Mittwoch, 18.04.2012

Fürth bereit für das Abenteuer Bundesliga

Gespräche mit Büskens beginnen

Erfolgstrainer Mike Büskens soll langfristig bleiben, die Eliteklasse kein einjähriges Intermezzo bleiben - Greuther Fürth ist nach dem lang ersehnten Aufstieg bereit für das Abenteuer Bundesliga. Dazu könnte für Schlagerspiele auch der Umzug in ein größeres Stadion wie das des Lokalrivalen 1. FC Nürnberg gehören.

Mike Büskens ist seit 2009 Trainer der SpVgg Greuther Fürth
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Mike Büskens ist seit 2009 Trainer der SpVgg Greuther Fürth

Zunächst einmal soll jedoch der zum Saisonende auslaufende Vertrag von Chefcoach Büskens schnellstmöglich verlängert werden. "Wir werden unsere Gespräche in der nächsten Woche aufnehmen. Für uns ist Mike Büskens der Vater des Aufstiegs, das Gesicht dieser Mannschaft", sagt Präsident Helmut Hack im Exklusivinterview mit der Nachrichtenagentur dapd.

Aber auch Gerald Asamoah, der WM-Star von 2006, habe einen großen Anteil am Aufstieg: "Das war ein wichtiges Mosaiksteinchen. Wir waren im Winter überzeugt von ihm, dass er uns helfen wird. Deswegen haben wir ihn geholt."

Hack rechnet nach dem erfolgreichen Finale der "Unaufsteigbar-Tour" nicht damit, dass die Bundesliga für Greuther Fürth nur ein zwölfmonatiger Ausflug wird: "Die Experten haben doch schon jetzt einen ersten Absteiger auf ihrer Liste: Uns! Wir, die SpVgg Greuther Fürth, müssen das akzeptieren. Aber wir glauben an uns. Glauben daran, dass wir unsere Fußball-Philosophie auch in der Bundesliga umsetzen können. Wir werden eine Bereicherung für die Bundesliga sein."

Glückwünsche vom Erzrivalen

Per Fax gingen bei Hack sogar Glückwünsche vom Erzrivalen 1. FC Nürnberg ein. Spekulationen, dass im Stadion des Clubs, einige wichtige Heimspiele stattfinden könnten, dementiert der Präsident nicht: "An solchen Gerüchten beteiligen wir uns nicht. Vielmehr prüfen wir alle Optionen und alle Möglichkeiten.

Vieles in der Trolli-Arena ist nicht bundesligatauglich." Trotzdem wolle man viele Fußballfeste im "Wohnzimmer" in Fürth feiern.

Schließlich ist dieser Aufstieg wie ein Märchen. Helmut Hack hat das geschafft, wovon viele Amateurfunktionäre in Deutschland träumen: Er ist von der C-Klasse bis in die Bundesliga aufgestiegen.

Hack über seine Bilderbuch-Karriere: "Ich hatte nie das Ziel, nach den Sternen zu greifen. Ich habe 1974 beim TSV Vestenbergsgreuth in der C-Klasse angefangen, 1996 die Fusion mit der SpVgg Fürth in der Regionalliga vollzogen. Jetzt sind wir in der Bundesliga. Normalerweise geht das ja gar nicht - und das alles ohne fremde Hilfe."

Mike Büskens im Steckbrief

Die Toptorjäger der Zweitliga-Saison 2010/2011
Rang 1: Nils Petersen von Energie Cottbus (25 Tore). Er wechselt zur neuen Saison zum FC Bayern München
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Rang 1: Nils Petersen von Energie Cottbus (25 Tore). Er wechselt zur neuen Saison zum FC Bayern München
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Rang 2: Benjamin Auer von Alemannia Aachen (20 Tore). Ging schon für Bochum, Mainz und Mönchengladbach auf Torejagd
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Rang 2: Benjamin Auer von Alemannia Aachen (20 Tore). Ging schon für Bochum, Mainz und Mönchengladbach auf Torejagd
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Rang 3: Benjamin Lauth vom TSV 1860 München (16 Tore). Das Löwen-Urgestein erlebte schon den Bundesliga-Abstieg 2004 mit
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Rang 3: Benjamin Lauth vom TSV 1860 München (16 Tore). Das Löwen-Urgestein erlebte schon den Bundesliga-Abstieg 2004 mit
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Rang 4: Sascha Mölders vom FSV Frankfurt (15 Tore). Mölders wechselte im Januar 2010 von Rot-Weiss Essen nach Frankfurt
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Rang 4: Sascha Mölders vom FSV Frankfurt (15 Tore). Mölders wechselte im Januar 2010 von Rot-Weiss Essen nach Frankfurt
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Rang 4: Adrian Ramos von Hertha BSC (15 Tore). Der Kolumbianer wechselte im Sommer 2009 in die Hauptstadt
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Rang 4: Adrian Ramos von Hertha BSC (15 Tore). Der Kolumbianer wechselte im Sommer 2009 in die Hauptstadt
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