Basketball

Rasta Vechta trennt sich von Machado

SID
Scott Machado muss Rasta Vechta verlassen

Rasta Vechta hat auf die Talfahrt in der BBL reagiert und personelle Konsequenzen gezogen. Wie die Niedersachsen am Montag mitteilten, hat sich der Klub mit sofortiger Wirkung von Spielmacher Scott Machado (26/USA) getrennt und sucht nun mitten im Abstiegskampf einen neuen Point Guard.

Geschäftsführer Stefan Niemeyer kritisierte Machados Einstellung in aller Deutlichkeit: "Wer mit Kopf, Herz und Beinen nicht bei Rasta ist, wer sich auch und gerade für unsere fantastischen Fans nicht, mit Verlaub, den Allerwertesten aufreißt, wer nur auf seine eigenen Statistiken schaut oder sich in den Top 10 des Spieltages wiederfinden will, der hat in Vechta nichts verloren."

Trainer Andreas Wagner äußerte sich ähnlich: "Wir haben einfach Defizite in Defense wie Offense, die wir uns so in der Liga nicht erlauben können. Für unser Team geht es darum, Siege einzufahren. Persönliche Interessen dürfen dieses Ziel nicht gefährden." Niemand suche Mitten in der Saison einen neuen Spielmacher, so Wagner weiter: "Aber wir mussten jetzt handeln. Und lieber kämpfe ich als Coach gemeinsam mit den Spielern, die vollends bei der Sache sind, als dass wir halbherzig Spiele hergeben."

Vechta schwebt mit nur einem Sieg aus zwölf Spielen als Tabellen-17. in akuter Abstiegsgefahr.

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