Ingolstadts Tamas Hajnal im Interview

"Beim VfB pfiff mich niemand aus"

Donnerstag, 17.04.2014 | 12:00 Uhr
Tamas Hajnal spielte in der Bundesliga für Schalke, Karlsruhe, Dortmund und Stuttgart
© getty
Advertisement
Serie A
Hellas Verona -
Benevento
Premier League
Leicester -
West Bromwich
Primera División
Las Palmas -
Celta Vigo
Serie A
Corinthians -
Gremio
Ligue 1
Saint-Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
Sydney FC -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea – Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Brom
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter
Primeira Liga
Porto -
Pacos de Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Fiorentina
Serie A
Milan -
Genua
Serie A
Ferrara -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit St Petersburg
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolves
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nice
Championship
Leeds -
Sheff Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Arsenal v
Swansea
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
Eindhoven
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
Saint-Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano

Tamas Hajnal hat 149 Bundesligapartien und 59 Länderspiele für Ungarn auf dem Buckel. Derzeit spielt der 33-Jährige für den FC Ingolstadt in der 2. Liga. Im Interview spricht Hajnal über seine Anfänge in Deutschland beim FC Schalke 04, sein Verhältnis zu BVB-Trainer Jürgen Klopp und den vermeintlichen Fan-Ärger beim VfB Stuttgart.

SPOX: Herr Hajnal, Sie sind im Alter von 16 Jahren aus Ungarn nach Deutschland zum FC Schalke 04 gekommen. Wie schwer fiel es Ihnen damals, Ihre Heimat zu verlassen?

Hajnal: Darüber habe ich mir keine großen Gedanken gemacht. In meinem Kopf waren vor allem die Erfolge präsent: Deutschland wurde 1996 Europameister, Borussia Dortmund gewann ein Jahr später die Champions League und Schalke den UEFA-Cup. Als ich dann die Möglichkeit hatte, zu einem dieser großen Vereine zu wechseln - wenn auch nur in die Jugend -, wollte ich diese Chance unbedingt nutzen. In Ungarn spielte ich ja bereits in der ersten Liga.

SPOX: Wie wichtig war es, Ungarn zu verlassen, um im Profifußball wirklich Fuß fassen zu können?

Hajnal: Das stand nicht unbedingt im Mittelpunkt, dafür war das Profigeschäft für mich noch zu weit weg. Ausschlaggebend war auch die Mentalität in Deutschland. Sie wird in Ungarn sehr bewundert und ich wollte das unbedingt kennenlernen.

SPOX: Welche Form der Unterstützung erhielten Sie nach dem Wechsel?

Hajnal: Meine Familie hat mir natürlich immer sehr geholfen. Allerdings bin ich bereits als Zwölfjähriger nach Budapest gezogen und habe zwei Jahre bei Gastfamilien gelebt. Danach ging es in ein Internat. Ich bin also relativ früh erwachsen geworden. Natürlich gab es auch schwierige Phasen, doch nach dem Wechsel nach Deutschland war die Unterstützung auf Schalke ebenfalls sehr gut.

SPOX: Wie lief es anfangs mit der Sprache?

Hajnal: Ich hatte bereits in der Grundschule Deutschunterricht, der war aber nicht besonders effektiv und ich musste nachbessern. Das war etwas umständlicher, da es damals noch nicht die klassischen Fußballinternate in Deutschland gab wie heutzutage. Schalke hat uns eine Deutschlehrerin an die Seite gestellt, mit ihr habe ich dreimal in der Woche gelernt.

SPOX: Sie waren insgesamt sieben Jahre in Gelsenkirchen, der Sprung zu den Profis blieb Ihnen jedoch verwehrt. Waren damals die Vorbehalte, junge Spieler ins kalte Wasser zu werfen, das Problem?

Hajnal: Definitiv. Die Zeit war einfach eine vollkommen andere. Man galt mit 22 noch als Talent, heute wäre das undenkbar. Auch bei mir war es so: Mir wurde stets gepredigt, ich hätte noch Zeit.

SPOX: Und Sie hatten starke Konkurrenz.

Hajnal: Ich kam am Schalker Idol Marc Wilmots, der mich im weiteren Verlauf meiner Karriere sehr unterstützt und unter anderem als mein Berater fungiert hat, sowie an Andreas Möller nicht vorbei. Mir gelang der Durchbruch erst nach einem Umweg.

SPOX: Dieser führte Sie nach Belgien. Auf Schalke war dadurch Schluss.

Hajnal: Ich habe natürlich immer gehofft, dass es dort noch klappt. Irgendwann wollte ich nicht länger warten. Marc Wilmots hat sich dann glücklicherweise an mich erinnert und holte mich zu St. Truiden.

SPOX: Klang das für Sie im ersten Moment nicht wie ein Rückschritt?

Hajnal: Nein, die belgische Liga war eine sehr gute Schule. Ich habe mich dort nachhaltig für die Nationalmannschaft empfehlen können. Dieser Schritt hat mir körperlich und sportlich bei meiner Rückkehr nach Deutschland sehr weitergeholfen.

SPOX: Bei Ihrem zweiten Anlauf in Deutschland lief es von Beginn an sehr gut für Sie. Beim 1. FC Kaiserslautern und anschließend beim Karlsruher SC blieben Sie aber trotzdem nur ein Jahr. Warum?

Hajnal: Es gab jeweils den Versuch, mich längerfristig zu binden. Am Ende sind wir aber einfach nicht übereingekommen. Es war nie meine Absicht, nur so kurz zu bleiben. Ich habe meine Karriere immer Schritt für Schritt gesehen. Mein Ziel war es bei allen Teams, mich sportlich weiter zu entwickeln. Der Wechsel nach Dortmund war dann ein logischer Schritt.

SPOX: Interessant am Transfer zum BVB war, dass Thomas Doll ihn eingefädelt hat. Bei Ihrer Ankunft war jedoch Jürgen Klopp Trainer. War dies für Sie problematisch?

Hajnal: Nein. Doll wollte mich zwar unbedingt haben, aber es waren ja auch Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke involviert und von mir überzeugt. Ich hätte gerne unter Doll trainiert, aber ich war auch gespannt auf Klopp.

Seite 1: Hajnal über seinen Start in Deutschland und den Zwischenschritt Belgien

Seite 2: Hajnal über sein Verhältnis zu Klopp und den Fan-Ärger beim VfB

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung