Donnerstag, 05.02.2015

Hallen-WM in Leipzig

Deutsche Teams im Viertelfinale

Die deutschen Teams sind bei der Hallen-Weltmeisterschaft in Leipzig als Titelverteidiger im Gleichschritt vorzeitig ins Viertelfinale eingezogen. Die Frauen gewannen nach zwei Siegen zum Auftakt am Donnerstag auch gegen die Ukraine mit 6:3 (3:1) sowie gegen Österreich mit 10:1 (5:1). Die Männer setzten sich 8:4 (4:1) gegen Tschechien durch und gewannen am Abend gegen den punktgleichen Verfolger Österreich 5:4 (3:0). Der Gruppensieg ist dem Olympiasieger nur noch über die Tordifferenz zu nehmen.

Moritz Fürste traf beim Sieg gegen Tschechien einmal
© getty
Moritz Fürste traf beim Sieg gegen Tschechien einmal

Im abschließenden Gruppenspiel gegen das ebenfalls verlustpunktfreie Australien reicht den deutschen Frauen am Freitag (11.30 Uhr) bereits ein Unentschieden zum Gruppensieg. Auch die Männer treffen zum Abschluss der Gruppenphase auf Australien (15.15 Uhr) und können mit einem Remis den ersten Platz endgültig perfekt machen. Das Viertelfinale der Frauen findet am Freitag statt, die Männer sind am Samstag an der Reihe.

Gegen die Ukraine eröffnete Katharina Windfeder (9.) den Torreigen für den Titelverteidiger. Spielführerin Katharina Otte (17.) und erneut Windfeder (19.) erhöhten jeweils per Strafecke. Kristina Hillmann (23.), Lydia Haase (38.) und Luisa Steindor (40.) sorgten dann in der zweiten Halbzeit für den überzeugenden Sieg. Im einseitigen zweiten Spiel Österreich trug sich Haase gar dreimal in die Torschützenliste (34., 35., 38.) ein, Torjägerin Hillmann (5., 33.) war zweimal erfolgreich.

Männer mit Comeback

Die Männer, die in Leipzig von Stefan Kermas trainiert werden, mussten gegen Tschechien zunächst einen Rückstand aufholen, doch Timm Herzbruch (5.), Moritz Fürste (11.), Alexander Otte (14.) und Tobias Hauke (16.) brachten den Olympiasieger auf die Siegerstraße. Nach der Pause waren erneut Otte (23./30.), Thilo Stralkowski (27./29.) und Hauke (40.) erfolgreich.

Gegen Österreich lag Deutschland bereits 4:0 in Front, geriet aber in der Schlussphase ins Wanken. Der frühere Welthockeyspieler Fürste war als zweifacher Torschütze der auffälligste Akteur.


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