Sonntag, 27.10.2013

Nach Gewichtheber-WM in Breslau

Caruso zieht positives Fazit

Gewichtheber-Bundestrainer Oliver Caruso hat zum Ende der WM in Breslau ein positives Fazit gezogen. Die vier deutschen Starter reichten mit ihren Leistungen zwar nicht an die Weltspitze heran, verbuchten jedoch zahlreiche persönliche Bestmarken für sich.

Bei der WM in Breslau zeigte das deutsche Team zufriedenstellende Leistungen
© getty
Bei der WM in Breslau zeigte das deutsche Team zufriedenstellende Leistungen

"Ich bin zufrieden, wie es gelaufen ist. Vom Ergebnis her war nicht mehr zu erwarten. Schade, dass am Ende keine Top-Ten-Platzierung herausgekommen ist", sagte Caruso.

Robert Joachim (Berlin/69 kg), Jakob Neufeld (Obrigheim/77 kg), Michael Müller (Berlin/85 kg) und Robert Oswald (Frankfurt/Oder/94 kg) hatten in den schwächer eingestuften B-Gruppen einen insgesamt positiven Eindruck hinterlassen. "Die Athleten aus der zweiten Reihe haben ihre Chance genutzt und sich weiterentwickelt", sagte Caruso.

Die WM hatte für das deutsche Team ohne die fünf Olympia-Starter von London 2012 unter denkbar schlechten Voraussetzungen stattgefunden. Nach dem Karriereende von Peking-Olympiasieger Matthias Steiner musste Caruso auch auf die verletzten Almir Velagic (Meniskusprobleme) und Jürgen Spieß (Hüftprobleme) verzichten.

Zudem fehlten Julia Rohde (Görlitz) und Christin Ulrich (Leimen), die ihre Laufbahn nach London ebenfalls beendet hatte. Die Görlitzerin Rohde hatte sich zuletzt verstärkt auf ihre Ausbildung konzentriert und ihr Trainingspensum deutlich zurückgefahren.


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