Road to Brazil: Die WM-Quali auf einen Blick

Klinsmanns wichtigster Mann

Von Haruka Gruber
Mittwoch, 17.10.2012 | 22:02 Uhr
Clint Dempsey erzielte bislang 5 Tore in der WM-Quali für die USA
© spox
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Erinnerungen an die 54er-Legenden: Klammheimlich mausert sich Ungarn zu einem der Aufsteiger in Europa. Ebenfalls bemerkenswert: Israels Tormaschine Tomer Hemed, Jürgen Klinsmanns "Neuner-Zehner-Hybrid" und der "neue" Lionel Messi. Kanada erlebt in Honduras den Reinfall des Jahres. Alle Kontinente im Überblick - ausgenommen Afrika, wo im Oktober die Africa-Cup-Quali ausgetragen wurde.

Europa

Die gesamte Qualifikation im Überblick

Das Team der Stunde: Ungarn. Die Türkei trauert nach den beiden Niederlagen am Doppel-Spieltag sowie dem fast sicheren Verpassen der WM 2014. Und das bereits nach vier von zehn Partien. Es ist die wohl größte Enttäuschung der bisherigen Quali - wovon vor allem Ungarn profitieren dürfte. Hinter den makellosen Niederländern (12 Punkte in 4 Spielen bei 13:2 Toren) liegt Ungarn (9) in der Gruppe D auf Platz zwei, was zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Dahinter folgen die ballfertigen und punktgleichen Rumänen (9) sowie die abgeschlagene Türkei (3).

Die Ergebnisse sind Zeugnis des Aufschwungs: Die Ungarn besiegten die Türken (mit Sahin, Hamit Altintop, Ekici, Torun, Toprak, Sararer) jüngst mit 3:1 und zuvor Estland mit 1:0. Überhaupt wurde 2012 in neun Spielen nur einmal verloren, und das gegen die derzeit übermächtigen Niederländer (1:4).

Der Protagonist von all dem heißt Sandor Egervari. Der 62-jährige Nationaltrainer verantwortete bereits als Nachwuchscoach den dritten Platz der ungarischen U 20 bei der WM 2009 - der größte Erfolg des Landes seit dem WM-Finale 1954. Um nach der WM 1986 erstmals wieder an einem Großturnier teilzunehmen, verfolgt Egervari seit der Amtsübernahme im Sommer 2010 einen recht einfachen Plan: "Das neue Team soll um die Helden von 2009 gebaut werden."

Entsprechend finden sich in der Mannschaft neben Auslandsprofis wie Gabor Kiraly (1860 München), Tamas Hajnal (Stuttgart), Adam Szalai (Mainz), Anführer Zoltan Gera (West Bromwich), 19-Millionen-Euro-Mann Balazs Dzsudzsak (Dynamo Moskau) sowie dem ewigen Imre Szabics (Graz) eben auch fünf Spieler von der WM 2009 - wobei Egervari seinen Supertalenten von einst durchaus ergeben ist. Stürmer Krisztian Nemeth (Kerkrade), vor einigen Jahren in Liverpool hofiert, spielt ob der Erfolglosigkeit bereits beim achten Klub seiner jungen Karriere. Bei Vladimir Koman (Krasnodar, früher Sampdoria) sind es derer sechs. Dennoch verbleiben sie in der Nationalmannschaft - und das mit Erfolg.

Der Spieler der Stunde: Tomer Hemed (Israel). Der beste Stürmer (5 Tore) der Primera Division nach den großen Drei (je 8: Messi, Ronaldo, Falcao) und ausgestattet mit jeder Menge Selbstvertrauen. Ende September antwortete der Israeli des RCD Mallorca auf die Frage, ob er vor Messi die Torjägerkanone gewinnen könnte: "Ich messe mich nicht mit Messi, er ist in einer anderen Liga. Lasst uns bescheiden sein und uns keine unrealistischen Ziele setzen. Ich würde mich mit dem zweiten Platz zufrieden geben."

In der Torschützenliste der WM-Quali ranigert er jedenfalls gemeinsam mit Edin Dzeko und Mesut Özil auf dem ersten Platz - dank seiner Zielgenauigkeit beim Doppel-Spieltag gegen Luxemburg. Beim 6:0 und dem 3:0 traf er insgesamt fünfmal. Statt übermäßig zu feiern, sprach er allerdings lieber über den im März anstehenden Gegner Portugal: "Das wird eine komplett andere Story." Eine Story mit Finalcharakter, duellieren sich doch Israel (Zweiter, 7 Punkte) und Portugal (Dritter, ebenfalls 7 Punkte) in der Gruppe F um den Playoff-Platz hinter Russland (12).

Der Bundesliga-Legionär der Stunde: David Alaba (Österreich). Während Christian Fuchs zu einer Phrase griff, um das Erlebte zu beschreiben ("Wie aus dem Märchenbuch"), wollte der Gefeierte selbst nichts zur Aufregung beitragen: "Nach so einer Pause war es ganz in Ordnung", sagte Alaba. Dabei war es viel mehr als das: Nach einem Ausfall von drei Monaten wegen eines Ermüdungsbruchs stellte Nationaltrainer Marcel Koller den 20-Jährigen gleich in die Startelf gegen Kasachstan, nachdem das Hinspiel vier Tage zuvor blamabel 0:0 ausgegangen war.

Alaba sagte vor dem Spiel: "Ich bin kein Heilsbringer" - und wurde es dann doch. Mit zwei Flanken auf Marc Janko leitete er die ersten beiden ÖFB-Treffer ein, das 3:0 erzielte er selbst.

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