Fussball

„Ronaldo“-Sprechchöre und Steine für Messi

Von Robert Bobbe, Marco Nehmer
Lionel Messi ist momentan in der WM-Quali unterwegs
© Getty

Bei der Ankunft der argentinischen Nationalmannschaft in Lima wurde Superstar Lionel Messi - als er den Mannschaftsbus verließ - vor versammelte Presse mit "Ronaldo"-Gesängen der peruanischen Fans empfangen. Vor dem Stadion folgte dann die Schrecksekunde.

Die Sticheleien können als Reaktion auf die "Messi, Messi"-Rufe betrachtet werden, die sich Cristiano Ronaldo stets von den Fans des FC Barcelona und anderen Gegnern gefallen lassen muss.

Der portugiesische Flügelspieler wurde beim 4:0-Erfolg seines Landes im EM-Qualifikationsspiel gegen Zypern im vergangenen September ähnlich verhöhnt. Wie es scheint, muss sich Messi nun ebenfalls spöttischer Rufe erwehren, wenn Argentinien zum WM-Qualifikationsspiel in Peru antritt.

Steinwürfe: Spieler und Betreuer bleiben unverletzt

Bei der Ankunft am Spielort wurde der argentinische Bus dann mit einem Steinhagel empfangen. Dabei gingen Fensterscheiden des Busses zu Bruch, verletzt wurde zum Glück niemand.

Der Vorfall ereignete sich unmittelbar vor dem "Estadio Nacional" in Lima, wo in der Nacht zum Mittwoch das Spiel zwischen dem Tabellensiebten und dem Spitzenreiter der südamerikanischen Qualifikationsrunde zur Weltmeisterschaft in Brasilien stattfinden wird.

In der Folge weitete die peruanische Polizei ihre Präsenz im Umfeld des Mannschaftshotels der Argentinier aus, um den Schutz der von Alejandro Sabella trainierten "Albiceleste" zu gewährleisten.

Lässt Messi die Gesänge verstummen?

Der 25-Jährige Stürmer der Blaugrana spielte beim 3:1-Erfolg der Argentinier am vergangenen Freitag gegen Paraguay eine entscheidende Rolle, als er sein 28. Länderspieltor für die Albiceleste erzielte.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wird La Pulga alles daran setzen, seine Bilanz in der Nationalmannschaft weiter auszubauen und so die peruanischen Zuschauer zum Schweigen zu bringen.

Lionel Messi im Steckbrief

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