Dopingkontrollen in Russland

Mutko: Freier Zugang für Kontrolleure

SID
Donnerstag, 16.06.2016 | 15:10 Uhr
Witali Mutko hat Doping-Kontrolleuren freien Zugang versprochen - unter Bedingungen
© getty
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Russlands Sportminister Witali Mutko hat internationalen Doping-Kontrolleuren freien Zugang zu allen Städten des Landes zugesagt - sie sollen staatliche Stellen aber rechtzeitig informieren.

"Wenn Doping-Kontrolleure Hilfe von der Regierung brauchen, sollen sie uns Bescheid sagen", sagte Mutko der Nachrichtenagentur Interfax: "Wir werden alles Mögliche tun, damit Kontrolleure jede Stadt besuchen können. Sie müssen uns nur informieren - aber wartet damit nicht bis zur letzten Minute!"

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Ein Grundsatz eines erfolgreichen Anti-Doping-Kampfes ist die Möglichkeit, ohne jegliche Vorankündigung jederzeit kontrollieren zu können.

Zudem erklärte Mutko, dass Russland alle vom Weltverband IAAF geforderten Bedingungen zur Wiederaufnahme des suspendierten nationalen Leichtathletik-Verbandes RUSAF erfüllt habe. "Am Ende des Tages sind wir allem nachgekommen, was man von uns gefordert hat. Alle Athleten werden kontrolliert, stehen unter Kontrolle", sagte der 57-Jährige. Die IAAF entscheidet am Freitag in Wien über eine Wiederaufnahme oder eine weiterführenden Ausschluss der Russen, der zu einem Olympia-Aus führen könnte.

Ein Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur hatte am Mittwoch gravierende Mängel im russischen Anti-Doping-Kampf offenbart und die Glaubwürdigkeit der dortigen Reformbemühungen massiv in Zweifel gezogen. So hätten zwischen dem 15. Februar und dem 29. Mai dieses Jahres insgesamt 736 geplante Dopingkontrollen aus verschiedenen Gründen nicht umgesetzt werden können. Häufig würden etwa militärische Einrichtungen als Aufenthaltsort angegeben, zu denen der Zutritt nur mit einer Sondergenehmigung möglich sei. Kontrolleure seien zudem von Geheimdienstagenten eingeschüchtert und bedroht worden.

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