Freitag, 29.01.2016
HANDBALL-EMEINZELKRITIKAllstars, Bad Boys
und der Flitzer
HANDBALL-EMKommentarDer Siegeszug des
kleinen Generals
HANDBALL-EMDHB vs. ESP Nachbericht"Weil sie Arschlöcher
waren"
HANDBALL-EMStorify"Gott und die
Welt entfällt"
HANDBALL-EMDiashow WolffChuck wer? Hier
kommt Wolff
HANDBALL-EMDHB vs. ESP AnalyseDHB-Bubis sind
Europameister!
HANDBALL-EMAlles zum FinaleNoch einmal
Helden sein
HANDBALL-EMPekeler-Interview"Sind geil darauf,
Abwehr zu spielen"
HANDBALL-EMDiashowDHB: Die großen
Turniere seit 2007
HANDBALL-EMDHB vs. NOR NachberichtDank Sofa-Held
im Wunderland
HANDBALL-EMDHB vs. NOR AnalyseFinale! DHB-Märchen
geht weiter
HANDBALL-EMHead-to-Head DHB - NOREin superenges
Höschen
HANDBALL-EMSchmidt-Interview"Nicht in Krakau, um
Vierter zu werden"
HANDBALL-EMDHB vs. DEN Nachbericht"Crazy, ihr
Freaks!"
HANDBALL-EMDHB vs. DEN AnalyseHALBFINALE! DHB
schafft Sensation
HANDBALL-EMTalk mit Wislander & Jacobsen"Deutschland braucht
magischen Abend"
HANDBALL-EMZwei Wege ins HalbfinaleDeutschland kommt
weiter, wenn...
HANDBALL-EMKohlbacher-Interview"Wir müssen die
Dänen weghauen"
HANDBALL-EMDHB vs. RUS NachberichtZwischen Schock
und Trotz
HANDBALL-EMDHB vs. RUS AnalyseKrimi! DHB-Team
knackt auch Russland
HANDBALL-EMWiede-Interview"Dagur tut dem
Handball einfach gut"
HANDBALL-EMDHB vs. HUN NachberichtHibbeliger Marsch
in die Weltspitze
Handball-EMDHB vs HUN AnalyseDHB-Team überrennt
desolate Ungarn
HANDBALL-EMHauptrunden-CheckDrei Gipfel auf dem
Weg nach Krakau
HANDBALL-EMDHB - SLO NachberichtDagurs Grünschnäbel
im Aggro-Modus
HANDBALL-EMDHB - SLO AnalyseGanz souverän!
DHB-Team weiter
HANDBALL-EMWeinhold-Interview"Hätten fast in den
Fernseher gebissen"
HANDBALL-EMDHB vs. SWE NachberichtWer hat Angst
vorm bösen Wolff?
HANDBALL-EMDHB vs. SWE AnalyseComeback-Krimi!
DHB-Team siegt
HANDBALL-EMTagebuch, Teil 1"Mit mir nicht,
Freundchen"
HANDBALL-EMLichtlein-Interview"Zieh mein Ding so
durch wie immer"
HANDBALL-EMDHB vs ESP NachberichtEin Mutmacher zum
Doppelschlag
HANDBALL-EMDHB vs. ESP AnalyseAuftaktpleite für
Deutschland
HANDBALL-EMRoundupAlle Spiele, Gruppen
und Topscorer
HANDBALL-EMPower RankingIt's time for
Danish Dynamite
HANDBALL-EMRoggisch-Interview"Jungs kommen auf
dem Zahnfleisch daher"
HANDBALL-EMDHB-KadercheckJung, fähig -
und erfolgreich?
HANDBALL-EMPolen vor Heim-EMEin Traum in
Weiß und Rot

Norwegen - Deutschland 33:34 n.V.

Finale! DHB-Märchen geht weiter

Das ist so unfassbar! Deutschland steht bei der EM in Polen im Endspiel. Die Mannschaft von Bundestrainer Dagur Sigurdsson setzte sich im Halbfinale in Krakau in einer dramatischen Partie mit 34:33 (27:27/14:13) nach Verlängerung gegen Norwegen durch und trifft am Sonntag im Finale auf Spanien (17.30 Uhr im LIVETICKER), das Kroatien mit 33:29 (18:14) bezwang. Kai Häfner erzielte fünf Sekunden vor dem Ende das goldene Tor. Allerdings legte Norwegen nach dem Spiel Protest ein.

Das DHB-Team steht im Finale der Handball-EM
© getty
Das DHB-Team steht im Finale der Handball-EM

Durch den sechsten Sieg in Serie steht Deutschland nicht nur vor dem zweiten EM-Titel (der erste und letzte gelang 2004 in Slowenien im Endspiel gegen den Gastgeber) seiner Geschichte, sondern hat auch das Ticket für die Weltmeisterschaft in Frankreich im kommenden Jahr in der Tasche.

Sollte im Finale ein weiterer Sieg folgen, wäre das deutsche Team auch sicher für die Olympischen Spiele im Sommer in Rio de Janeiro qualifiziert.

Bester DHB-Werfer in der nur mäßig besuchten Tauron Arena war Tobias Reichmann mit zehn Treffern. Die weiteren Tore erzielten Kai Häfner, Julius Kühn (beide 5), Steffen Fäth (4), Hendrik Pekeler, Rune Dahmke (beide 3), Fabian Wiede (2), Martin Strobel und Erik Schmidt (beide 1).

Norwegen vs. Deutschland im BOXSCORE

Bei den Norwegern erwiesen sich Kristian Björnsen (8), Bjarte Myrhol und Magnus Jondal (beide 5) als beste Schützen.

Die Reaktionen:

Dagur Sigurdsson: "Das war ein Krimi. Das war Wahnsinn. Da war alles dabei. Wir sind an unsere Grenze gegangen."

Kai Häfner: "Wir haben versucht, die Zeit runterzuspielen. Irgendwie hatte ich zuletzt den Ball und ich habe nur versucht, ihn reinzumachen. Das hat geklappt."

Andreas Wolff: "Jeder hier will Europameister werden, jeder glaubt an sich. Egal, wer der Gegner ist. Wir gewinnen sowieso."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Spiel: Alles wie gehabt. Deutschland beginnt mit Wolff im Tor und Dahmke auf Linksaußen. Halblinks Fäth, in der Mitte Strobel und halbrechts Wiede bilden den Rückraum. Rechtsaußen spielt Reichmann und am Kreis Pekeler.

6.: Schade! Wiede spielt einen tollen Pass an den Kreis zu Pekeler. Der wird schwer von den Norwegern bedrängt, kommt aber zum Wurf. Doch Keeper Erevik ist zur Stelle und pariert. 3:2 führen die Skandinavier.

14.: Deutschland spielt 101 Sekunden in doppelter Überzahl und geht mit einem 2:0 da heraus. Der starke Reichmann (schon vier Tore) und Dahmke treffen - 7:5 für die Sigurdsson-Truppe.

26.: Die Deutschen sind zwischendurch auf vier Tore weg (9:5), lassen danach aber viele Möglichkeiten liegen und schießen den momentan starken Erevik warm. Dann geht es schnell und Myrhol steht frei. Der Kreisläufer macht das 12:12, Sigurdsson reagiert und nimmt die Auszeit.

30.: Pause in Krakau. Einige Minuten lang gerät das DHB-Team etwas ins Schwimmen. Durch zwei Buden in Folge reicht es trotzdem für eine Führung nach 30 Minuten - 14:13. Durchatmen, Freunde! Es bahnt sich wie erwartet ein Thriller an.

33.: Etwas holpriger Start des DHB-Teams in die zweite Hälfte. Es gibt Siebenmeter für die Norweger, Lichtlein ersetzt dabei Wolff. Björnsen führt aus und verwandelt humorlos. 16:16.

Die Gewinner der Handball-EM
1994, SCHWEDEN: Portugal lädt zur ersten EM - und der erste Titel geht an die Skandinavier! Der hier jubelnde Keeper Tomas Svensson schafft es sogar ins Allstar-Team
© getty
1/11
1994, SCHWEDEN: Portugal lädt zur ersten EM - und der erste Titel geht an die Skandinavier! Der hier jubelnde Keeper Tomas Svensson schafft es sogar ins Allstar-Team
/de/sport/diashows/handball-europameister-seit-1994/handball-europameisterschaft-em-seit-1994-titeltraeger.html
1996, RUSSLAND: Zweites Finale und der erste Triumph für Russland - Andrei Lawrow, seines Zeichens größter Titelsammer der Geschichte, darf sich in Spanien freuen
© getty
2/11
1996, RUSSLAND: Zweites Finale und der erste Triumph für Russland - Andrei Lawrow, seines Zeichens größter Titelsammer der Geschichte, darf sich in Spanien freuen
/de/sport/diashows/handball-europameister-seit-1994/handball-europameisterschaft-em-seit-1994-titeltraeger,seite=2.html
1998, SCHWEDEN: In Italien geht es für den späteren Sieger u.a. gegen Deutschland. Auch für Torwart Jan Holpert sind Schwedens Angreifer nicht zu stoppen
© getty
3/11
1998, SCHWEDEN: In Italien geht es für den späteren Sieger u.a. gegen Deutschland. Auch für Torwart Jan Holpert sind Schwedens Angreifer nicht zu stoppen
/de/sport/diashows/handball-europameister-seit-1994/handball-europameisterschaft-em-seit-1994-titeltraeger,seite=3.html
2000, SCHWEDEN: In Kroatien gibt es den nächsten Titel für die Gelben - Magnus Wislander wird bester schwedischer Werfer im Turnier
© getty
4/11
2000, SCHWEDEN: In Kroatien gibt es den nächsten Titel für die Gelben - Magnus Wislander wird bester schwedischer Werfer im Turnier
/de/sport/diashows/handball-europameister-seit-1994/handball-europameisterschaft-em-seit-1994-titeltraeger,seite=4.html
2002, SCHWEDEN: In der Heimat setzt sich Schweden zum vierten Mal die europäische Krone auf. Leidtragendes Opfer: Deutschland, das mit 31:33 den Kürzeren zieht
© getty
5/11
2002, SCHWEDEN: In der Heimat setzt sich Schweden zum vierten Mal die europäische Krone auf. Leidtragendes Opfer: Deutschland, das mit 31:33 den Kürzeren zieht
/de/sport/diashows/handball-europameister-seit-1994/handball-europameisterschaft-em-seit-1994-titeltraeger,seite=5.html
2004, DEUTSCHLAND: Besser machte es das DHB-Team zwei Jahre später. In Slowenien gibt's den ersten kontinentalen Erfolg für Schwarz-Rot-Gold
© getty
6/11
2004, DEUTSCHLAND: Besser machte es das DHB-Team zwei Jahre später. In Slowenien gibt's den ersten kontinentalen Erfolg für Schwarz-Rot-Gold
/de/sport/diashows/handball-europameister-seit-1994/handball-europameisterschaft-em-seit-1994-titeltraeger,seite=6.html
2006, FRANKREICH: Die nächsten Freudentränen gab es 2006 in Frankreich. Die Schweiz wird zum Ort der erfüllten Sehnsucht
© getty
7/11
2006, FRANKREICH: Die nächsten Freudentränen gab es 2006 in Frankreich. Die Schweiz wird zum Ort der erfüllten Sehnsucht
/de/sport/diashows/handball-europameister-seit-1994/handball-europameisterschaft-em-seit-1994-titeltraeger,seite=7.html
2008, DÄNEMARK: Die Norweger laden 2008 zum EM-Gipfel, den Dänemark zum ersten Mal für sich entscheidet
© getty
8/11
2008, DÄNEMARK: Die Norweger laden 2008 zum EM-Gipfel, den Dänemark zum ersten Mal für sich entscheidet
/de/sport/diashows/handball-europameister-seit-1994/handball-europameisterschaft-em-seit-1994-titeltraeger,seite=8.html
2010, FRANKREICH: Zum zweiten Mal hintereinander steht Kroatien im Finale, doch als Sieger gehen die Franzosen vom Feld. Austragungsland ist Österreich
© getty
9/11
2010, FRANKREICH: Zum zweiten Mal hintereinander steht Kroatien im Finale, doch als Sieger gehen die Franzosen vom Feld. Austragungsland ist Österreich
/de/sport/diashows/handball-europameister-seit-1994/handball-europameisterschaft-em-seit-1994-titeltraeger,seite=9.html
2012, DÄNEMARK: In den letzten Jahren etablierte sich ein fleißiges Sieger-Wechsel-Dich zwischen Frankreich und Dänemark. Mikkel Hansen kann 2012 dank eines Erfolgs über Ausrichter Serbien für Dänemark die Silberschale in den Himmel recken...
© getty
10/11
2012, DÄNEMARK: In den letzten Jahren etablierte sich ein fleißiges Sieger-Wechsel-Dich zwischen Frankreich und Dänemark. Mikkel Hansen kann 2012 dank eines Erfolgs über Ausrichter Serbien für Dänemark die Silberschale in den Himmel recken...
/de/sport/diashows/handball-europameister-seit-1994/handball-europameisterschaft-em-seit-1994-titeltraeger,seite=10.html
2014, FRANKREICH ...dann sind 2014 wieder die Franzosen dran, die in Dänemark den damaligen Titelträger aus der eigenen Halle feuern (41:32)
© getty
11/11
2014, FRANKREICH ...dann sind 2014 wieder die Franzosen dran, die in Dänemark den damaligen Titelträger aus der eigenen Halle feuern (41:32)
/de/sport/diashows/handball-europameister-seit-1994/handball-europameisterschaft-em-seit-1994-titeltraeger,seite=11.html
 

43.: Ganz wichtige Bude!!! Nach einem zwischenzeitlichen 17:19-Rückstand fangen sich die Deutschen wieder. Die norwegische Deckung steht, aber Nachrücker Kühn steigt einfach hoch und feuert den Ball in die Maschen. 19:19. Auf geht's, Jungs!

49.: Nervenschlacht in Krakau. Und was macht dieser Julius Kühn? Dem ist das alles völlig egal. Er steigt im Rückraum hoch, hält drauf und macht das Ding. 22:22.

55.: Die Spannung ist kaum noch zu ertragen, mittlerweile steht Lichtlein zwischen den Pfosten. Kühn traut sich einmal mehr und trifft. Allerdings übertreibt der junge Kerl jetzt auch hin und wieder und nimmt wilde Dinger. Es geht mit einem 26:26 in die letzten fünf Minuten. Geht das gut?

60.: VERLÄNGERUNG! 15 Sekunden vor dem Ende macht Dahmke über Linksaußen das 27:27. Das ist oft nicht hochklassig hier, aber sowas von dramatisch. Jetzt gibt es zwei Mal fünf Minuten extra.

65.: Die ersten fünf Minuten der Verlängerung sind durch. Und Deutschland führt mit 31:30. Häfner macht zwei Tore in Folge, im letzten Angriff agiert die DHB-Auswahl in Unterzahl, bleibt trotzdem geduldig und spielt Reichmann außen frei. Der Typ trifft heute einfach alles. Kämpfen, Jungs! Wir wollen ins Endspiel! Mittlerweile steht übrigens wieder Wolff für Lichtlein im Tor.

69.: Wiede macht aus dem Rückraum das 33:32, aber die Norweger kommen zum Ausgleich. Die letzte Minute steht an, Deutschland ist in Ballbesitz.

70.: Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!! Fünf Sekunden vor dem Ende geht Häfner durch und macht das Tor. Es ist vorbei. Deutschland siegt mit 34:33 und steht im Finale.

Der Star des Spiels: Tobias Reichmann. Spielte schon das ganze Turnier über sehr konstant und machte damit gegen Norwegen einfach weiter. Der Kielce-Profi verwandelte alle sieben Siebenmeter eiskalt und leistete sich im ganzen Spiel keinen einzigen Fehlwurf. Machte zwei Buden in der Verlängerung, war mit zehn Toren bester Werfer. Es geht einfach nicht besser!

Deutschland - Dänemark: Die besten Bilder
Sensation! Die DHB-Jungs krallen sich Dänemark und stehen im Halbfinale der Europameisterschaft in Polen
© getty
1/8
Sensation! Die DHB-Jungs krallen sich Dänemark und stehen im Halbfinale der Europameisterschaft in Polen
/de/sport/diashows/handball-europameisterschaft-dhb-spiele-deutschland/daenemark/deutschland-daenemark-beste-bilder-em-2016.html
Doch Deutschland hatte gegen die dänische Deckung zu Beginn seine Schwierigkeiten
© getty
2/8
Doch Deutschland hatte gegen die dänische Deckung zu Beginn seine Schwierigkeiten
/de/sport/diashows/handball-europameisterschaft-dhb-spiele-deutschland/daenemark/deutschland-daenemark-beste-bilder-em-2016,seite=2.html
Zudem brachte Superstar Mikkel Hansen die deutsche Abwehr mit sieben Treffern immer wieder ins Wanken
© getty
3/8
Zudem brachte Superstar Mikkel Hansen die deutsche Abwehr mit sieben Treffern immer wieder ins Wanken
/de/sport/diashows/handball-europameisterschaft-dhb-spiele-deutschland/daenemark/deutschland-daenemark-beste-bilder-em-2016,seite=3.html
Nach 30 Minute stand es ein Tor vor für den Europameister von 2012 - ein Krimi bahnte sich an
© getty
4/8
Nach 30 Minute stand es ein Tor vor für den Europameister von 2012 - ein Krimi bahnte sich an
/de/sport/diashows/handball-europameisterschaft-dhb-spiele-deutschland/daenemark/deutschland-daenemark-beste-bilder-em-2016,seite=4.html
Das Team von Dagur Sigurdsson verlor aber auch im zweiten Durchgang nie den Anschluss...
© getty
5/8
Das Team von Dagur Sigurdsson verlor aber auch im zweiten Durchgang nie den Anschluss...
/de/sport/diashows/handball-europameisterschaft-dhb-spiele-deutschland/daenemark/deutschland-daenemark-beste-bilder-em-2016,seite=5.html
...was auch an Keeper Andreas Wolff lag, der seine herausragende Form erneut unter Beweis stellte
© getty
6/8
...was auch an Keeper Andreas Wolff lag, der seine herausragende Form erneut unter Beweis stellte
/de/sport/diashows/handball-europameisterschaft-dhb-spiele-deutschland/daenemark/deutschland-daenemark-beste-bilder-em-2016,seite=6.html
Steffen Fäth war mit sechs Treffern und einem irren Einsatz ebenfalls entscheidend am Erfolg beteiligt
© getty
7/8
Steffen Fäth war mit sechs Treffern und einem irren Einsatz ebenfalls entscheidend am Erfolg beteiligt
/de/sport/diashows/handball-europameisterschaft-dhb-spiele-deutschland/daenemark/deutschland-daenemark-beste-bilder-em-2016,seite=7.html
Egal ob Norwegen, Frankreich oder Kroatien: für das junge Team scheint nun alles möglich
© getty
8/8
Egal ob Norwegen, Frankreich oder Kroatien: für das junge Team scheint nun alles möglich
/de/sport/diashows/handball-europameisterschaft-dhb-spiele-deutschland/daenemark/deutschland-daenemark-beste-bilder-em-2016,seite=8.html
 

Der Flop des Spiels: Harald Reinkind. Gleich mehrere Norweger warfen unzählige Fahrkarten. Reinkind war aber vor allem in der ersten Halbzeit überhaupt kein Faktor. Kam letztlich auf zwei Tore bei sieben Versuchen und wies mit 29 Prozent die schlechteste Wurfquote seiner Mannschaft auf.

Das fiel auf:

  • Sigurdsson ließ wie schon gegen Dänemark häufig mit einer offensiven 5:1-Deckung agieren. Kühn verteidigte für Fäth. Die gefürchteten Abwehrreihen beider Teams brauchten eine ganze Zeit lang, ehe sie den gewohnten Zugriff auf den gegnerischen Angriff hatten. Das war dann aber in der zweiten Halbzeit immer mehr der Fall.
  • Bei Norwegens Keeper Erevik, der bis auf seinen starken Auftritt beim Sieg gegen Frankreich bis dato ein schwaches Turnier spielte, stand nach 30 Minuten eine Quote von 46 Prozent gehaltener Bälle zu Buche. Das lag allerdings auch daran, dass die deutschen Abschlüsse oft nicht präzise waren. Am Ende hatte er 33 Prozent.
  • Julius Kühn und Kai Häfner. Zur Erinnerung: Das sind die Herren, die für die verletzten Dissinger und Weinhold erst vor dem Dänemark-Spiel nachgerückt sind. Hinterließen beide mit jeweils fünf Toren einen starken Eindruck. Häfner machte zudem das entscheidende Tor. Super!
  • Fäth und Wiede hatten nicht ihren besten Tag und wiesen nur Wurfquoten von 44 beziehungsweise 40 Prozent auf. Beide drückten sich aber nicht vor der Verantwortung und erzielten in der zweiten Halbzeit wichtige Tore. Insgesamt ließ auch die deutsche Mannschaft viele Chancen liegen, machte längst nicht ihr bestes Spiel. Zudem leistete sie sich zu viele leichte Ballverluste.
  • Das DHB-Team hatte diesmal keine sonderlich gute Torwartleistung. Wolff kam auf 28 Prozent, Lichtlein auf 22.
  • Es war unter dem Strich eine Partie auf überschaubarem Niveau. Das war allerdings völlig egal, da die Dramatik nicht größer hätte sein können.

Alles zur EM 2016

Für SPOX in Krakau: Felix Götz

Diskutieren Drucken Startseite

Felix Götz(Redaktion)

Felix Götz, Jahrgang 1982, kehrte nach einjährigem Zwischenstopp bei Sport1 im März 2013 zurück zu SPOX, wo er bereits zuvor sein Volontariat absolvierte. Geboren und aufgewachsen in Ehingen an der Donau, studierte er in Freiburg an der Pädagogischen Hochschule, ehe es ihn 2008 nach München zog. Aktuell kümmert er sich als verantwortlicher Redakteur um den Sportsbereich mit dem Schwerpunkt Handball, die NFL und die Newsredaktion bei Perform Deutschland. Für SPOX berichtete Götz unter anderem von der Handball-WM in Katar, der Handball-EM in Polen und den Olympischen Spielen in Rio.

Trend

Wer wird HBL-Meister 2016/2017?

SG Flensburg-Handewitt
THW Kiel
Rhein-Neckar Löwen
Füchse Berlin
ein anderes Team

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.