Dienstag, 01.05.2012

29. Sieg im 29. Spiel

THW Kiel feiert Rekord-Meisterschaft

Um 21.44 Uhr war es so weit - und das bereits am 1. Mai, fünf Spiele vor Saisonende: Der dominierende deutsche Handballverein THW Kiel feierte am Dienstagabend nach dem 32:27 (15:13) gegen den SC Magdeburg den 29. Sieg im 29. Saisonspiel und damit frühzeitig die 17. Deutsche Meisterschaft.

Filip Jicha schreit seine Freude heraus: Der THW hat den Titel sicher
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Filip Jicha schreit seine Freude heraus: Der THW hat den Titel sicher

Die 10.285 Zuschauer in der ausverkauften Arena in Kiel bejubelten die Spieler des Rekord-Champions überschwänglich. Momir Ilic mit acht Treffern war bester Werfer beim entscheidenden Erfolg gegen den Tabellensechsten Magdeburg, für den Ales Pajovic siebenmal traf.

"Wir haben konstant gespielt und uns verdient die Schale zurückgeholt", sagte Marcus Ahlm. "Heute zählt der Sieg, die Rekorde interessieren nur die Journalisten." Filip Jicha schwärmte von seinem Team: "Es ist einmalig, in dieser Mannschaft spielen zu dürfen - mit all diesen Weltklasse-Leuten. Es macht einfach Spaß."

Die Mannschaft des isländischen Trainers Alfred Gislason hat mit dem nationalen Titel aber nur das erste Saisonziel erreicht - in den kommenden Wochen sollen weitere folgen: Sollten die Kieler Helden auch die letzten fünf Saisonspiele gewinnen, wäre es die erste Meisterschaft mit weißer Weste in der Geschichte der Handball-Bundesliga. Die bisherige Bestmarke hält ebenfalls der THW - in der Saison 2008/09 gab es lediglich eine Niederlage und ein Unentschieden.

Konzentration auf weitere Aufgaben

Bereits am Mittwochvormittag blicken die Kieler nach Köln, wo die Auslosung für das Final-Four-Turnier der EHF Champions League am 26. und 27. Mai stattfindet. Gegen den dänischen Meister AG Kopenhagen, den spanischen Vorjahresfinalisten Atletico Madrid und die Füchse Berlin wollen sich die Kieler ebenfalls durchsetzen und den dritten Champions-League-Titel nach 2007 und 2010 holen.

Sportlich heißt die nächste Herausforderung bereits am kommenden Wochenende: Titelverteidigung im DHB-Pokal. Beim nationalen Final-Four-Turnier in Hamburg trifft der THW als Favorit zunächst im Halbfinale auf den gerade entthronten Meister HSV Hamburg.

Die Tabelle

Die Torschützenkönige der letzten 10 Jahre
Saison 2005/2006: Gudjon Valur Sigurdsson (VfL Gummersbach), 264 Tore (69 Siebenmeter)
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Saison 2005/2006: Gudjon Valur Sigurdsson (VfL Gummersbach), 264 Tore (69 Siebenmeter)
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Saison 2006/2007: Kyung-Shin Yoon (HSV Hamburg), 236 Tore (88 Siebenmeter)
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Saison 2006/2007: Kyung-Shin Yoon (HSV Hamburg), 236 Tore (88 Siebenmeter)
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Saison 2007/2008: Konrad Wilczynski (Füchse Berlin), 237 Tore (128 Siebenmeter)
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Saison 2007/2008: Konrad Wilczynski (Füchse Berlin), 237 Tore (128 Siebenmeter)
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Saison 2008/2009: Savas Karipidis (MT Melsungen), 282 Tore (116 Siebenmeter)
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Saison 2008/2009: Savas Karipidis (MT Melsungen), 282 Tore (116 Siebenmeter)
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Saison 2009/2010: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 257 Tore (135 Siebenmeter)
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Saison 2009/2010: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 257 Tore (135 Siebenmeter)
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Saison 2010/2011: Anders Eggert (SG Flensburg-Handewitt), 248 Tore (132 Siebenmeter)
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Saison 2010/2011: Anders Eggert (SG Flensburg-Handewitt), 248 Tore (132 Siebenmeter)
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Saison 2011/2012: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), 247 Tore (84 Siebenmeter)
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Saison 2011/2012: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), 247 Tore (84 Siebenmeter)
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Saison 2012/2013: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 235 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2012/2013: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 235 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2013/2014: Marko Vujin (THW Kiel), 248 Tore (66 Siebenmeter)
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Saison 2013/2014: Marko Vujin (THW Kiel), 248 Tore (66 Siebenmeter)
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Saison 2014/2015: Robert Weber (SC Magdeburg), 271 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2014/2015: Robert Weber (SC Magdeburg), 271 Tore (99 Siebenmeter)
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