Mittwoch, 27.01.2016

Nach Doping-Enthüllungen in der Leichtathletik

DOSB senkt 17 Normen für Rio

Nach den Doping-Skandalen in der internationalen Leichtathletik hat der DOSB 17 der 43 Einzelnormen für die deutschen Leichtathleten vor den Spielen in Rio gesenkt. Einem entsprechenden Antrag des deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) stimmte der DOSB-Vorstand bei einer Sitzung am Dienstagabend zu.

Der DOSB senkt 17 Leichtathletik-Normen für Rio
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Der DOSB senkt 17 Leichtathletik-Normen für Rio

"Für uns zeigt sich immer mehr, dass das statistische Material, auf das wir zur Entwicklung der Normen zurückgegriffen haben, in hohem Maße belastet, also nicht manipulationsfrei war und ist", hatte DLV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen über den Antrag gesagt. Vor allem in den Laufdisziplinen wurden die Normen nun gesenkt.

Möglich wurde die nationale Absenkung der Olympia-Normen, weil der Weltverband IAAF nach den Doping-Enthüllungen Ende November 17 Richtwerte für Rio entschärft hatte.


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