic rettete sich Federer in den Fünften. Es war einfach nur episch
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Das Ende? Von wegen! Nach einem Championship Point für Djokovic rettete sich Federer in den Fünften. Es war einfach nur episch
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Ein Hauch von Becker-Hecht? Vielleicht auch deswegen hatte Djokovic am Ende die Nase vorne und...
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...gewann zum zweiten Mal in seiner Karriere Wimbledon. Zum Abschluss gab's natürlich ein Küsschen für den Pokal
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...gewann zum zweiten Mal in seiner Karriere Wimbledon. Zum Abschluss gab's natürlich ein Küsschen für den Pokal
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Tag 12: Am Ende der Partie durfte Petra Kvitova ihren zweiten Wimbledon-Titel feiern
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Tag 12: Am Ende der Partie durfte Petra Kvitova ihren zweiten Wimbledon-Titel feiern
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Ihre Kontrahentin aus Kanada trauerte derweil der vergebenen Chance nach
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Ihre Kontrahentin aus Kanada trauerte derweil der vergebenen Chance nach
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Von Anfang an präsentierte sich Kvitova dominant und sorgte bei Bouchard für mächtig Druck
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Von Anfang an präsentierte sich Kvitova dominant und sorgte bei Bouchard für mächtig Druck
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Zwar gab die 20-Jährige alles, fand jedoch nie in die Begegnung
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Zwar gab die 20-Jährige alles, fand jedoch nie in die Begegnung
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Nach nur 55 Minuten war die Entscheidung gefallen und die Kanadierin konnte ihre Gegnerin nur noch fair gratulieren
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Nach nur 55 Minuten war die Entscheidung gefallen und die Kanadierin konnte ihre Gegnerin nur noch fair gratulieren
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Auch im Doppel der Damen wurde das Finale ausgespielt: Der Titel ging Sara Errani (r.) und Roberta Vinci
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Auch im Doppel der Damen wurde das Finale ausgespielt: Der Titel ging Sara Errani (r.) und Roberta Vinci
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Tag 11: Locker vor dem großen Finale: Eugenie Bouchard spielt auf dem Weg zum Training
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Tag 11: Locker vor dem großen Finale: Eugenie Bouchard spielt auf dem Weg zum Training
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An dieser Stelle: Danke, liebe Kollegen für die tollen Bilder von Eugenie Bouchard!
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An dieser Stelle: Danke, liebe Kollegen für die tollen Bilder von Eugenie Bouchard!
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Chill-Faktor: Vor den Halbfinale-Duellen entspannen die Fans vor dem Centre Court
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Chill-Faktor: Vor den Halbfinale-Duellen entspannen die Fans vor dem Centre Court
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Gut gelaunt trotz Aus: Maria Sharapova drückt ihrem Freund Grigor Dimitrov die Daumen
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Gut gelaunt trotz Aus: Maria Sharapova drückt ihrem Freund Grigor Dimitrov die Daumen
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Musste sich strecken: Novak Djokovic forderte Grigor Dimitrov alles ab
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Musste sich strecken: Novak Djokovic forderte Grigor Dimitrov alles ab
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Kommunikation ist alles! Im Doppel wurden die Final-Paarungen gesucht
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Kommunikation ist alles! Im Doppel wurden die Final-Paarungen gesucht
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Boris Becker musste lange um den Finaleinzug seines Schützlings bangen
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Boris Becker musste lange um den Finaleinzug seines Schützlings bangen
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Djokovics Gegner Grigor Dimitrov streckte sich letzlich vergebens
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Djokovics Gegner Grigor Dimitrov streckte sich letzlich vergebens
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Der Meister der "durchzechten" Nächte, Bradley Cooper, war auch anwesend
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Der Meister der "durchzechten" Nächte, Bradley Cooper, war auch anwesend
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Sonnenschutz - Marke - "Eigenbau-Djoker"
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Sonnenschutz - Marke - "Eigenbau-Djoker"
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Roger Federer stand nach drei Sätzen im Finale
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Roger Federer stand nach drei Sätzen im Finale
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Der Schweizer drehte in seinem Match ordentlich auf
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Der Schweizer drehte in seinem Match ordentlich auf
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Milos Raonic hielt zwar mit, schaffte es aber letzlich nicht
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Milos Raonic hielt zwar mit, schaffte es aber letzlich nicht
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Fair geht vor
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Fair geht vor
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Tag 10: Warmup bei Eugenie Bouchard - klar, das Halbfinale steht an
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Tag 10: Warmup bei Eugenie Bouchard - klar, das Halbfinale steht an
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Oscar-Preisträger Colin Firth war ebenfalls mit von der Partie
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Oscar-Preisträger Colin Firth war ebenfalls mit von der Partie
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Zunächst sahen Firth und die anderen das Match zwischen Petra Kvitova und Lucie Safarova
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Zunächst sahen Firth und die anderen das Match zwischen Petra Kvitova und Lucie Safarova
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Die Außenseiterin fightete vor allem im ersten Satz, zog aber doch den kürzeren
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Die Außenseiterin fightete vor allem im ersten Satz, zog aber doch den kürzeren
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Die beiden Tschechinnen konnten sich trotzdem zu einem starken Match gratulieren
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Die beiden Tschechinnen konnten sich trotzdem zu einem starken Match gratulieren
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"Big Bob" aka Boris Becker war derweil auch am Start. Im Training mit Schützling Djokovic natürlich
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"Big Bob" aka Boris Becker war derweil auch am Start. Im Training mit Schützling Djokovic natürlich
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Dann stand die zweite Partie des Tages an - Simona Halep (l.) gegen Eugenie Bouchard
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Dann stand die zweite Partie des Tages an - Simona Halep (l.) gegen Eugenie Bouchard
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Die Rumänin verletzte sich allerdings früh in der Partie am Knöchel. Trotzdem war es spannend
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Die Rumänin verletzte sich allerdings früh in der Partie am Knöchel. Trotzdem war es spannend
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Am Ende gewann Bouchard und zog damit ins Finale ein
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Am Ende gewann Bouchard und zog damit ins Finale ein
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Tag 9: Schönes Wetter, schönes Tennis - das lässt sich Edelfan Hugh Grant (l.) nicht entgehen
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Tag 9: Schönes Wetter, schönes Tennis - das lässt sich Edelfan Hugh Grant (l.) nicht entgehen
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Den Anfang auf dem Center Court machten Lisicki und Halep
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Den Anfang auf dem Center Court machten Lisicki und Halep
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Wobei die Rumänin sich den Sieg nach nicht einmal einer Stunde sicherte
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Wobei die Rumänin sich den Sieg nach nicht einmal einer Stunde sicherte
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Auch Angie Kerber schied im Viertelfinale aus
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Auch Angie Kerber schied im Viertelfinale aus
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Denn Eugenie Bouchard war am Ende doch um einiges stärker
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Denn Eugenie Bouchard war am Ende doch um einiges stärker
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Dann das Highlight des Tages (zumindest für die Briten): Murray gegen Dimitrov
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Dann das Highlight des Tages (zumindest für die Briten): Murray gegen Dimitrov
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Das ließen sich auch die Royals nicht nehmen
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Das ließen sich auch die Royals nicht nehmen
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Sie sahen allerdings eine Niederlage des Publikumslieblings Murray, der gegen Dimitrov unterging
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Sie sahen allerdings eine Niederlage des Publikumslieblings Murray, der gegen Dimitrov unterging
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Auf den wartet im Halbfinale nun Novak Djokovic, der gegen Marin Cilic gerade so durchkam
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Auf den wartet im Halbfinale nun Novak Djokovic, der gegen Marin Cilic gerade so durchkam
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Der Traum geht weiter! Roger steht im Halbfinale - Fedex besiegte Stan in vier Sätzen
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Der Traum geht weiter! Roger steht im Halbfinale - Fedex besiegte Stan in vier Sätzen
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Milos Raonic beendete im Viertelfinale das Tennismärchen von Nick Kyrgios, der am Vortag noch Rafa Nadal ausgeschaltet hatte
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Milos Raonic beendete im Viertelfinale das Tennismärchen von Nick Kyrgios, der am Vortag noch Rafa Nadal ausgeschaltet hatte
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Tag 8: So bedrohlich die Kulisse zunächst auch wirken mochte, es gab am Dienstag endlich wieder Tennis en masse
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Tag 8: So bedrohlich die Kulisse zunächst auch wirken mochte, es gab am Dienstag endlich wieder Tennis en masse
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Der Support für den Japaner Kei Nishikori war zwar durchaus vorhanden...
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Der Support für den Japaner Kei Nishikori war zwar durchaus vorhanden...
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...allerdings half gegen einen überragenden Milos Raonic keine Unterstützung der Welt
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...allerdings half gegen einen überragenden Milos Raonic keine Unterstützung der Welt
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Auf dem Centre Court lieferten sich Angelique Kerber und Maria Sharapova einen wahren Krimi
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Auf dem Centre Court lieferten sich Angelique Kerber und Maria Sharapova einen wahren Krimi
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Mit dem besseren Ende für die Deutsche. Für die French-Open-Siegerin ist damit bereits Schluss
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Mit dem besseren Ende für die Deutsche. Für die French-Open-Siegerin ist damit bereits Schluss
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Roger Federer hatte gegen Tommy Robredo sogar Zeit für die eine oder andere Showeinlage
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Roger Federer hatte gegen Tommy Robredo sogar Zeit für die eine oder andere Showeinlage
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Die größte Sensation gab's kurz vor Feierabend: Rafael Nadal scheiterte an Nick Kyrgios und muss bereits im Achtelfinale seine Koffer packen
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Die größte Sensation gab's kurz vor Feierabend: Rafael Nadal scheiterte an Nick Kyrgios und muss bereits im Achtelfinale seine Koffer packen
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Nick wer? Der 19-Jährige Wild-Card-Spieler aus Australien belegt in der Weltrangliste den 144. Platz - blieb gegen den Routinier aber cool und konnte sein Glück kaum fassen
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Nick wer? Der 19-Jährige Wild-Card-Spieler aus Australien belegt in der Weltrangliste den 144. Platz - blieb gegen den Routinier aber cool und konnte sein Glück kaum fassen
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Tag 7: Wir präsentieren einen der Hauptdarsteller. Mal wieder. Leider. Der gute, alte Regenschirm, denn auch...
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Tag 7: Wir präsentieren einen der Hauptdarsteller. Mal wieder. Leider. Der gute, alte Regenschirm, denn auch...
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...am zweiten Montag spielte das Wetter nur gelegentlich mit. Den Spaß ließen sich die Zuschauer trotzdem nicht verderben
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...am zweiten Montag spielte das Wetter nur gelegentlich mit. Den Spaß ließen sich die Zuschauer trotzdem nicht verderben
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Und zu irgendetwas muss das teure Dach auf dem Centre Court ja auch zu gebrauchen sein
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Und zu irgendetwas muss das teure Dach auf dem Centre Court ja auch zu gebrauchen sein
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Apropos Centre Court: Dort spielte Andy Murray. Und das bedeutete auch: Bühne frei für Sweetheart Kim Sears
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Apropos Centre Court: Dort spielte Andy Murray. Und das bedeutete auch: Bühne frei für Sweetheart Kim Sears
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Jim Parsons war auch wieder vor Ort und bejubelte den Sieg von Eugenie Bouchard
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Jim Parsons war auch wieder vor Ort und bejubelte den Sieg von Eugenie Bouchard
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Das Lisicki-Grinsen war ebenfalls zu sehen. Die Deutsche bezwang Ana Ivanovic
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Das Lisicki-Grinsen war ebenfalls zu sehen. Die Deutsche bezwang Ana Ivanovic
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Selbst an seinem freien Tag war Roger Federer für das eine oder andere FedEx-Selfie zu haben
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Selbst an seinem freien Tag war Roger Federer für das eine oder andere FedEx-Selfie zu haben
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Ein lächelnder Sir Alex Ferguson? So was gibt's auch nur während Wimbledon
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Ein lächelnder Sir Alex Ferguson? So was gibt's auch nur während Wimbledon
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"Der wichtigste Moment meiner Karriere"

Zur Jahresmitte 2013 kam nichts von alleine. Halep rangierte auf Platz 57 der Weltrangliste und tangierte einen kritischen Punkt. Die Leistung hinkte den Ansprüchen hinterher, zuallererst ihren eigenen. Von Januar bis April gewann sie nur einmal zwei Matches am Stück.

Dann der Kaltstart. Zwischen Mai und Dezember entschied die Rumänin sechs Wettbewerbe für sich. Nürnberg, Hertogenbosch, Budapest, New Haven, Moskau, Sofia. Und natürlich: Rom, Radwanska. Ein Sieg, der böse Geister vertrieb. Oder wie Halep es formuliert: "Der wichtigste Moment meiner Karriere!"

Rückblickend streicht die Rumänin nicht den ersten Triumph in Deutschland heraus; sie nennt eine Niederlage vom Mai 2013, die Erstrundenpleite von Madrid. Gegen Lourdes Dominguez Lino verlor Halep in drei Sätzen, doch das Ausscheiden sollte ausschlaggebend sein. "Es war ein unglaubliches Match für mich, ich spielte drei Stunden, und danach fühlte ich, auf diesem Niveau bestehen zu können."

Als Halep flügge wurde

Der Makel der Grand Slams aber haftete ihr an. Regelmäßiges wie zeitiges Scheitern war auch der Grund, warum die 22-Jährige nicht recht auf dem öffentlichen Radar blinkte. Halep hat ein sanftes Gespür, sie stellt sich auch unangenehmen Entscheidungen. Ende 2013 schottete sie sich ab, weil sie merkte, dass frische Reize notwendig sind, um besser zu werden. Noch besser.

"Ich war zu einhundert Prozent von Rumänien geformt, deshalb wollte ich eine Veränderung", betont Halep. Anstelle ihres Landsmanns Adrian Marcu engagierte sie Vim Fissette als neuen Coach, einen Belgier, der bereits Kim Clijsters und Sabine Lisicki trainiert hatte. Und es wäre keine Mutprobe, wenn das Risiko nicht gestreift würde.

Heuer gewann Halep zwei weitere Turniere, Doha und Bukarest. Die magere Major-Bilanz wertete sich dramatisch auf, wie ein gelöster Knoten im Spannungsbogen: Viertelfinale bei den Australian Open, Halbfinale in Wimbledon, Endspiel bei den French Open.

Eine vergebene Chance

Trend

Wer gewinnt die US Open 2014?

Serena Williams
Maria Sharapova
Simona Halep
Eugenie Bouchard
Ana Ivanovic
Angelique Kerber
eine andere Spielerin

In Roland Garros wurde die junge Dame an ein Kapitel erinnert, das ihren Aufstieg erleichtert hatte. Als Teenager litt Halep an ständigen Rückenschmerzen - eine Folge ihrer Oberweite. Vor fünf Jahren wurde die damals 17-Jährige von einer Last befreit, im wörtlichen wie übertragenen Sinne.

"Ich habe mir meine Oberweite nicht verkleinern lassen, weil die Leute vorher mehr über meinen Busen als über mein Tennis gesprochen haben. Das hat mich nicht gestört. Aber die Brüste waren derart schwer, dass das zusätzliche Gewicht meine Reaktion verlangsamte", meinte sie und erklärte unverblümt: "Ich hätte mich auch operieren lassen, wenn ich keine Sportlerin wäre."

Coach Fissette wirbt um Verständnis, sogar in Belgien, sagt er, sei Haleps Oberweite diskutiert worden. "Deshalb war sie berühmt. Hoffen wir, dass sie bald einen Grand Slam gewinnt, dann fangen die Leute an, über Tennis zu reden."

"Das ist meine persönliche Sache"

Halep gewann nicht. Sie unterlag Maria Sharapova im Finale der French Open, doch nicht alle Beobachter konzentrierten sich auf den Sport. Als ein Journalist den Bann der Indiskretion brach und Halep auf ihre Brust-OP ansprach, reagierte diese barsch: "Wenn Sie etwas über Tennis fragen wollen, gerne, aber dieses Problem, das ich hatte, das ist meine persönliche Sache."

Tatsächlich böte das Tennis genug Themen. Die nächste Generation steht parat, die Generation der Eugenie Bouchard (20), der Elina Svitolina (19) und der Simona Halep. Am 11. August wurde die 22-Jährige zur Nummer zwei der Welt, lediglich Serena Williams thront über ihr, wenn auch mit Respektabstand. Bis dato gab es 21 Weltranglistenführende. Eine Rumänin war nicht dabei.

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Vorbilder Hagi und Henin

Halep stammt aus Constanta, ihr erstes Idol war Gheorghe Hagi, der beste Fußballer, den die Nation jemals hervorbrachte. Auch ihr Vater war aktiv, beim Klub Sageata Stejaru. Trainer Fissette sagt, sie habe "Fußballer-Beine, sie ist schnell, gewandt, ausbalanciert."

Mit vier griff Simona zum Tennisschläger, mit 16 verließ sie Constanta. "Wir hatten dort nicht viele Trainer, und irgendwann wäre es unsinnig gewesen, zu bleiben", sagt sie. Das nächste Ziel hieß Bukarest.

Halep entwickelte sich zu einer Spielerin mit breitgefächertem Handwerkszeug. Serena Williams preist ihre "Power beim Aufschlag" an, sie selbst benutzt das Adjektiv "aggressiv" und orientiert sich an Justine Henin. Beide sind klein, flink, wendig, mit gewitzten und durchaus gewagten Angriffsschlägen. Halep versteht es, vom Verteidigungsmodus in die Offensive zu schalten, aber ihr Repertoire ist nicht eindimensional ausgelegt; es enthält Variabilität und Facettenreichtum, mehr Optionen und, ganz wichtig, weniger Druck.

Sehnsucht: Nummer eins

Tennis ist eine diffizile Sportart, ungemein fordernd für Körper und Geist. Ein Aspekt bedingt den andern, und Haleps neu erlangte Gelassenheit hat ihren Auftritten deutlich Stabilität verliehen. Es ist die Konstanz des Komplettpakets.

"Ich spiele heute so wie im Junioren-Bereich", sagt sie, mit Vertrauen in sich und einer mentalen Ebene, die im Lot pendelt. Häufig verändern Nuancen das Gesamtkunstwerk, speziell im Tennis, denn eigentlich ist Simona Halep noch immer die unscheinbare, häufig übersehene, zierliche und doch kraftvolle Athletin. Obwohl sie niemals die physische Wucht der Kategorie Williams, Li Na oder Victoria Azarenka erreichen wird, verteilen sich auf 168 Zentimetern pure Dynamik, Ausdauer und eine Portion Erfahrung.

Jetzt wartet Haleps Lieblingsbelag, der Hartplatz bei den US Open. Wieder flimmert so eine Endstation, diesmal nicht Radwanska in Rom, sondern die Endstation Sehnsucht: Nummer eins werden. Bei "asapsports.com" schildert die Rumänin ihren Gemütszustand: "Die Leute erkennen mich auf der Straße, sie gratulieren mir und wünschen mir Glück. Ich genieße das, weil es der beste Abschnitt meines Lebens ist."

Mal sehen, was "die Leute" einmal über die US Open des Jahrgangs 2014 erzählen. Und wie sich die Geschichte - rückblickend - in den Kontext einordnen wird.

Simona Halep im Steckbrief

Johannes Mittermeier

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