Deutsche Meisterschaften in Berlin

Biedermann und Koch im Mittelpunkt

SID
Dienstag, 03.05.2016 | 13:34 Uhr
Für Paul Biedermann sind es die letzten deutschen Meisterschaften
© getty
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Paul Biedermann geht zum letzten Mal an den Start, Marco Koch will seine starke Form bestätigen: Bei den 128. deutschen Meisterschaften der Schwimmer ab Donnerstag in Berlin stehen der Weltrekordler und der Weltmeister im Mittelpunkt - und der Fokus richtet sich auf Rio.

Wegen ihrer Medaillen bei der WM 2015 sind die beiden größten Hoffnungsträger für die Olympischen Spiele vornominiert, alle anderen müssen im Europa-Sportpark die Normen knacken.

"Ein bisschen stärker als letztes Jahr" fühlt sich Koch, "ich habe gut durchtrainiert und war nie krank", sagte der Darmstädter dem SID. Schon zweimal ist der 26-Jährige in dieser Saison schneller als bei seinem WM-Triumph von Kasan über 200 m Brust geschwommen, die Weltrangliste führt er mit 2:07,69 Minuten und deutlichem Vorsprung an: "Ich habe mich auch gewundert, dass da noch keiner rangekommen ist."

Biedermann dagegen wird auf seiner Paradestrecke 200 m Freistil nicht unter den Top 20 geführt. "Das ist für mich kein Grund zur Sorge", sagte der 29-Jährige, der nach Olympia seine Karriere beendet, dem SID. In Berlin will der Hallenser der Konkurrenz aber ein Signal senden: "International sind schon sehr starke Sachen vergelegt worden, da möchte ich in nichts nachstehen."

Kampf um Rio

Koch und Biedermann müssen lediglich Platz eins oder zwei belegen, alle anderen Olympiakandidaten müssen auf dem Weg nach Rio auch noch zweimal vorgegebene Richtzeiten erreichen: bei der DM in Berlin sowie bei der Mare Nostrum Tour im Juni oder den German Open in Berlin (5. bis 8. Juli) - jeweils im Vor- und Endlauf.

Bundestrainer Henning Lambertz rechnet mit "22 bis 25 Einzelstartern" in Rio, inklusive der Staffeln soll das Olympia-Team rund 30 Athleten umfassen. Sorgen bereitet der London-Vierte Steffen Deibler, in der Vergangenheit immer einer der Vorschwimmer. Wie schon im Vorjahr ist der Hamburger wegen Krankheit im Trainingsrückstand. "Er muss sich erstmal qualifizieren, das wird nicht einfach", sagte Lambertz.

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