Fussball

Confed-Cup: Grindel weiter skeptisch

SID
Reinhard Grindel sieht den Confed-Cup als überflüssige Belastung

DFB-Präsident Reinhard Grindel hat seine Skepsis bezüglich des Confed-Cups im kommenden Jahr in Russland erneuert. "Die Belastung der Spieler ist am Limit, der Wunsch der Profivereine nachvollziehbar, ihren Spielern mehr Zeit für die Regeneration zu ermöglichen", sagte Grindel in seinem Weihnachtsgruß auf der Homepage des DFB.

Gerade, wenn man über 2017 hinaus denke, "gibt es bezüglich des Confed-Cups Handlungsbedarf. Genau wie die WM in Katar müsste ein solches Turnier im Winter stattfinden - und mir fehlt die Fantasie, wie sich dies sinnvoll in den Fußballkalender integrieren lassen sollte." Der Confed-Cup in Russland findet vom 17. Juni bis 2. Juli 2017 statt, Weltmeister Deutschland trifft in der Vorrunde auf Australien, Chile und den noch zu ermittelnden Afrikameister.

2016 bezeichnete Grindel als ein "erfolgreiches Jahr - das gilt vor allem für den sportlichen Bereich. Bei den Olympischen Spielen haben wir Gold und Silber gewonnen, der Weltmeisterverband ist jetzt auch Olympiasieger." Ein großes Dankeschön dafür richtete der 55-Jährige "an die verantwortlichen Trainer: Silvia Neid und Horst Hrubesch. Ich freue mich sehr, dass beide dem Verband auch nach dem Ende ihrer Trainerkarrieren erhalten bleiben und uns weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen."

Bei der EM in Frankreich "hat unsere Mannschaft in vielen Spielen überzeugt", führte Grindel weiter aus: "Zum ersten Mal überhaupt haben wir Italien bei einem großen Turnier besiegt, und wir waren auch im Halbfinale gegen die Gastgeber die bessere Mannschaft." Er sei überzeugt, so Grindel, "dass wir uns für unser überlegenes Spiel gegen Frankreich (0:2, d. Red.) ohne das Verletzungspech - und ohne die unberechtigte Sperre von Mats Hummels - mit einem Sieg belohnt hätten."

Alle Daten zum Confed-Cup

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