Fussball

St. Petersburg droht Betrugsskandal

SID
Um den Bau des St. Petersburger Stadions soll es einen illegalen Deal gegeben haben

Der WM-Gastgeberstadt St. Petersburg droht ein Betrugsskandal. Die russischen Behörden nahmen am Mittwoch den früheren stellvertretenden Gouverneur der Stadt, Marat Oganesjan, in Gewahrsam. Ihm wird ein illegaler Deal im Jahr 2014 in Zusammenhang mit dem Bau des WM-Stadions vorgeworfen. Insgesamt geht es um mehr als 50 Millionen Rubel (umgerechnet rund 720.000 Euro).

Oganesjan soll für die Überweisung des Geldes an eine Firma verantwortlich gewesen sein, die eine Videoleinwand für die immer noch nicht fertiggestellte Arena angeboten hatte - diese aber nie liefern wollte. Stattdessen verschwanden die russischen Millionen in einem Netzwerk aus Strohfirmen. Oganesjan, von 2013 bis 2015 Vize-Gouverneur, soll davon gewusst haben.

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