Freitag, 07.10.2016

Italienische Medien gehen mit Buffon hart ins Gericht

Italiens Medien mit Kritik nach Buffon-Patzer

Italiens Torhüter-Ikone Gianluigi Buffon ist nach seinem Patzer im WM-Qualifikationsspiel gegen Spanien (1:1) von der heimischen Presse teils harsch kritisiert worden. "Mamma mia, Gigi!", titelte Tuttosport.

So schrieb die Gazzetta dello Sport: "Buffon, was für eine Blamage", zeigte aber auch Mitleid mit dem 38-Jährigen: "Auch dem Besten passieren Fehler, was kann man Buffon schon sagen? Nichts, weil seine Leistungen allein für ihn sprechen. Wir können jedoch einen kolossalen Fehler nicht ignorieren." Buffon hatte Spaniens Vitolo am Donnerstag in der 55. Minute die Führung ermöglicht. Bei einer Rettungsaktion an der eigenen Strafraumlinie hatte er über den Ball getreten.

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Der Corriere dello Sport gewann dem Aussetzer gar etwas Positives ab: "Der Schock des Fehlers des Kapitäns rüttelte die Mannschaft wach. Die Azzurri erinnerten sich daran, dass sie erst vor 100 Tagen die Spanier in Paris gedemütigt hatten."

Buffon selbst blickte mit Gelassenheit auf seinen Patzer. "Man hört nie auf, aus den eigenen Fehlern zu lernen. Das ist das Benzin, das den Motor eines Sportlers vorantreibt. Nach meinem Fehler haben wir uns von einer Last befreit. Für das, was wir in den letzten 25 Minuten geleistet haben, haben wir das Remis verdient", sagte der Torwart.

Gianluigi Buffon im Steckbrief


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