Fussball

Dresden kündigt harte Strafen an

SID
Beim entscheidenen Spiel gegen Bielefeld kam es Ausschreitungen
© getty

Dynamo Dresden unterstützt nach dem Abstieg aus der 2. Liga die Ermittlungen wegen Böllerwürfen und Drohungen im Rahmen des letzten Saisonspiels "mit allen Kräften" und hat harte Konsequenzen für die Täter angekündigt.

Während der Begegnung gegen Arminia Bielefeld (2:3) waren unter anderem Böller auf Spieler geworfen sowie ein nicht durch den Verein genehmigtes Spruchband entrollt worden.

Das Banner mit der Aufschrift "Ihr habt eine Stunde, um unsere Stadt zu verlassen" führte mittlerweile zu Ermittlungen der zuständigen Staatsanwaltschaft. Es wird noch geprüft, inwiefern der Inhalt des Spruchbandes strafrechtlich relevant ist.

"Die Sichtung des vorliegenden Videomaterials ergab, dass das nicht genehmigte Spruchband von unvermummten Personen entrollt wurde, deren Identität zurzeit festgestellt wird", hieß es in einer Mitteilung des achtmaligen DDR-Meisters.

Auch Personen, die Pyrotechnik verwendet und Böller geworfen haben, seien erkennbar und würden derzeit ermittelt.

"Stadionverbote unterschiedlicher Dauer"

Darüber hinaus kam es aus den Bereichen der Haupt- und VIP-Tribüne zum Werfen von Gegenständen. Auch diese Personen würden derzeit ermittelt.

"Sobald die handelnden Personen identifiziert sind und sich die Vorwürfe bestätigen, werden seitens der SG Dynamo Dresden entsprechende Strafen ausgesprochen", hieß es.

Dynamo kündigte bereits "Stadionverbote unterschiedlicher Dauer" an: "Die SG Dynamo Dresden verurteilt die Angriffe auf Spieler, ganz allgemein die Bedrohung von Menschen, die Intention des gezeigten Spruchbandes sowie alle anderen unsportlichen Entgleisungen geschlossen und scharf."

Klub fürchtet Konsequenzen für Transfers

Der Verein befürchtet mittlerweile sogar, dass Spieler künftig nicht mehr nach Dresden wechseln wollen, weil sie sich ihrer eigenen Gesundheit nicht mehr sicher sein können.

"Wenn sich Spieler bei Dynamo Dresden nicht mehr uneingeschränkt sicher fühlen können, dann schlägt sich dies unter Umständen in den sportlichen Planungen für die neue Saison negativ nieder", teilte der Traditionsklub aus Sachsen mit.

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