Nach der Veröffentlichung des Freshfield-Berichts

Beckenbauer bestreitet Stimmenkauf

SID
Samstag, 05.03.2016 | 19:06 Uhr
Laut Franz Beckenbauer erfolgte die Zahlung als Sicherheitsleistung
© getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien
WC Qualification South America
Bolivien -
Chile

Franz Beckenbauer hat einen Tag nach der Veröffentlichung des Freshfields-Berichts zur deutschen Bewerbung für die Fußball-WM 2006 einen Stimmenkauf durch die ominöse 10-Millionen-Schweizer-Franken-Zahlung an Mohamed bin Hammam (Katar) bestritten.

"Dafür definitiv nicht! Wir haben keine Stimmen gekauft. Es ging um eine Art Sicherheitsleistung, um von der FIFA den Finanzzuschuss zu bekommen", sagte der 70 Jahre alte Präsident des deutschen WM-Organisationskomitees der Bild am Sonntag.

Beckenbauer weiter: "Sonst hätten wir keine WM in Deutschland gehabt. Zu diesem Zeitpunkt im Jahre 2002 benötigten wir das Geld dringend. Stellen sie sich vor, die WM wäre geplatzt. Was für eine Blamage für Deutschland!"

Beckenbauer sagte auf die Frage, was er von dem gemeinsamen Konto mit Robert Schwan wusste, von dem 6 Millionen Franken Richtung bin Hammam überwiesen wurde: "Nichts. Robert hat mir alles abgenommen - vom Auswechseln der Glühbirne bis hin zu wichtigen Verträgen. Ich habe erst vergangenen Mittwoch erfahren, dass das Geld nach Katar gegangen ist."

Schily nimmt Beckenbauer in Schutz

Beckenbauer gesteht ein, dass sein Verhalten kritisch beäugt werden könnte: "Im Nachhinein habe ich habe vielleicht Fehler gemacht. Hinterher ist man immer schlauer. Aber die WM war nicht gekauft."

Der ehemalige Bundesinnenminister Otto Schily (83) hatte den Kaiser in einem Interview mit dem Deutschlandfunk in Schutz genommen: "Dass Beckenbauer leider in wirtschaftlichen Dingen manchmal auch ein bisschen sehr leichtfüßig gehandelt hat, das will ich mal nicht in Abrede stellen", so Schilly.

"Leider hat er sich dann vielleicht auch auf Berater verlassen wie Herrn Schwan und sich da vielleicht dann auch leichtsinnig verhalten", sagte Schily mit Blick auf Millionen-Transfers vom Konto des WM-Chefs über Schweizer Anwälte in Richtung Katar. Schily betonte allerdings, dass die ominösen Vorgänge Beckenbauers Verdienste um die Heim-WM "nicht schmälern".

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung